{"id":218306,"date":"2025-06-25T13:51:10","date_gmt":"2025-06-25T13:51:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/218306\/"},"modified":"2025-06-25T13:51:10","modified_gmt":"2025-06-25T13:51:10","slug":"nato-beschliesst-erhoehung-der-verteidigungsausgaben-auf-fuenf-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/218306\/","title":{"rendered":"NATO beschlie\u00dft Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben auf f\u00fcnf Prozent"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 25.06.2025 15:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die NATO-Mitgliedsl\u00e4nder haben nun auch formell beschlossen, f\u00fcnf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu investieren. US-Pr\u00e4sident Trump d\u00fcrfte zufrieden sein &#8211; er hatte m\u00e4chtig Druck auf das B\u00fcndnis gemacht.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnter dem Eindruck von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und auf Dr\u00e4ngen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich die NATO verpflichtet, die Verteidigungsausgaben in beispielloser Weise anzuheben. Die Alliierten legten sich in der Abschlusserkl\u00e4rung ihres Gipfels in Den Haag auf das neue Ziel fest, sp\u00e4testens von 2035 an j\u00e4hrlich f\u00fcnf\u202fProzent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu investieren &#8211; so viel wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBisher lag das Ziel bei zwei Prozent. Ein nach dem Wahlsieg Trumps von vielen bef\u00fcrchtetes Auseinanderdriften des B\u00fcndnisses ist damit vorerst abgewendet. Im Gegenzug f\u00fcr das F\u00fcnf-Prozent-Versprechen erwarten die Alliierten nun, dass Trump k\u00fcnftig keinen Zweifel mehr daran l\u00e4sst, dass die USA auch unter seiner F\u00fchrung zur Beistandsverpflichtung nach Artikel 5 des NATO-Vertrags stehen &#8211; also zu der Vereinbarung, dass ein B\u00fcndnispartner im Fall eines Angriffs auf die Unterst\u00fctzung der Alliierten z\u00e4hlen kann und ein Angriff auf ein Mitglied als ein Angriff auf alle gewertet wird.<\/p>\n<p>    &#8222;Es soll bitte niemand wagen, die NATO anzugreifen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einer anschlie\u00dfenden Pressekonferenz warnte Bundeskanzler Friedrich Merz Russland dementsprechend vor einem Angriff auf NATO-Mitgliedsstaaten. &#8222;Es soll bitte niemand wagen, die NATO anzugreifen, und zwar an keiner Stelle&#8220;, sagte er. Russland sei nicht stark genug, die NATO als Ganzes anzugreifen, &#8222;aber wir wissen eben nicht, ob sie unsere Verteidigungsbereitschaft nicht eines Tages testen werden&#8220;, meinte er.<\/p>\n<p>    &#8222;St\u00e4rkstes B\u00fcndnis der Geschichte&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Gipfelerkl\u00e4rung hei\u00dft es zum Thema: &#8222;Wir, die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs des Nordatlantischen B\u00fcndnisses, sind in Den Haag zusammengekommen, um unser Bekenntnis zur NATO, dem st\u00e4rksten B\u00fcndnis in der Geschichte, und zum transatlantischen Bund zu bekr\u00e4ftigen.&#8220; Man bleibe geeint und entschlossen, die eine Milliarde B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger im B\u00fcndnisgebiet zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte in der Vergangenheit immer wieder Zweifel daran geweckt, ob die USA noch zur Kernabsprache des NATO-Vertrags stehen. Am Mittwoch bezeichnete er nun die Einigung auf die von ihm vorgeschlagene Zielvorgabe f\u00fcr die Verteidigungsausgaben als &#8222;gewaltig&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>    Rutte: Verantwortung f\u00fcr gemeinsame Sicherheit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Vereinbarung zu den Verteidigungsausgaben sieht konkret vor, dass jeder Mitgliedsstaat k\u00fcnftig einen Betrag von mindestens 3,5 Prozent des BIP aufwenden muss, um &#8222;Kernanforderungen im Verteidigungsbereich zu decken und die NATO-F\u00e4higkeitsziele zu erf\u00fcllen&#8220;. Zudem werden zum Beispiel Ausgaben f\u00fcr die Terrorismusbek\u00e4mpfung und milit\u00e4risch nutzbare Infrastruktur angerechnet werden k\u00f6nnen. Das k\u00f6nnten etwa Investitionen in Bahnstrecken, panzertaugliche Br\u00fccken und erweiterte H\u00e4fen sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einer abschlie\u00dfenden Pressekonferenz forderte NATO-Generalsekret\u00e4r Rutte die Alliierten auf, den Worten Taten folgen zu lassen. &#8222;Nat\u00fcrlich ist die Arbeit hier nicht beendet. Dies ist Tag eins&#8220;, sagte er zum Abschluss des Gipfels. Nun m\u00fcsse man &#8222;die \u00c4rmel hochkrempeln, um diesen neuen Plan in die Tat umzusetzen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Entscheidungen von Den Haag st\u00e4rkten die NATO deutlich, sagte Rutte. &#8222;Sie machen die NATO auch zu einem gerechteren B\u00fcndnis, in dem Europa und Kanada ihren Teil der Verantwortung f\u00fcr unsere gemeinsame Sicherheit \u00fcbernehmen.&#8220; Man bekenne sich zur Beistandsverpflichtung im Artikel 5 des NATO-Vertrags und sei entschlossen, standhaft zu bleiben. Niemand solle an den F\u00e4higkeiten der NATO zweifeln, sagte er offensichtlich mit Blick auf den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.06.2025 15:30 Uhr Die NATO-Mitgliedsl\u00e4nder haben nun auch formell beschlossen, f\u00fcnf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":218307,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[6893,1764,13,14,1159,15,12,10,8,9,11,6013],"class_list":{"0":"post-218306","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-den-haag","9":"tag-eilmeldung","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-nato","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-verteidigungsausgaben"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114744333676503581","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/218306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=218306"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/218306\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/218307"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=218306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=218306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=218306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}