{"id":220480,"date":"2025-06-26T09:32:10","date_gmt":"2025-06-26T09:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/220480\/"},"modified":"2025-06-26T09:32:10","modified_gmt":"2025-06-26T09:32:10","slug":"so-stark-sind-die-mieten-in-bayerns-staedten-gestiegen-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/220480\/","title":{"rendered":"So stark sind die Mieten in Bayerns St\u00e4dten gestiegen &#8211; Bayern"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Wer in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Bayern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bayern<\/a> heute eine Wohnung mieten will, zahlt deutlich mehr als noch vor f\u00fcnf Jahren. Um 30 Prozent und mehr sind die Mietpreise mancherorts gestiegen, vor allem im S\u00fcden Bayerns, aber auch im Allg\u00e4u oder in der Oberpfalz. Das zeigen Daten aus allen kreisfreien St\u00e4dten des Freistaats, die das Immobilienportal Immoscout24 der SZ zur Verf\u00fcgung gestellt hat.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Am teuersten wohnt man demnach weiterhin in der Landeshauptstadt M\u00fcnchen. 21,40 Euro pro Quadratmeter gaben Mieterinnen und Mieter dort bei Neuvermietungen zuletzt aus \u2013 und damit knapp sechs Euro mehr als 2020. Ebenfalls stark angezogen haben die Preise in Weiden in der Oberpfalz und in Kempten im Allg\u00e4u. In letzterer Stadt zahlten Mieter vor f\u00fcnf Jahren noch 8,55 Euro pro Quadratmeter. Nun sind es 11,13 Euro.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Daten beziehen sich auf Preise von Wohnungen, die auf Immoscout24 angeboten und mindestens drei Jahre zuvor nicht modernisiert wurden. Damit sind in der Statistik haupts\u00e4chlich Bestandswohnungen erfasst; bei Neubauten liegt der Quadratmeterpreis oft zwei, drei Euro h\u00f6her. Und: Alle Preise sind kalt, durchschnittlich f\u00fcrs jeweils erste Jahresquartal und nicht inflationsbereinigt. Am ehesten kann man sie sich daher als eine Art Ann\u00e4herung an die Realit\u00e4t vorstellen. Andere Erhebungen mit anderen Rahmenbedingungen k\u00f6nnen zu anderen Ergebnissen kommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/soeder-wohnungsbau-turbo-kommentar-meinung-li.3273659\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;soeders_turbo_beim_wohnungsbau_wird_den_noetigen_effekt_verfehlen&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus,opinion&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;immobilien_und_wohnen_in_bayern&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3273659&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;bayern&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedebayernsoeder-wohnungsbau-turbo-kommentar-meinung-li3273659\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/347b0198-b316-4ece-8fa2-0b95216c80bf.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>MeinungBezahlbare Wohnungen<\/p>\n<p>:S\u00f6ders \u201eTurbo\u201c beim Wohnungsbau wird den n\u00f6tigen Effekt verfehlenSZ PlusKommentar von Maximilian Gerl<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Eine gewisse Unsch\u00e4rfe bleibt also. Trotzdem zeigt sich: Die M\u00fcnchner Mietenexplosion ist l\u00e4ngst die einer ganzen Region geworden. Die Wohnungsnot in der Landeshauptstadt strahlt bis weit ins Umland aus. Auch deshalb kostet in St\u00e4dten wie Rosenheim der Quadratmeter deutlich mehr. Dort rangierte im ersten Quartal 2020 der Preis bei 10,16 Euro. Nun, 2025, waren es 12,91 Euro.\u00a0In Augsburg wurden 12,08 Euro f\u00e4llig, fast 25 Prozent mehr als vor f\u00fcnf Jahren. Augsburg ist damit erstmals so teuer wie Ingolstadt.<\/p>\n<p>Rosenheim gilt als zweitteuerste Stadt Bayerns<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Dabei f\u00e4llt in der Audi-Stadt der Anstieg laut den Immoscout24-Daten mit gut 15 Prozent noch moderat aus. Ingolstadt, F\u00fcrth, Passau und Straubing sind demnach die einzigen kreisfreien St\u00e4dte Bayerns, in denen die Neuvermietungen in den vergangenen f\u00fcnf Jahren um weniger als zwanzig Prozent gestiegen sind. In Ingolstadt liegt das vor allem daran, dass die Mieten hier schon vorher relativ hoch waren. Die Stadt galt noch 2020 mit einem Quadratmeterpreis von 10,46 Euro als die zweitteuerste Bayerns. Inzwischen musste sie diesen Titel an Rosenheim abtreten. F\u00fcr N\u00fcrnberg wies Immoscout24 zuletzt einen Preis von 11,39 Euro aus \u2013 gut 20 Prozent mehr. F\u00fcr Regensburg wurden 11,73 Euro und ein Plus von rund 21 Prozent notiert.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auch die kleineren unter den gro\u00dfen St\u00e4dten wie Kaufbeuren oder Bayreuth holen auf. Dort waren die Mieten fr\u00fcher vergleichsweise g\u00fcnstig. Heute sind bei Immoscout24 um die zehn Euro pro Quadratmeter normal, was wiederum einen Anstieg von bis zu 27 Prozent gegen\u00fcber 2020 bedeutet. Die g\u00fcnstigste der kreisfreien St\u00e4dte Bayerns ist seit Jahren Hof mit 7,49 Euro pro Quadratmeter. Aber auch hier zahlte man vor f\u00fcnf Jahren noch weniger als sechs Euro \u2013 was zu heute gut 25 Prozent mehr macht. Zum Vergleich: Die allgemeinen Lebenshaltungskosten sind seit 2020 in Deutschland um etwa 20 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>Ein Ende der Mietpreisspirale ist nicht in Sicht<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ein Ende der Mietpreisspirale scheint vorerst nicht in Sicht zu sein, zu gro\u00df ist vielerorts der Wohnraumbedarf. So rechnet die F\u00f6rderanstalt Bayernlabo in ihrem letzten Immobilienbericht damit, dass \u201ebis 2042 in Bayern rund 963 000 Wohnungen zus\u00e4tzlich ben\u00f6tigt\u201c werden k\u00f6nnten. Diese Zahl ist nur als grobe Richtung zu verstehen, trotzdem zeigt sie die Dimensionen der Herausforderungen auf: Wollte man all diese Wohnungen bis 2042 bauen, m\u00fcssten durchschnittlich ungef\u00e4hr 46 000 Einheiten pro Jahr fertiggestellt werden. Was nicht unm\u00f6glich ist, 2024 wurden laut Statistischem Landesamt immerhin rund 53 600 davon gebaut. Doch schon das galt allgemein als zu wenig \u2013 vor allem verglichen mit den 1990er-Jahren. Damals schaffte man zeitweise bis zu 110 000 Wohnungen im Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer in Bayern heute eine Wohnung mieten will, zahlt deutlich mehr als noch vor f\u00fcnf Jahren. 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