{"id":220413,"date":"2025-06-26T08:57:11","date_gmt":"2025-06-26T08:57:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/220413\/"},"modified":"2025-06-26T08:57:11","modified_gmt":"2025-06-26T08:57:11","slug":"waffe-in-der-testphase-ukraine-zeigt-gleitbombe-aus-eigener-produktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/220413\/","title":{"rendered":"Waffe in der Testphase: Ukraine zeigt Gleitbombe aus eigener Produktion"},"content":{"rendered":"<p>                    Waffe in der Testphase<br \/>\n                Ukraine zeigt Gleitbombe aus eigener Produktion<\/p>\n<p>\t\t\t\t              26.06.2025, 10:12 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Im vergangenen Sommer gibt Kiew die Entwicklung eigener Gleitbomben bekannt. Nun zeigen Aufnahmen den Abwurf eines Prototyps. Die Waffe des Herstellers Medoid soll \u00fcber eine Reichweite von 60 Kilometern verf\u00fcgen.      <\/strong><\/p>\n<p>Die Ukraine hat Aufnahmen einer Gleitbombe aus eigener Herstellung ver\u00f6ffentlicht. Wie das Portal Defense Express exklusiv berichtet, arbeitet das ukrainische Konstruktionsb\u00fcro Medoid an der Waffe, die derzeit Tests durchl\u00e4uft. Ein kurzer Videoclip zeigt, wie die Gleitbombe im Flug von einem Su-24-Jet abgeworfen wird. <\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge orientieren sich die Entwickler an russischen UMPK-Gleitbomben. Dabei handelt es sich um frei fallende Bomben, h\u00e4ufig aus der Sowjetzeit, die durch Baus\u00e4tze gleitf\u00e4hig gemacht werden. <\/p>\n<p>&#8222;Das Lenk- und Gleitmodul f\u00fcr die 500-Kilogramm-Bombe ist eine Eigenentwicklung&#8220;, sagt ein Vertreter von Medoid gegen\u00fcber dem Portal. &#8222;Die Fl\u00fcgel lassen sich in wenigen Minuten einfach anbringen, und die Integration ist problemlos.&#8220; Ukrainische Unternehmen seien f\u00fcr die Mehrheit der Komponenten verantwortlich. Das Navigationsmodul stamme aus eigener Herstellung. Aktuell erw\u00e4ge man aber auch, ein System aus Frankreich zu testen. Es soll die Widerstandsf\u00e4higkeit gegen elektronische Kriegsf\u00fchrung gew\u00e4hrleisten. <\/p>\n<p>Die Gleitbombe von Medoid verf\u00fcgt laut Defense Express \u00fcber eine Reichweite von bis zu 60 Kilometern. Derzeit arbeite man daran, diese auf 80 Kilometer zu erh\u00f6hen. &#8222;Wir befinden uns derzeit in der Testphase&#8220;, so der Medoid-Vertreter. Die ersten Versuche seien positiv verlaufen. &#8222;Es sind noch etwa zehn weitere Testabw\u00fcrfe erforderlich, danach muss das Produkt eine Bewertung durch das Verteidigungsministerium bestehen.&#8220; Das gr\u00f6\u00dfte Hindernis sei derzeit die Finanzierung. Die Kosten f\u00fcr einen Prototyp w\u00fcrden rund 25.000 US-Dollar betragen. <\/p>\n<p>Bereits im vergangenen September kursierte im Internet ein Video eines ukrainischen Su-24-Jets mit einer unbekannten Waffe unter dem Fl\u00fcgel. Dabei soll es sich um eine in der Entwicklung befindlichen Gleitbombe gehandelt haben. Die Entwicklung eigener Gleitbomben k\u00fcndigte Kiew offiziell im Sommer 2024 an. <\/p>\n<p>Russland setzt Gleitbomben seit Monaten in hohen St\u00fcckzahlen gegen die Ukraine ein, um sowoh milit\u00e4rische als auch zivile Ziele zu bombardieren. Sie sind deutlich g\u00fcnstiger als etwa ballistische Raketen. An der Front gehen schwere Gleitbombenangriffe auf ukrainische Stellungen h\u00e4ufig russischen Infanterieangriffen voraus. Die Ukraine setzt bereits US-Bomben vom Typ JDAM und franz\u00f6sische AA SM &#8222;Hammer&#8220; ein, die nach einem \u00e4hnlichen Prinzip funktionieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Waffe in der Testphase Ukraine zeigt Gleitbombe aus eigener Produktion 26.06.2025, 10:12 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":220414,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,13,929,451,14,15,16,12,317],"class_list":{"0":"post-220413","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-headlines","12":"tag-kriege-und-konflikte","13":"tag-militaer","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114748839930294047","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=220413"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220413\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/220414"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=220413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=220413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=220413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}