{"id":2211,"date":"2025-04-02T10:53:09","date_gmt":"2025-04-02T10:53:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/2211\/"},"modified":"2025-04-02T10:53:09","modified_gmt":"2025-04-02T10:53:09","slug":"berlin-prozess-gegen-influencer-nach-raketenschuss-in-wohnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/2211\/","title":{"rendered":"Berlin | Prozess gegen Influencer nach Raketenschuss in Wohnung"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Berlin (dpa) &#8211; Sein Raketenschuss in der Silvesternacht hat Emp\u00f6rung ausgel\u00f6st &#8211; nun kommt der Influencer in Berlin vor Gericht (heute 9.30 Uhr). Der 23-J\u00e4hrige soll eine Feuerwerksrakete gezielt in eine Wohnung in Berlin-Neuk\u00f6lln geschossen und ein Video davon auf seinem Instagram-Account ver\u00f6ffentlicht haben.<\/p>\n<p>Die Anklage wirft dem Mann aus dem Westjordanland versuchte schwere Brandstiftung, versuchte gef\u00e4hrliche K\u00f6rperverletzung und Sachbesch\u00e4digung vor. Das Landgericht Berlin hat bislang insgesamt vier Prozesstage bis zum 16. April geplant. Erste Zeugen wollen die Richter bereits am ersten Verhandlungstag vernehmen.<\/p>\n<p>Influencer am BER festgenommen\u00a0<\/p>\n<p>Der Angeklagte wurde am 4. Januar am Hauptstadtflughafen BER festgenommen, als er Deutschland verlassen wollte. Seitdem befindet sich der 23-J\u00e4hrige wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft schweigt der Mann bislang zu den Vorw\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Staatsanwaltschaft landete die Feuerwerksrakete damals in der Wohnung des Mehrfamilienhauses. Dabei wurden Bett und Tapete im Schlafzimmer besch\u00e4digt. Der Wohnungsinhaber habe die brennenden \u00dcberreste der Rakete schnell aus dem Fenster geworfen und so ein \u00dcbergreifen des Feuers auf die Wohnung verhindert. Es wurde niemand verletzt.<\/p>\n<p>Video von Aktion gel\u00f6scht<\/p>\n<p>Die Aufnahme auf dem Instagram-Account des arabischen Influencers mit mehr als 310.000 Followern wurde laut Staatsanwaltschaft mehr als sechs Millionen Mal binnen kurzer Zeit aufgerufen. Nach mehr als 36 Stunden war es jedoch gel\u00f6scht. Nutzer auf der Plattform X hatten den Mitschnitt jedoch weiterverbreitet. Viele Menschen verurteilen die Aktion. Der Influencer selbst ver\u00f6ffentlichte einen Beitrag, in dem er sich bei den Betroffenen entschuldigte.<\/p>\n<p>Dem 23-J\u00e4hrigen sei es bei der Tat vor allem darum gegangen, ein m\u00f6glichst gro\u00dfes mediales Interesse auf sich zu ziehen, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Die Anklage geht davon aus, dass er dabei \u00abr\u00fccksichtslos und aus Eigennutz\u00bb\u00a0die Gesundheit und das Eigentum anderer Menschen seinem eigenen Interesse unterordnete.<\/p>\n<p>Durchsuchungen nach Silvester-Straftaten<\/p>\n<p>Wie in den Vorjahren kam es zum Jahreswechsel in Berlin zu zahlreichen Vorf\u00e4llen. Die Polizei registrierte nach eigenen Angaben mehr als 1.500 f\u00fcr Silvester typische Straftaten. Bei der Berliner Staatsanwaltschaft sind davon bislang 89 gelandet, wie ein Beh\u00f6rdensprecher auf Anfrage mitteilte. Zu einem Gro\u00dfteil der F\u00e4lle ermittelt die Polizei noch.\u00a0<\/p>\n<p>Teils handelt es sich um aufwendige Recherchen. Zuletzt f\u00fchrten diese in der vergangenen Woche zu einer Razzia bei acht Verd\u00e4chtigen im Alter von 20 bis 25 Jahren. Die M\u00e4nner sollen die Explosion einer Kugelbombe in Berlin-Sch\u00f6neberg verursacht haben. Dabei wurden Autos und H\u00e4userfassaden besch\u00e4digt, viele Fensterscheiben gingen zu Bruch. F\u00fcnf Menschen wurden durch umherfliegende Glassplitter verletzt, zwei erlitten Knalltraumata.<\/p>\n<p>Im Fall der Explosion einer illegalen Kugelbombe in Berlin-Tegel, bei der ein siebenj\u00e4hriger Junge lebensgef\u00e4hrlich wurde, ermittelte die Polizei einen 17-J\u00e4hrigen als mutma\u00dflichen T\u00e4ter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Sein Raketenschuss in der Silvesternacht hat Emp\u00f6rung ausgel\u00f6st &#8211; nun kommt der Influencer in Berlin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2212,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,198,411,2280,2279,2282,2283,2281],"class_list":{"0":"post-2211","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-internet","12":"tag-israel","13":"tag-jahreswechsel","14":"tag-kriminalitat","15":"tag-palastinensische-gebiete","16":"tag-prozess-gericht","17":"tag-silvester"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114267999757826397","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2211","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2211"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2211\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2211"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2211"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2211"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}