{"id":218134,"date":"2025-06-25T12:17:09","date_gmt":"2025-06-25T12:17:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/218134\/"},"modified":"2025-06-25T12:17:09","modified_gmt":"2025-06-25T12:17:09","slug":"wenske-hyde-colours-sounds-buch-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/218134\/","title":{"rendered":"Wenske\/Hyde \/ Colours &#038; Sounds \u2013 Buch-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/wenske-hyd-colours-and-sounds-review.jpg\" class=\"alignleft wp-post-image\" alt=\"Wenske\/Hyde - &quot;Colours &amp; Sounds&quot; - Buch-Review\"   \/><\/p>\n<p>Es ist doch immer wieder sch\u00f6n, wenn man \u00fcberrascht wird. Und das an dieser Stelle zu reviewende Buch hatte gleich ein paar \u00dcberraschungen f\u00fcr den Autor parat. Zum einen stellte sich hinischtlich der beiden Verfasser Helmut Wenske und Chris Hyde f\u00fcr den Rezensenten bereits sehr schnell heraus, dass es sich dabei um dieselbe Person handelt. N\u00e4mlich Helmut Wenske, der seine Werke teilweise auch unter dem K\u00fcnstlernamen Chris Hyde ver\u00f6ffentlichte. Weitere Recherchen ergaben, dass der Mann alles andere als ein Unbekannter ist und sich wahrscheinlich in erster Linie mit seiner psychedelischen Malerei in den Siebzigern einen Namen gemacht hat. Die n\u00e4chste \u00dcberraschung f\u00fcr den Rezensenten war dann, dass er sehr wohl bereits mit der Kunst des immer schon in Hanau lebenden Wenske in Ber\u00fchrung gekommen ist. In allererster Linie durch die Cover von Alben der Bands <a href=\"https:\/\/www.rocktimes.info\/kuenstler\/nektar\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nektar<\/a> (unter anderem <a href=\"https:\/\/www.rocktimes.info\/Archiv\/gesamt\/n\/nektar\/a_tab_in_the_ocean.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">A Tab In The Ocean<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.rocktimes.info\/Archiv\/gesamt\/n\/nektar\/remember_the_future.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Remember The Future<\/a>) sowie <a href=\"https:\/\/www.rocktimes.info\/kuenstler\/karthago\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Karthago<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.rocktimes.info\/Archiv\/gesamt\/k\/karthago\/r_n_r_testamant.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rock\u2019n\u2019Roll Testament<\/a>).<\/p>\n<p>Aber lasst uns vorne anfangen: Nach der ungeliebten Schulzeit und ebenso ungeliebten Berufsausbildung hatte mittlerweile der Rock\u2019n\u2019Roll seinen Weg nach Hanau gefunden, wobei es sicher nicht geschadet hat, dass in dem hessischen Ort amerikanische Soldaten stationiert waren. Die Musik haute den Teenager und in eigenen Worten damals \u00bbHalbstarken\u00ab um und er bekam auch immer \u00f6fter Auftr\u00e4ge als, unter anderem, Plakatmaler. Ab der zweiten H\u00e4lfte der sechziger Jahre war bei dem deutschen Label Bellaphon angestellt und k\u00fcmmerte sich in erster Linie um die bereits erw\u00e4hnten Plattencover, die er teilweise selbst aufs Blatt brachte, teilweise auch bereits vorhandene Vorlagen abnickte oder Ver\u00e4nderungen vornahm. Ausstellungen mit seinen, sowie Bildern anderer Maler fanden ab 1971 statt, Ausstellungen mit einzig seinen Werken ab 1977. Umso bemerkenswerter, dass sich der Mann \u00fcberhaupt nicht als K\u00fcnstler sieht bzw. versteht.<\/p>\n<p>Unter den Namen Chris Hyde oder auch Wenske\/Hyde hat der Mann aber auch bereits mehrere B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht, die ihm von der Presse, nicht nur wegen der Titel wie etwa &#8222;Rock\u2019n\u2019Roll Tripper&#8220;, &#8222;Scheiss drauf&#8220; oder &#8222;Sackratten Blues&#8220;, sondern vor allem wegen deren Inhalte den Beinamen\u00a0\u00bbDer deutsche Bukowski\u00ab einbrachten. In dem hier vorzustellenden Buch &#8222;Colours &amp; Sounds&#8220; gibt es neben vielen fantastischen, oder besser gesagt fantastisch guten Bildern auch immer kleine Ausschnitte aus dem Leben Wenskes. Dar\u00fcber hinaus gibt es bereits einige Filme \u00fcber den Mann.<\/p>\n<p>So, jetzt aber mal genug der Fakten. Helmut Wenske stellt sich bereits in dieser, wie er selbst schreibt, \u00bbBestandsaufnahme\u00ab als echter Charakter heraus, der sein Leben in gro\u00dfen Teilen mit aller Konsequenz so gelebt hat, wie er es selbst wollte. Und das sind nun mal die K\u00fcnstler, die am interessantesten sind, weil sich das jeder von uns, zumindest insgeheim, gew\u00fcnscht hat. Ein echter One-Off, der ganz sicher kein Engel war\/ist und auch schon mal richtig unangenehm werden konnte. Wenn &#8222;Colours &amp; Sounds&#8220; neben den sehr geilen Bildern eines bewirkt, dann dass man mehr \u00fcber den Mann erfahren m\u00f6chte. Wof\u00fcr dann seine B\u00fccher mit Geschichten aus seinem Leben sowie die Dokumentarfilme \u00fcber ihn pr\u00e4destiniert sind. Aus aktuellem Anlass sei erw\u00e4hnt, dass neben vielen anderen auch die Coverbilder der vor wenigen Wochen bei MiG Music wiederver\u00f6ffentlichten Alben der deutschen Band Dzyan von Helmut Wenske kreiert wurden.<\/p>\n<p>Ein klasse Buch und somit auch ein dicker Tipp!<\/p>\n<p>Hirnkost Verlag, 1. Edition<br \/>Sprache: Deutsch<br \/>ISBN-10: 3854456859<br \/>ISBN-13: 978-3854456858<br \/>Preis: 38,00 \u20ac (D)<br \/>456 Seiten, Hardcover<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist doch immer wieder sch\u00f6n, wenn man \u00fcberrascht wird. 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