{"id":221252,"date":"2025-06-26T16:27:16","date_gmt":"2025-06-26T16:27:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221252\/"},"modified":"2025-06-26T16:27:16","modified_gmt":"2025-06-26T16:27:16","slug":"untersuchung-der-stiftung-warentest-e-book-oekologischer-als-papier-buch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221252\/","title":{"rendered":"Untersuchung der Stiftung Warentest: E-Book \u00f6kologischer als Papier-Buch"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">Berlin taz | B\u00fccher auf dem eBook-Reader zu lesen ist umweltschonender, als Papierb\u00fccher zu kaufen. Das ist das Ergebnis einer <a href=\"https:\/\/www.test.de\/Oekobilanz-Buch-eBook-gegen-Papierbuch-Eins-siegt-klar-im-Umweltcheck-6225012-0\/\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">Untersuchung der Stiftung Warentest<\/a>. Noch \u00f6kologischer w\u00fcrde handeln, wer nicht extra einen Reader kauft, sondern, sofern vorhanden, ein Tablet verwendet, das auch f\u00fcr andere Zwecke genutzt wird. \u201eDie Herstellung von Papier und der Druck schaden der Umwelt mehr als die Produktion von eBook-Readern und ihr langer Transportweg aus Asien zu uns\u201c, so das Fazit des Tests.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Die Organisation hat dabei den Lebenszyklus von gedruckten B\u00fcchern und eBook-Readern untersucht, von Produktion \u00fcber Transport und Nutzung bis zur Entsorgung. 18 Kategorien wurden ber\u00fccksichtigt, etwa die Auswirkungen aufs <a href=\"https:\/\/taz.de\/Klima\/!t5011141\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Klima<\/a>, die Entstehung von <a href=\"https:\/\/taz.de\/Feinstaub\/!t5019986\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feinstaub<\/a> sowie Rohstoff- und Wasserverbrauch. F\u00fcr die einzelnen Umweltauswirkungen hat die Stiftung Warentest Umweltschadens\u00adpunkte vergeben. Je mehr Punkte, desto gr\u00f6\u00dfer der Schaden f\u00fcr die Umwelt. Unterschieden wurde zudem zwischen Menschen, die mit 3 B\u00fcchern j\u00e4hrlich wenig lesen, und solchen, die mit 12 B\u00fcchern im Jahr viel lesen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Das Ergebnis: Liest eine Vielleserin ihre 12 B\u00fccher im Jahr auf einem ohnehin vorhandenen Tablet, sammelt das in 5 Jahren 0,14 Umweltscha\u00addenspunkte an. Mit dem eBook-Reader ist es in dem gleichen Zeitraum rund 1 Schadenspunkt. Kauft sie dagegen j\u00e4hrlich 12 gebundene B\u00fccher, landet sie insgesamt bei fast 15 Umweltschadenspunkten. Bei den gedruckten B\u00fcchern haben die Tes\u00adte\u00adr:in\u00adnen angenommen, dass die Exemplare jeweils einmal weitergegeben werden. Ist das nicht der Fall, verdoppelt sich die Zahl der Punkte auf 30.<\/p>\n<p>      Die Herstellung ist das \u00d6koproblem<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-6\" pos=\"5\">Sowohl bei gedruckten B\u00fcchern als auch beim eBook-Reader ist es dabei die Produktion, die die gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4den f\u00fcr die Umwelt verursacht. Auf mehr als 14 Schadenspunkte kommt allein die Herstellung der 60 gebundenen B\u00fccher, die die Vielleserin in 5 Jahren schm\u00f6kert.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\">Kauft ein Wenigleser in dem angekommenen Szenario innerhalb von 5 Jahren 15 B\u00fccher und diese als Taschenbuchausgaben, ergibt das in der Produktion etwas \u00fcber 2 Schadenspunkte. Das ist immer noch etwa doppelt sie viel, wie die reine Herstellung eines eBook-Readers verursacht. Dessen Stromverbrauch in der Nutzung ist der Untersuchung zufolge fast zu vernachl\u00e4ssigen: Selbst die Vielleserin kommt mit dem digitalen Reader nach 5 Jahren nur auf 0,003 Schadenspunkte f\u00fcr den Stromverbrauch.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Peter Kraus vom Cleff, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des B\u00f6rsenvereins des Deutschen Buchhandels, verteidigt dennoch das gedruckte Werk. Viele Verlage w\u00fcrden mittlerweile auf erneuerbaren Energien und emissionsarme Papiersorten setzen. Hinzu komme \u201edie Lebenszeit gedruckter B\u00fccher, die die Le\u00adse\u00adr*in\u00adnen als Bildungs- und Kulturgut oft ein ganzes Leben begleiten\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Wer am gedruckten Buch h\u00e4ngt und auf Umweltschutz Wert legt, sollte den Ergebnissen der Stiftung Warentest zufolge besser zum Taschenbuch greifen: Gebundene Ausgaben belasten der Untersuchung zufolge die Umwelt 1,7 Mal so stark wie Taschenb\u00fccher. Noch \u00f6kologischer: B\u00fccher nicht neu kaufen oder sich neu schenken lassen, sondern aus der Bibliothek leihen \u2013 und den Weg selbstverst\u00e4ndlich zu Fu\u00df oder mit dem Rad zur\u00fccklegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin taz | B\u00fccher auf dem eBook-Reader zu lesen ist umweltschonender, als Papierb\u00fccher zu kaufen. Das ist das&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":221253,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-221252","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114750609559537465","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221252","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221252"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221252\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=221252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=221252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}