{"id":22148,"date":"2025-04-11T00:28:08","date_gmt":"2025-04-11T00:28:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/22148\/"},"modified":"2025-04-11T00:28:08","modified_gmt":"2025-04-11T00:28:08","slug":"widerspruechliche-signale-usa-bestaetigen-atomgespraeche-mit-iran-am-samstag-teheran-droht-mit-ausweisung-von-kontrolleuren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/22148\/","title":{"rendered":"Widerspr\u00fcchliche Signale: USA best\u00e4tigen Atomgespr\u00e4che mit Iran am Samstag \u2013 Teheran droht mit Ausweisung von Kontrolleuren"},"content":{"rendered":"<p>Im Oman sollen sich laut US-Au\u00dfenminister Rubio am Samstag Unterh\u00e4ndler der beiden Staaten f\u00fcr Gespr\u00e4che \u00fcber das iranische Atomprogramm treffen. Er hoffe, dies f\u00fchre zu Frieden. Gleichzeitig droht jedoch eine Eskalation des Konfliktes.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die USA planen nach Angaben von Au\u00dfenminister Marco Rubio am Samstag direkte Gespr\u00e4che ihres Sondergesandten Steve Witkoff mit dem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255906926\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255906926&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran<\/a> \u00fcber dessen Atomprogramm. \u201eWir hoffen, dass dies zu Frieden f\u00fchren wird\u201c, sagte Rubio bei einer Kabinettssitzung unter dem Vorsitz von Pr\u00e4sident Donald Trump. \u201eWir haben sehr deutlich gemacht, dass der Iran niemals eine Atomwaffe haben wird, und ich denke, das hat zu diesem Treffen gef\u00fchrt.\u201c Rubios Ministeriumssprecherin Tammy Bruce machte deutlich, dass es sich um Sondierungen handelt: \u201eIch gehe davon aus, was am Samstag passiert, entscheidet dar\u00fcber, ob es weitere Gespr\u00e4che gibt.\u201c<\/p>\n<p>Trump hatte bereits am Montag \u00fcberraschend angek\u00fcndigt, dass beide Staaten am Samstag direkte Gespr\u00e4che \u00fcber das iranische <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255551710\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255551710&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Atomprogramm<\/a> aufnehmen w\u00fcrden. Er hatte dies mit der Drohung verbunden, der Iran sei in \u201egro\u00dfer Gefahr\u201c, wenn die Gespr\u00e4che erfolglos blieben. Trumps Ank\u00fcndigung hatte Verwirrung gestiftet, da der Iran erkl\u00e4rt hatte, die Gespr\u00e4che w\u00fcrden indirekt unter Vermittlung des Oman gef\u00fchrt. Ein mit der Planung vertrauter US-Vertreter sagte, die beiden Delegationen bef\u00e4nden sich bei den Gespr\u00e4chen im selben Raum. <\/p>\n<p>Am Mittwoch hatte Trump erneut mit milit\u00e4rischer Gewalt f\u00fcr den Fall gedroht, dass der Iran sein Atomprogramm nicht beende. Trump hatte <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255897546\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255897546&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> f\u00fcr den Fall milit\u00e4rischen Vorgehens eine Schl\u00fcsselrolle zugewiesen. <\/p>\n<p>Ein ranghoher Berater des iranischen geistlichen Oberhauptes Ayatollah Ali Chamenei hat unterdessen gedroht, dass der Iran die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) des Landes verweisen k\u00f6nnte, wenn sich die \u201eDrohungen\u201c vor den f\u00fcr Samstag geplanten Atomgespr\u00e4chen mit den USA mehren. \u201eDie anhaltende Bedrohung von au\u00dfen\u201c k\u00f6nne \u201ezu Abschreckungsma\u00dfnahmen f\u00fchren, darunter die Ausweisung von IAEA-Inspektoren und die Beendigung der Zusammenarbeit\u201c, erkl\u00e4rte Ali Schamchani am Donnerstag im Onlinedienst X. Zudem k\u00f6nne in Betracht gezogen werden, angereichertes Material an sichere Orte zu bringen, f\u00fcgte der Berater Chameneis hinzu.<\/p>\n<p>Washington erkl\u00e4rte kurz darauf, eine Ausweisung von IAEA-Inspekteuren w\u00e4re eine \u201eEskalation\u201c und eine \u201eFehlkalkulation\u201c. Die Androhung einer solchen Aktion sei \u201eunvereinbar mit den Beteuerungen des Iran \u00fcber sein friedliches Atomprogramm\u201c, sagte die Sprecherin des US-Au\u00dfenministeriums, Tammy Bruce, vor Journalisten.<\/p>\n<p>Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, an Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet dies. 2015 hatte der Iran ein internationales Abkommen unterzeichnet, das die Lockerung von Sanktionen im Gegenzug f\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung des iranischen Atomprogramms vorsah. W\u00e4hrend der ersten Pr\u00e4sidentschaft Trumps zogen sich die USA jedoch 2018 einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck. Bem\u00fchungen um eine Wiederbelebung des Atomabkommens scheiterten seither.<\/p>\n<p>AFP\/rtr\/fhs<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Oman sollen sich laut US-Au\u00dfenminister Rubio am Samstag Unterh\u00e4ndler der beiden Staaten f\u00fcr Gespr\u00e4che \u00fcber das iranische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22149,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,662,114,13,345,118,411,14,15,110,12,45,113,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-22148","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-atomwaffen","11":"tag-donald-geb-1946","12":"tag-headlines","13":"tag-iran","14":"tag-iran-politik","15":"tag-israel","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-newsteam","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-texttospeech","21":"tag-trump","22":"tag-united-states","23":"tag-united-states-of-america","24":"tag-us","25":"tag-usa","26":"tag-vereinigte-staaten","27":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114316502963689702","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22148\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}