{"id":219304,"date":"2025-06-25T22:45:13","date_gmt":"2025-06-25T22:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/219304\/"},"modified":"2025-06-25T22:45:13","modified_gmt":"2025-06-25T22:45:13","slug":"adac-analyse-fliegen-ab-deutschland-ist-teuer-staatliche-abgaben-treiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/219304\/","title":{"rendered":"ADAC Analyse: Fliegen ab Deutschland ist teuer \/ Staatliche Abgaben treiben &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">26.06.2025 \u2013 00:05<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von ADAC\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/7849\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ADAC<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/03e3889a-7eac-4434-b738-b9a03dc719da\/presse-dli-flugticke~steuern-abgaben.jpg.jpg\" data-description=\"Zusammensetzung eines Ticketpreises \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/7849 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"685c082c270000fd2ccbb7a9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/adac-analyse-fliegen-ab-deutschland-ist-teuer-staatliche-abgaben-treiben-ticketpreise-teuerste-geb-h.jpeg\"   alt=\"ADAC Analyse: Fliegen ab Deutschland ist teuer \/ Staatliche Abgaben treiben Ticketpreise \/ Teuerste Geb\u00fchren am Flughafen Frankfurt \/ Zusammensetzung der Preise oft schwer nachvollziehbar\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/M%FCnchen\" title=\"News aus M\u00fcnchen \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Wer innerdeutsch oder innereurop\u00e4isch fliegt, zahlt in Deutschland im europ\u00e4ischen Vergleich besonders viel. Das zeigt eine aktuelle ADAC Auswertung von rund 120 Flugverbindungen. Staatliche Steuern und Geb\u00fchren treiben die Ticketpreise vor allem ab Frankfurt\/Main, M\u00fcnchen und D\u00fcsseldorf kr\u00e4ftig in die H\u00f6he. Gleichzeitig bleibt das innerdeutsche Angebot begrenzt und wird von der Lufthansa-Gruppe dominiert. <\/p>\n<p> Mit rund 74 Euro f\u00fcr staatliche Abgaben bei einem Inlandsflug zahlen Passagiere in Frankfurt am Main den h\u00f6chsten Betrag in Deutschland. Der Durchschnitt liegt bei 52 Euro. Am g\u00fcnstigsten ist der Abflug ab K\u00f6ln\/Bonn mit rund 36 Euro. <\/p>\n<p> Auch im europ\u00e4ischen Vergleich und bei internationalen Fl\u00fcgen fallen in Deutschland hohe Abgaben an: F\u00fcr einen Flug ab Frankfurt betragen die Steuern und Geb\u00fchren rund 59 Euro. Nur in Amsterdam sind die Steuern und Geb\u00fchren mit knapp 63 Euro noch h\u00f6her. Nach Frankfurt folgen drei weiteredeutsche Flugh\u00e4fen: M\u00fcnchen (rund 49 Euro), D\u00fcsseldorf (46 Euro) und Hannover (42 Euro). <\/p>\n<p> Der ADAC hat auch die Verbindungsqualit\u00e4t analysiert: 73 Prozent der untersuchten innerdeutschen Strecken waren als Direktflug verf\u00fcgbar. Acht Verbindungen waren nur mit Umstieg m\u00f6glich, oft verbunden mit einem deutlichen Preisaufschlag: Diese Fl\u00fcge kosteten im Durchschnitt rund 300 Euro, w\u00e4hrend f\u00fcr Direktverbindungen nur etwa 76 Euro f\u00e4llig wurden. 87 Prozent der innerdeutschen Verbindungen wurden von der Lufthansa oder ihrer Tochter Eurowings angeboten, sodass die Wettbewerbssituation entsprechend eingeschr\u00e4nkt ist. <\/p>\n<p> Das innereurop\u00e4ische Angebot ist dagegen deutlich vielf\u00e4ltiger: Rund 92 Prozent der Strecken waren ohne Umstieg verf\u00fcgbar, oft standen mehrere Airlines zur Auswahl. Hier lohnen sich Preisvergleiche besonders. Denn w\u00e4hrend klassische Fluggesellschaften wie Lufthansa oder Air France deutlich h\u00f6here Preise verlangen, bieten Billigflieger wie EasyJet dieselben Strecken f\u00fcr teilweise weniger als die H\u00e4lfte an. <\/p>\n<p> Die Untersuchung zeigt zudem, dass innerhalb Deutschlands der Flugpreis binnen weniger Wochen deutlich teurer werden kann. So stieg der Ticketpreis f\u00fcr einen Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Berlin im dreimonatigen Erhebungszeitraum von rund 86 auf \u00fcber 430 Euro &#8211; das entspricht einer Verf\u00fcnffachung. Auch auf anderen Strecken wurden Preissteigerungen um das Zwei- bis Dreifache beobachtet. <\/p>\n<p> Hinzu kommt, dass die Zusammensetzung der Ticketpreise f\u00fcr Verbraucher oft schwer nachvollziehbar ist. Viele Airlines weisen Steuern und Zuschl\u00e4ge uneinheitlich oder gar nicht aus. <\/p>\n<p> Wer beim Fliegen sparen m\u00f6chte, sollte fr\u00fchzeitig buchen, alternative Flugh\u00e4fen in der N\u00e4he pr\u00fcfen und Preisvergleiche nutzen. Auch ein Blick ins Ausland lohnt sich: In Grenzn\u00e4he sind Fl\u00fcge von ausl\u00e4ndischen Flugh\u00e4fen oft g\u00fcnstiger. <\/p>\n<p> Der ADAC erwartet, dass Fluggesellschaften ihre Preisbestandteile einheitlich und nachvollziehbar darstellen sowie erstattungsf\u00e4hige Geb\u00fchren bei Nichtantritt der Flugreise klar benennen. An die Politik richtet der Verein den Appell, die Geb\u00fchrenpolitik im Luftverkehr zu \u00fcberdenken und die Luftverkehrsteuer in eine zweckgebundene Abgabe umzuwandeln, beispielsweise zur F\u00f6rderung nachhaltiger Flugkraftstoffe. Nur so kann der Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb gest\u00e4rkt werden. <\/p>\n<p> Dar\u00fcber hinaus muss sichergestellt werden, dass im Zuge der aktuellen \u00dcberarbeitung der Fluggastrechte-Verordnung auf EU-Ebene die Entsch\u00e4digungsrechte der Flugreisenden erhalten bleiben. Die diskutierte Absenkung der Schwelle f\u00fcr Entsch\u00e4digungsanspr\u00fcche bei Flugversp\u00e4tungen von drei auf f\u00fcnf Stunden f\u00fcr Kurzstrecken und 9 bis 12 Stunden bei Langstrecken, lehnt der ADAC ab. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">ADAC Kommunikation<br \/>T +49 89 76 76 54 95<br \/><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7849\/mailto: aktuell@adac.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> aktuell@adac.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: ADAC, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"26.06.2025 \u2013 00:05 ADAC M\u00fcnchen (ots) Wer innerdeutsch oder innereurop\u00e4isch fliegt, zahlt in Deutschland im europ\u00e4ischen Vergleich besonders&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":219305,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[70289,5976,3477,29,2050,2051,70288,30,2052,6760,178,180,179,181,2149,1163],"class_list":{"0":"post-219304","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-abgaben","9":"tag-analyse","10":"tag-bild","11":"tag-deutschland","12":"tag-frankfurt","13":"tag-frankfurt-am-main","14":"tag-gebhren","15":"tag-germany","16":"tag-hessen","17":"tag-luftverkehr","18":"tag-presse","19":"tag-pressemeldung","20":"tag-pressemitteilung","21":"tag-pressemitteilungen","22":"tag-steuern","23":"tag-tourismus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114746433442248586","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=219304"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219304\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/219305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=219304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=219304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=219304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}