{"id":220117,"date":"2025-06-26T06:13:09","date_gmt":"2025-06-26T06:13:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/220117\/"},"modified":"2025-06-26T06:13:09","modified_gmt":"2025-06-26T06:13:09","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-0754-russland-zerstoert-50-ukrainische-drohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/220117\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 07:54 Russland zerst\u00f6rt 50 ukrainische Drohnen +++"},"content":{"rendered":"<p>Russische Luftabwehreinheiten haben in der Nacht nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau 50 ukrainische Drohnen zerst\u00f6rt. Fast die H\u00e4lfte der Drohnen sei \u00fcber der an die Ukraine grenzenden Region Kursk abgeschossen worden. Die \u00fcbrigen Drohnen wurden demnach \u00fcber mehrere russische Regionen abgefangen, darunter drei \u00fcber der Region Moskau, berichtet das Ministerium auf Telegram.<\/p>\n<p><b>+++ 07:20 Norwegen gibt Ukraine 551 Millionen Euro f\u00fcr Kampfdrohnen +++<br \/><\/b>Norwegen stellt der Ukraine 6,5 Milliarden norwegische Kronen (umgerechnet mehr als 551 Millionen Euro) f\u00fcr den Kauf von Drohnen und der dazugeh\u00f6rigen Technologie von ukrainischen sowie europ\u00e4ischen Herstellern bereit, wie die Regierung mitteilt. &#8222;Drohnen spielen im Kampf der Ukraine zur Selbstverteidigung eine entscheidende Rolle. Sie sind sowohl f\u00fcr den Schutz kritischer Infrastrukturen als auch f\u00fcr den Einsatz an der Front wichtig&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.regjeringen.no\/en\/aktuelt\/norway-to-provide-nok-6.5-billion-for-procurement-of-drones-for-ukraine\/id3111763\/\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">teilt Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr St\u00f8re mit<\/a>. &#8222;Norwegens Beitrag wird die F\u00e4higkeit der Ukraine, notwendige \u00dcberwachungs- und Einsatzoperationen mit Drohnen durchzuf\u00fchren, erheblich st\u00e4rken.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 06:46 Explosionen in Moskau &#8211; Flughafen zeitweise gesperrt +++<br \/><\/b>In der russischen Hauptstadt Moskau werden in der Nacht Explosionen gemeldet. Wie B\u00fcrgermeister Sergei Sobjanin laut <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/explosions-reported-in-moscow-airport-restrictions-imposed-as-russian-authorities-claim-drone-attack\/\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Kyiv Independent&#8220;<\/a> berichtet, seien zwei ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zeitweise war auch der Flugverkehr an den beiden Flugh\u00e4fen Wnukowo und Kaluga, in der N\u00e4he von Moskau, eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><b>+++ 06:20 Masala: Nato hat einen Schritt zur\u00fcck gemacht +++<br \/><\/b>Der Nato-Gipfel in Den Haag hat nach Einsch\u00e4tzung des Politikwissenschaftlers und Milit\u00e4rexperten Carlo Masala nicht viel gebracht. &#8222;Das war sicherlich kein Gipfel, bei dem man sagen kann, die Nato geht gest\u00e4rkt daraus hervor&#8220;, sagt Masala. Die Ukraine habe bei dem Gipfel keine Rolle gespielt, und die russische Bedrohung sei nicht klar genug benannt worden. Damit habe die Nato im Grunde einen Schritt zur\u00fcck gemacht. Dass die Mitgliedsstaaten ab 2035 f\u00fcnf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts f\u00fcr Verteidigung ausgeben wollen, sei in erster Linie Teil der Strategie, US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu gefallen. &#8222;Denn diese f\u00fcnf Prozent kommen ja nicht aus der europ\u00e4ischen Diskussion heraus, sondern sie kommen daher, dass man Angst hat, dass wenn man sie nicht liefert, die USA ihre Sicherheitsgarantie zur\u00fcckziehen werden.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 05:41 Kreml bereit f\u00fcr Einf\u00fchrung des digitalen Rubels +++<\/b><br \/>In Russland sollen die gr\u00f6\u00dften Banken ab 1. September 2026 den digitalen Rubel anbieten. Mit der VTB ist das erste Kredithaus schon jetzt technisch in der Lage dazu, teilt die Bank mit. &#8222;Wir sind daran interessiert, unseren Kunden so schnell wie m\u00f6glich Zugang zu den neuesten Finanzinstrumenten zu verschaffen und erwarten eine breite Einf\u00fchrung des digitalen Rubels f\u00fcr die Russen&#8220;, hei\u00dft es in einer Mitteilung der VTB. Der digitale Rubel wird von der Zentralbank Russlands &#8222;ausgegeben, reguliert und garantiert&#8220;. Schon jetzt wird die Nutzung des digitalen Rubels im Pilotbetrieb erprobt. Er soll auf speziellen Plattformen wie der Bitcoin gekauft und anschlie\u00dfend beispielsweise f\u00fcr \u00dcberweisungen und zum Bezahlen der Eink\u00e4ufe genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>+++ 04:48 Kirgistan verabschiedet Gesetz zur St\u00e4rkung von Kirgisisch gegen\u00fcber Russisch +++<\/b><br \/>Die ehemalige Sowjetrepublik Kirgistan verabschiedet ein Gesetz zur St\u00e4rkung von Kirgisisch gegen\u00fcber Russisch als Sprache. &#8222;Wenn wir der kirgisischen Sprache so gleichg\u00fcltig gegen\u00fcberstehen, werden wir in den n\u00e4chsten Jahren aufh\u00f6ren, eine Nation zu sein&#8220;, sagt der Parlamentssprecher des zentralasiatischen Landes. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 haben die f\u00fcnf ehemaligen sowjetischen Staaten in der Region Schritte zur St\u00e4rkung ihrer nationalen Identit\u00e4ten unternommen. Unter anderem in Kirgistan wurden in den vergangenen Jahren russisch klingende Orte umbenannt, um die nationale Identit\u00e4t zu betonen. Dies stie\u00df in politischen Kreisen Russlands auf Emp\u00f6rung.<\/p>\n<p><b>+++ 03:48 Schweiz will Aufnahme ukrainischer Fl\u00fcchtlinge einschr\u00e4nken +++<\/b><br \/>Die Schweiz will Fl\u00fcchtlinge aus der Ukraine k\u00fcnftig nur noch dann ohne langes Verwaltungsverfahren aufnehmen, wenn sie an ihrem heimischen Wohnort konkret an Leib und Leben gef\u00e4hrdet sind. Alle anderen m\u00fcssen sich einem Asylverfahren stellen, wie die Regierung beschlossen hat. Sie will sich aber mit der EU abstimmen und wartet noch Konsultationen mit den Kantonen ab. Umgesetzt w\u00fcrde die Ma\u00dfnahme nach derzeitigen Pl\u00e4nen im Herbst. Das Staatssekretariat f\u00fcr Migration (SEM) soll bei neuen Antr\u00e4gen nun zwischen &#8222;sicheren&#8220; und &#8222;unsicheren Regionen unterscheiden. Ukrainer, die bereits in die Schweiz geflohen sind, sind davon nicht betroffen. F\u00fcr sie werden aber die Auflagen versch\u00e4rft: Wer sich mehr als 15 Tage pro Halbjahr in der Ukraine aufh\u00e4lt (bisher waren 15 Tage pro Quartal erlaubt), verliert den besonderen Fl\u00fcchtlingsstatus. In der Schweiz leben noch knapp 69.000 Menschen aus der Ukraine mit einem besonderen Fl\u00fcchtlingsstatus.<\/p>\n<p><b>+++ 02:53 Moskauer B\u00fcrgermeister: Zwei Drohnen abgeschossen +++<\/b><br \/>Die russische Luftabwehr hat nach den Worten des Moskauer B\u00fcrgermeisters Sergej Sobjanin zwei Drohnen zerst\u00f6rt. Diese seien auf dem Weg in Richtung Hauptstadt gewesen, schreibt er in der Nachrichten-App Telegram. Spezialisten w\u00fcrden die Tr\u00fcmmerteile untersuchen. Der internationale Flughafen Wnukowo in Moskau setzte wegen Drohnenalarms den Flugverkehr aus, wie russische Nachrichtenagenturen die Luftfahrtaufsichtsbeh\u00f6rde Rosawiatsija zitieren. Auch auf den Flugh\u00e4fen entlang der Wolga gab es zeitweise Beschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p><b>+++ 01:43 Selenskyj will Putin auf der Anklagebank sehen +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj fordert Gerichtsverfahren wegen russischer Kriegsverbrechen &#8211; auch gegen Kremlchef Wladimir Putin. &#8222;Es bedarf einer starken politischen und rechtlichen Zusammenarbeit, um sicherzustellen, dass jeder russische Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt wird, einschlie\u00dflich Putin&#8220;, sagt Selenskyj in Stra\u00dfburg. Dort unterzeichneten die Ukraine und der Europarat ein Abkommen zur Einrichtung eines Sondertribunals f\u00fcr russische Verbrechen. Es soll im niederl\u00e4ndischen Den Haag ans\u00e4ssig sein.<\/p>\n<p><b>+++ 00:47 UN-Organisationen besorgt \u00fcber deutsche Sparpl\u00e4ne +++<\/b><br \/>Die Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen haben an die Bundesregierung appelliert, auf die geplanten Einschnitte bei der humanit\u00e4ren Hilfe zu verzichten. Die im Haushaltsentwurf f\u00fcr 2025 vorgesehenen umfangreichen Mittelstreichungen gef\u00e4hrdeten lebensrettenden Schutz, dringende Gesundheitsversorgung, Ern\u00e4hrungshilfe sowie den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung. &#8222;Die K\u00fcrzungen w\u00fcrden vieles, was in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde, gef\u00e4hrden&#8220;, hei\u00dft es. Eine ausreichende Finanzierung sei &#8222;zuerst auch im deutschen Interesse selbst&#8220;. Die zust\u00e4ndigen Ministerien in Berlin bereiten sich angesichts der Sparvorgaben auf eine Anpassung ihrer Arbeit vor. Das Ausw\u00e4rtige Amt werde angesichts der Sparzw\u00e4nge Schwerpunkte bei der humanit\u00e4ren Hilfe setzen m\u00fcssen, sagt ein Sprecher. Dazu z\u00e4hlten der Gazastreifen, die Ukraine, der Sudan sowie auch Kongo und Syrien. Die Arbeit werde von &#8222;knappen Ressourcen&#8220; gepr\u00e4gt sein.<\/p>\n<p><b>+++ 23:52 Anti-Kriegs-Protest in Kiew? Ukraine deckt Kreml-Fake-News auf +++<\/b><br \/>Russische Telegram-Kan\u00e4le verbreiten Meldungen \u00fcber einen angeblich vom ukrainischen Milit\u00e4r organisierten Protest in Kiew mit dem &#8222;Aufruf, den Krieg zu beenden&#8220;. Die kremltreuen Propagandisten behaupten unter anderem, die Polizei habe ein von &#8222;Demonstranten&#8220; errichtetes Zeltlager zerst\u00f6rt und &#8222;Teilnehmer der Aktion&#8220; festgenommen. Die Zentraldemokratische Partei der Ukraine best\u00e4tigt auf Facebook, dass eine Demonstration stattfand. &#8222;Die Veranstaltung hatte keinen kriegsfeindlichen Charakter, auch wenn die russischen Propagandisten sie so darstellen wollen&#8220;, sagt die Partei in dem Beitrag. Das illegale Vorgehen der Polizei habe sich gar nicht zugetragen, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p><b>+++ 22:52 Selenskyj und Europarat bringen Sondertribunal voran +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und der Generalsekret\u00e4r des Europarats, Alain Berset, haben ein Abkommen f\u00fcr ein Sondertribunal f\u00fcr Verbrechen gegen die Ukraine unterzeichnet. &#8222;Die Ukraine kann auf den Europarat z\u00e4hlen&#8220;, sagt Berset nach der Unterzeichnung. &#8222;Jeder Kriegsverbrecher muss wissen, dass es Gerechtigkeit geben wird, und das gilt auch f\u00fcr Russland&#8220;, erkl\u00e4rt Selenskyj. &#8222;Gerechtigkeit braucht Zeit, aber sie muss kommen, davon bin ich \u00fcberzeugt.&#8220; Der Europarat hat das Sondertribunal zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in den vergangenen Monaten vorbereitet. Das Richtergremium soll im niederl\u00e4ndischen Den Haag angesiedelt werden und Top-Vertreter der russischen F\u00fchrung zur Verantwortung ziehen.<\/p>\n<p><b>+++ 22:12 Finnland begr\u00fc\u00dft Aufstockung der Nato-Streitkr\u00e4fte im Norden +++<\/b><br \/>Finnland begr\u00fc\u00dft die Pl\u00e4ne von sechs Nato-Staaten zur Beteiligung an Landstreitkr\u00e4ften der Allianz, die im Norden des Landes stationiert werden sollen. Er sei sehr erfreut, dass Schweden, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Norwegen, D\u00e4nemark und Island den Forward Land Forces (FLF) beitreten wollten, sagt Verteidigungsminister Antti H\u00e4kk\u00e4nen. Schweden soll die F\u00fchrung der Truppe \u00fcbernehmen, deren genaue St\u00e4rke noch nicht festgelegt ist. Bei einer Verschlechterung der Sicherheitslage ist jedoch eine Aufstockung auf bis zu eine Brigade mit rund 5000 Soldaten geplant. Finnland hat die l\u00e4ngste Grenze eines Nato-Staates zu Russland.<\/p>\n<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/22-12-Finnland-begruesst-Aufstockung-der-Nato-Streitkraefte-im-Norden--article25860264.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_self\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russische Luftabwehreinheiten haben in der Nacht nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau 50 ukrainische Drohnen zerst\u00f6rt. 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