{"id":221026,"date":"2025-06-26T14:25:15","date_gmt":"2025-06-26T14:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221026\/"},"modified":"2025-06-26T14:25:15","modified_gmt":"2025-06-26T14:25:15","slug":"eu-gipfel-in-bruessel-deutschland-meldet-sich-in-europa-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221026\/","title":{"rendered":"EU-Gipfel in Br\u00fcssel: Deutschland meldet sich in Europa zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"EU-Gipfel in Br\u00fcssel: Deutschland meldet sich in Europa zur\u00fcck\" title=\"EU-Gipfel in Br\u00fcssel: Deutschland meldet sich in Europa zur\u00fcck\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/media.media.de9afabd-4345-4d17-ac2e-bfe29f257416.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tFriedrich Merz im Kreise seiner neuen Kollegen. Beim ersten Auftritt beim  EU-Gipfel in Br\u00fcssel setzte der deusche Kanzler deutliche Akzente.\u00a0Foto: Geert Vanden Wijngaert\/AP\/dpa\t\t\t<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz kann mit seiner klaren Haltung und pragmatischen L\u00f6sungsans\u00e4tzen beim EU-Gipfel in Br\u00fcssel viele Sympathiepunkte sammeln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Friedrich_Merz\" title=\"Friedrich Merz\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich Merz<\/a> hat einen richtig guten Lauf \u2013 zumindest in der Au\u00dfenpolitik. Zuhause in Deutschland muss sich der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Bundeskanzler\" title=\"Bundeskanzler\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundeskanzler<\/a> massive Kritik wegen seiner Pl\u00e4ne zu Strompreis und Rente anh\u00f6ren, doch im Kreis der Staats- und Regierungschefs sammelt er Sympathiepunkte zuhauf. Damit nicht genug: beim gro\u00dfen Nato-Treffen in Den Haag am Mittwoch und tags darauf beim EU-Ratsgipfel in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Br%C3%BCssel\" title=\"Br\u00fcssel\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Br\u00fcssel<\/a> zeichnete sich deutlich ab, dass es Friedrich Merz gelungen ist, in seiner kurzen Zeit als Kanzler Deutschland wieder als F\u00fchrungsmacht in Europa zu positionieren.<\/p>\n<p>Diplomaten \u00e4u\u00dfern sich erleichtert <\/p>\n<p>Diplomaten aus anderen EU-Staaten \u00e4u\u00dfern sich geradezu erleichtert. Noch immer erinnern sie sich an das politische Lavieren von Merz-Vorg\u00e4nger Olaf Scholz auf europ\u00e4ischer B\u00fchne, der im entscheidenden Augenblick gerne auch wichtige EU-Projekte blockierte. Diese Zeiten scheinen nun vorbei. Es sei gut, nun wieder einen Gespr\u00e4chspartner zu haben, der Probleme erkennt, klar benennt und dann auch handelt, um eine L\u00f6sung zu finden, urteilt ein polnischer Kommissionsmitarbeiter \u00fcber den neuen Kanzler. <\/p>\n<p>Arbeit an der \u201eMigrationswende\u201c   <\/p>\n<p>Zu diesen Problemen z\u00e4hlt Merz offensichtlich die Migrationspolitik der Europ\u00e4ischen Union. In Deutschland hat der Kanzler seinen W\u00e4hlern eine \u201eMigrationswende\u201c versprochen. Erster Schritt waren versch\u00e4rfte Kontrollen an den Au\u00dfengrenzen, die allerdings einige Nachbarl\u00e4nder ver\u00e4rgerten. Den <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/EU-Gipfel\" title=\"EU-Gipfel\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Gipfel<\/a> in Br\u00fcssel nutzte er nun, um sich in dieser Sache mit den anderen Staaten zu verst\u00e4ndigen. Dazu nahm er auch am Rande des Gipfels an einem informellen Treffen einiger Staaten teil. Unter der F\u00fchrung der postfaschistischen, italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni haben sie sich eine Versch\u00e4rfung der Asylpolitik auf die Fahnen geschrieben. Zuerst nur eine Handvoll EU-Staaten, ist diese Gruppe inzwischen auf 21 Mitgliedsl\u00e4nder angewachsen. <\/p>\n<p>Ein Klub von Hardlinern in Sachen Migration  <\/p>\n<p>\u201eEs gibt einen Klub von L\u00e4ndern, die meinen, dass die Migrationspolitik Europas versch\u00e4rft werden muss. Wir freuen uns, dass Deutschland zum ersten Mal dabei ist\u201c, sagte der niederl\u00e4ndische Regierungschef Dick Schoof. Zu dem Treffen in Br\u00fcssel hatten Italien, die Niederlande und D\u00e4nemark eingeladen, das von Friedrich Merz wegen seiner restriktiven Haltung immer wieder als Vorbild in Sachen Migration genannt wird. So bekommen Fl\u00fcchtlinge in D\u00e4nemark eine einj\u00e4hrige Aufenthaltsgenehmigung, die zwar verl\u00e4ngerbar ist. Sie werden aber dazu angehalten, in ihre Heimat zur\u00fcckzukehren, sobald die Beh\u00f6rden der Meinung sind, dass sie keinen sicheren Zufluchtsort mehr ben\u00f6tigen. Auch werden die R\u00fcckf\u00fchrungen sehr konsequent durchgesetzt. <\/p>\n<p>Nach dem Migrationstreffen in Br\u00fcssel sagte der \u00f6sterreichische Bundeskanzler Christian Stocker: \u201eWir haben uns intensiv damit befasst, wie wir mit den Initiativen der EU-Kommission umgehen.\u201c Dazu z\u00e4hlt etwa die Einrichtung sogenannter R\u00fcckf\u00fchrungs- oder Abschiebezentren f\u00fcr abgelehnte Asylbewerber in Drittl\u00e4ndern. Die EU-Kommission hatte im M\u00e4rz den Weg dazu frei gemacht. Grund ist die Weigerung vieler Heimatl\u00e4nder von Fl\u00fcchtlingen, diese zur\u00fcckzunehmen. <\/p>\n<p>L\u00f6sung im Zollstreit angemahnt <\/p>\n<p>Merz selbst hat in Br\u00fcssel auch die Entscheidung der Bundesregierung verteidigt, zivile Seenotretter nicht mehr weiter finanziell zu unterst\u00fctzen. Die CDU hatte die Unterst\u00fctzung stets kritisiert und den Vorwurf erhoben, dass die Seenotretter de facto mit Schleppergruppen zusammenarbeiten. <\/p>\n<p>Merz will den Zollstreit mit den USA schnell beenden <\/p>\n<p>Auch in Sachen Zollstreit mit den USA will Friedrich Merz Druck machen und dr\u00e4ngt auf rasches Handeln der Union. \u201eIch unterst\u00fctze die EU-Kommission bei allen Anstrengungen, jetzt schnell zu einem Handelsabkommen mit den USA zu kommen\u201c, sagte der Kanzler am Rande des Gipfels. Eine von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gesetzte Frist f\u00fcr die Verhandlungen mit der EU l\u00e4uft am 9. Juli aus. Er hatte der EU-Kommission immer wieder vorgeworfen, \u201ezu kompliziert\u201c zu verhandeln. Das scheint man auch in Berlin so zu sehen. <\/p>\n<p>Wie aus deutschen Regierungskreisen zu erfahren ist, pl\u00e4diere man daf\u00fcr, in wichtigen Bereichen wie Auto, Stahl, Chemie oder Aluminium z\u00fcgig zu einer L\u00f6sung zu kommen, auch wenn diese im Moment nicht optimal erscheint. Das sei wesentlich besser, als sich mit dem Problem durch den ganzen Sommer zu schleppen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Friedrich Merz im Kreise seiner neuen Kollegen. 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