{"id":221496,"date":"2025-06-26T18:40:11","date_gmt":"2025-06-26T18:40:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221496\/"},"modified":"2025-06-26T18:40:11","modified_gmt":"2025-06-26T18:40:11","slug":"niedersachsen-bremen-bosch-will-mit-betriebsrat-ueber-zukunft-in-hildesheim-reden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221496\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Bosch will mit Betriebsrat \u00fcber Zukunft in Hildesheim reden"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Bosch will mit Betriebsrat \u00fcber Zukunft in Hildesheim reden<\/p>\n<p>\t\t\t\t              26.06.2025, 18:04 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die Mitarbeiter im Hildesheimer Bosch Werk bangen um ihre Zukunft. Erste Verhandlungen zwischen Unternehmen und Betriebsrat waren im Mai geplatzt. Jetzt will Bosch die Gespr\u00e4che wieder aufnehmen.<\/strong><\/p>\n<p>Hildesheim (dpa\/lni) &#8211; Im Ringen um die Zukunft des Bosch-Werks in Hildesheim will das Unternehmen nun wieder mit den Arbeitnehmern verhandeln. Die F\u00fchrung des Automobilzulieferers habe den Betriebsrat eingeladen, die Gespr\u00e4che wieder aufzunehmen, best\u00e4tigte ein Firmensprecher auf Anfrage der dpa. Zuvor hatte die &#8222;Hildesheimer Allgemeine&#8220; \u00fcber das Gespr\u00e4chsangebot berichtet.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind weiterhin in der Pr\u00fcfung der n\u00e4chsten Schritte&#8220;, sagte der Bosch-Sprecher. &#8222;Bosch sieht grunds\u00e4tzlich die Chance, dass Unternehmen und Arbeitnehmervertreter zu einer Einigung kommen k\u00f6nnen \u2013 Voraussetzung ist allerdings, dass wir damit eine wettbewerbsf\u00e4hige Aufstellung des Werks erreichen.&#8220; Das Unternehmen habe hierzu nun die Arbeitnehmervertreter kontaktiert und zu Gespr\u00e4chen eingeladen.<\/p>\n<p>Laut &#8222;Hildesheimer Allgemeine&#8220; sollen die Gespr\u00e4che bereits in den kommenden Wochen beginnen. Ziel sei eine Entscheidung bis Ende Juli.<\/p>\n<p>Verhandlungen im Mai geplatzt<\/p>\n<p>Erste Verhandlungen zwischen beiden Seiten waren im Mai geplatzt. Mit der aktuellen Kostenstruktur des Hildesheimer Werks lie\u00dfen sich keine neuen Auftr\u00e4ge gewinnen, hie\u00df es damals bei Bosch. Damit fehle eine wirtschaftlich tragf\u00e4hige Perspektive f\u00fcr den Produktionsstandort in Hildesheim. Die Arbeitnehmerseite bef\u00fcrchtet seither, dass der Standort komplett geschlossen werden k\u00f6nnte. In dem Werk werden Komponenten f\u00fcr E-Autos hergestellt.\u00a0<\/p>\n<p>Bosch hatte im November angek\u00fcndigt, wegen schlechter Auftragslage rund 750 Stellen in dem Hildesheimer Werk zu streichen. Das w\u00e4ren nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall rund die H\u00e4lfte der 1.500 Stellen am Standort. Rund 600 Stellen sollen Bosch zufolge bereits bis Ende 2026 abgebaut werden.<\/p>\n<p>&#8222;Schritt in die richtige Richtung&#8220;<\/p>\n<p>Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies begr\u00fc\u00dfte den Vorsto\u00df von Bosch, die geplatzten Gespr\u00e4che nun wieder aufzunehmen. &#8222;Ziel der Landesregierung bleibt eine positive Fortf\u00fchrungsprognose f\u00fcr den Standort&#8220;, sagte der SPD-Politiker. Und das gehe nur im Dialog. &#8222;Es ist daher jetzt zun\u00e4chst einmal ein ganz wichtiges Signal, dass der Gespr\u00e4chsfaden nun wieder aufgenommen wird. Das begr\u00fc\u00dfe ich sehr.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) sprach von einem &#8222;Schritt in die richtige Richtung&#8220;. Das Land werde den Verlauf der Gespr\u00e4che genau beobachten. Lies und Tonne hatten Bosch nach dem Abbruch der Gespr\u00e4che im Mai heftig kritisiert. &#8222;Ein schlechteres Bild kann man als Unternehmen gar nicht abgeben&#8220;, sagte Lies damals, nachdem Bosch auch ein Treffen mit ihm ausgeschlagen hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Bosch will mit Betriebsrat \u00fcber Zukunft in Hildesheim reden 26.06.2025, 18:04 Uhr Die Mitarbeiter im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":221497,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2558,2909,2420,3364,29,30,8285,1411,1889],"class_list":{"0":"post-221496","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-betriebsrat","9":"tag-bosch","10":"tag-bremen","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-hildesheim","15":"tag-niedersachsen","16":"tag-zukunft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114751132349535897","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221496"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221496\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=221496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=221496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}