{"id":221180,"date":"2025-06-26T15:48:09","date_gmt":"2025-06-26T15:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221180\/"},"modified":"2025-06-26T15:48:09","modified_gmt":"2025-06-26T15:48:09","slug":"bonn-verbraucher-haben-etwas-besseres-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221180\/","title":{"rendered":"Bonn | Verbraucher haben etwas besseres Internet"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Bonn (dpa) &#8211; Der Frust \u00fcber zu langsames Internet daheim d\u00fcrfte sich bei Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher etwas abgeschw\u00e4cht haben. Die Bundesnetzagentur gab in Bonn bekannt, dass 86,5 Prozent der Nutzer mindestens die H\u00e4lfte der vertraglich vereinbarten maximalen Datenrate im Download bekommen und damit ein Prozentpunkt mehr als zuvor.\u00a0<\/p>\n<p>Das war das Ergebnis von rund 276.000 Messungen, die Verbraucher im Zeitraum Oktober 2023 bis September 2024 \u00fcber die Netzagentur-App breitbandmessung.de gemacht haben. 2021\/22 waren es 84,4 Prozent gewesen und 2022\/23 85,5 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Bei 45,2 Prozent der Nutzer wird das vertraglich zugesicherte Maximum inzwischen erreicht oder sogar \u00fcbertroffen. Dieser Wert hat sich innerhalb von zwei Jahren um 2,9 Prozentpunkte erh\u00f6ht.\u00a0<\/p>\n<p>Verbrauchersch\u00fctzer: Branche weckt zu hohe Erwartungen\u00a0<\/p>\n<p>Die Deutsche Telekom und ihre Wettbewerber investieren seit Jahren stark in ihre Netze, die mit Glasfaser modernisiert werden. Verbrauchersch\u00fctzer werfen der Branche allerdings vor, mit \u00fcberzogener Werbung zu hohe Erwartungen zu wecken und dann nicht das zu liefern, was versprochen worden sei. Mit einem noch recht jungen Gesetzesanspruch k\u00f6nnen Verbraucher unter bestimmten Umst\u00e4nden den Preis mindern.<\/p>\n<p>Felix Flosbach von der Verbraucherzentrale NRW sagte mit Blick auf den Bericht der Netzagentur, dass vor allem l\u00e4ndliche Gebiete im Internet-Festnetzbereich noch immer hinterherhinkten. \u00abIn Regionen, in denen eine sehr gute digitale Anbindung f\u00fcr die Teilhabe noch ausschlaggebender ist, werden nur etwa 58 Prozent der vertraglich vereinbarten Leistung im Download erreicht\u00bb, moniert der Verbrauchersch\u00fctzer. \u00abDas reicht f\u00fcr Homeoffice oder die Nutzung digitaler Dienste nicht immer aus.\u00bb Allerdings hat sich auch auf dem Land die Situation verbessert, 2022\/23 hatte der Wert 3,1 Prozentpunkte niedriger gelegen.<\/p>\n<p>Flosbach gibt zu bedenken, dass die Werte zwar gestiegen seien, aber dass es noch immer eine Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit gebe: \u00abIn vielen F\u00e4llen liefern die Anbieter weiterhin nicht das, was sie dem Kunden vertraglich zugesichert haben &#8211; f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher ist das \u00e4rgerlich und manchmal ein echter Bremsklotz im digitalen Alltag.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bonn (dpa) &#8211; Der Frust \u00fcber zu langsames Internet daheim d\u00fcrfte sich bei Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher etwas&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":221181,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,30,198,1209,3795],"class_list":{"0":"post-221180","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-internet","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-telekommunikation"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114750456140400529","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221180"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221180\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221181"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=221180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=221180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}