{"id":219355,"date":"2025-06-25T23:11:10","date_gmt":"2025-06-25T23:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/219355\/"},"modified":"2025-06-25T23:11:10","modified_gmt":"2025-06-25T23:11:10","slug":"muetterrente-erst-2028-bas-will-rentenniveau-bei-48-prozent-sichern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/219355\/","title":{"rendered":"M\u00fctterrente erst 2028: Bas will Rentenniveau bei 48 Prozent sichern"},"content":{"rendered":"<p>                    M\u00fctterrente erst 2028<br \/>\n                Bas will Rentenniveau bei 48 Prozent sichern<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.06.2025, 22:15 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Rente steht vor gro\u00dfen Herausforderungen, denn immer mehr Babyboomer gehen in den Ruhestand. Mit Milliardensummen will die Sozialministerin die Rente absichern.<\/strong><\/p>\n<p>Mit ihrem ersten Rentengesetz will Bundessozialministerin B\u00e4rbel Bas das Rentenniveau mit Milliardensummen wie versprochen bei 48 Prozent sichern. Der Gesetzentwurf wurde nach Angaben aus Regierungskreisen nun in die Abstimmung innerhalb der Bundesregierung gegeben. Au\u00dferdem sollen bestimmte H\u00fcrden abgebaut werden, so dass \u00e4ltere Besch\u00e4ftigte weiter arbeiten k\u00f6nnen, wenn sie m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Bas sagte in der ARD-Tagesschau: &#8222;F\u00fcr die Menschen bedeutet das einmal Stabilit\u00e4t, aber dass sie auch nach einem langen Arbeitsleben die Sicherheit haben, eine stabile Rente zu bekommen.&#8220; In ihrem Entwurf hei\u00dft es: &#8222;Die Haltelinie f\u00fcr das Rentenniveau bei 48 Prozent wird bis zum Jahr 2031 verl\u00e4ngert, so dass die Abkopplung der Renten von den L\u00f6hnen bis dahin verhindert wird.&#8220;<\/p>\n<p>Was hat es mit dem Rentenniveau auf sich?<\/p>\n<p>Auch die Rentenerh\u00f6hung im laufenden Jahr hat bereits die schon g\u00fcltige, aber befristete Haltelinie ber\u00fccksichtigt. Die mehr als 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland erhalten zum 1. Juli um 3,74 Prozent steigende Bez\u00fcge. Der Rentenwert war mit der entsprechenden Verordnung so hoch festgesetzt worden, dass mit ihm das gesetzlich vorgeschriebene Rentenniveau von 48 Prozent erreicht wird.<\/p>\n<p>Das Rentenniveau beschreibt das Absicherungsniveau der Rente im Verh\u00e4ltnis zu den L\u00f6hnen. Konkret dr\u00fcckt die Gr\u00f6\u00dfe das Verh\u00e4ltnis von Durchschnittseinkommen und einer &#8222;Standardrente&#8220; aus. Ein stabiles Rentenniveau bedeutet, dass die gesetzliche Rente der Lohnentwicklung nicht hinterherhinkt. &#8222;Die sich daraus ergebenden Mehraufwendungen der Rentenversicherung werden aus Steuermitteln vom Bund erstattet&#8220;, hei\u00dft es in dem Entwurf. &#8222;Durch die Erstattung werden Auswirkungen auf den Beitragssatz grunds\u00e4tzlich vermieden.&#8220;<\/p>\n<p>Was soll das kosten?<\/p>\n<p>Die Alterung der Gesellschaft setzt das Rentensystem unter Druck. In den kommenden Jahren werden immer weniger Besch\u00e4ftigte in die Rentenkasse einzahlen &#8211; immer mehr Menschen bekommen Altersbez\u00fcge.<\/p>\n<p>Nach offiziellen Berechnungen w\u00fcrde das Rentenniveau ohne \u00c4nderung von heute 48 Prozent bis 2030 auf 46,9 und 2045 auf 44,9 Prozent sinken. Die Renten w\u00fcrden weniger stark steigen im Vergleich zu den Einkommen der Erwerbst\u00e4tigen. Vor allem die SPD hatte ein stabiles Rentenniveau durchsetzen wollen &#8211; unter anderem die Arbeitgeber warnen vor explodierenden Lohnnebenkosten. Doch nun sollen Steuermittel in gro\u00dfem Stil flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Laut Gesetzentwurf f\u00fchren die Erstattung der Mehrkosten der Verl\u00e4ngerung der Haltelinie und s\u00e4mtliche weitere Ma\u00dfnahmen ab dem Jahr 2029 zu zus\u00e4tzlichen Ausgaben in H\u00f6he von zun\u00e4chst 4,1 Milliarden Euro. Im Jahr 2030 sollen die Kosten auf 9,4 Milliarden Euro, im Jahr 2031 auf 11,2 Milliarden Euro steigen.<\/p>\n<p>Zudem will die Bundesregierung im Jahr 2029 einen Bericht \u00fcber die Entwicklung des Beitragssatzes und der Bundeszusch\u00fcsse vorlegen. Gepr\u00fcft werden soll, was n\u00f6tig ist, um das Rentenniveau von 48 Prozent \u00fcber das Jahr 2031 hinaus beizubehalten.<\/p>\n<p>M\u00fctterrente erst 2028 ausgezahlt<\/p>\n<p>Die Kindererziehungszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung wird k\u00fcnftig f\u00fcr vor 1992 geborene Kinder um weitere sechs Monate auf insgesamt drei Jahre verl\u00e4ngert. Diese ausgeweitete M\u00fctterrente soll aber erst ab 2028 ausgezahlt werden, weil die Rentenversicherung nach eigener Aussage f\u00fcr die technische Umsetzung zwei Jahre nach Verk\u00fcndung des Gesetzes braucht.<\/p>\n<p>Um Menschen, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, die R\u00fcckkehr zu ihrem bisherigen Arbeitgeber zu erleichtern, soll das heute geltende Anschlussverbot aufgehoben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fctterrente erst 2028 Bas will Rentenniveau bei 48 Prozent sichern 25.06.2025, 22:15 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":219356,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[32036,29,30,13,14,15,16,379,12,184,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-219355","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-baerbel-bas","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-politik","15":"tag-rente","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-spd","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114746535697572567","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=219355"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219355\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/219356"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=219355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=219355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=219355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}