{"id":221932,"date":"2025-06-26T22:44:26","date_gmt":"2025-06-26T22:44:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221932\/"},"modified":"2025-06-26T22:44:26","modified_gmt":"2025-06-26T22:44:26","slug":"tup-essen-in-schieflage-stadt-muss-handeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221932\/","title":{"rendered":"TUP Essen in Schieflage &#8211; Stadt muss handeln"},"content":{"rendered":"<p>Millionen-Defizit bei der TUP Essen droht <\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Lage der Theater und Philharmonie Essen spitzt sich weiter zu. Nach aktuellen Berechnungen erwartet die Gesellschaft f\u00fcr das laufende Haushaltsjahr ein Defizit von rund 61 Millionen Euro &#8211; im Jahr 2025\/2026 sollen es sogar 66 Millionen sein. Zwar konnten die Einnahmen zuletzt leicht gesteigert werden, sie liegen aber weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die gestiegenen Ausgaben, vor allem bei Personal und Projekten, belasten den Etat zus\u00e4tzlich. Die R\u00fccklagen der TUP, die durch Einsparungen w\u00e4hrend der Corona-Zeit noch aufgebaut wurden, sind inzwischen fast vollst\u00e4ndig aufgebraucht. <\/p>\n<p>Stadt Essen legt Ma\u00dfnahmenpaket zur Stabilisierung vor<\/p>\n<p>Um eine \u00dcberschuldung der Theater und Philharmonie Essen zu vermeiden, hat die Stadt Essen reagiert. Sie will ein umfassendes Ma\u00dfnahmenpaket zur Kostensenkung und Ertragssteigerung auf den Weg bringen. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der TUP soll daf\u00fcr ein Konzept entwickeln, das neben Einsparungen auch eine Neuausrichtung des k\u00fcnstlerischen Angebots beinhalten kann. Das erkl\u00e4rte ein Sprecher der TUP auf Radio Essen-Nachfrage. Externe Beratungen sind dabei ausdr\u00fccklich vorgesehen, hei\u00dft es. Die ersten Ergebnisse dieses Prozesses sollen bis Ende 2025 vorgelegt werden. Die werden dann zun\u00e4chst den beauftragenden Gremien der Stadt Essen und dem Aufsichtsrat des Theaters zur Beratung vorgelegt.<\/p>\n<p>Der \u00fcberarbeitete Wirtschaftsplan 2025\/2026 sowie der Nachtragsplan f\u00fcr das laufende Jahr sollen am 2. Juli im Rat der Stadt Essen beschlossen werden. Bis sp\u00e4testens zur Haushaltsplanung 2026\/2027 muss eine tragf\u00e4hige L\u00f6sung gefunden werden &#8211; sonst droht der TUP die Zahlungsunf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Essen setzt Bauprojekt TUP-Casa vorerst aus<\/p>\n<p>Als Sofortma\u00dfnahme soll das <a href=\"https:\/\/www.radioessen.de\/artikel\/theater-in-essen-zieht-in-ehemalige-diskothek-1968836.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">geplante Bauprojekt TUP-Casa zun\u00e4chst auf Eis gelegt<\/a> und umfassend gepr\u00fcft werden. Ziel ist es, gro\u00dfe Investitionen bis zur Kl\u00e4rung der Finanzlage zur\u00fcckzustellen. Der Aufsichtsrat der TUP hat dem angepassten Wirtschaftsplan 2025\/2026 unter Vorbehalt zugestimmt &#8211; jedoch nur, wenn die Stadt zus\u00e4tzliche Mittel zur Verf\u00fcgung stellt. Denkbar sind unter anderem eine Erweiterung des Cash-Pool-Rahmens, also mehr Spielraum f\u00fcr kurzfristige Liquidit\u00e4t \u00fcber die st\u00e4dtische Finanzverwaltung oder eine direkte Kapitalzur\u00fcckf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Essen: Einschnitte im Personalbereich geplant &#8211; aber ohne K\u00fcndigungen<\/p>\n<p>Mit einem Anteil von rund 78 Prozent an den Gesamtaufwendungen stellen die Personalkosten den mit Abstand gr\u00f6\u00dften Ausgabenposten dar. Um diesen Bereich zu entlasten, soll k\u00fcnftig auf die Verl\u00e4ngerung befristeter Vertr\u00e4ge verzichtet werden. Auch frei werdende Stellen sollen nicht nachbesetzt werden. Konkrete Zahlen oder betroffene Bereiche wurden auf Radio Essen-Nachfrage noch nicht genannt. Klar ist aber: F\u00fcr den Konzern Stadt Essen werden betriebsbedingte K\u00fcndigungen ausgeschlossen. <\/p>\n<p>Die Stadt betont, dass es sich zun\u00e4chst um vorbereitende Ma\u00dfnahmen handelt. Konkrete Vorschl\u00e4ge aus dem erarbeiteten Konzept seien erst Ende des Jahres zu erwarten, derzeit gebe es noch keine belastbaren Entscheidungen. <\/p>\n<p>Programm in Essen bleiben vorerst unangetastet<\/p>\n<p>Eine gute Nachricht gibt es f\u00fcr das Publikum: Die geplanten Programme und Produktionen der kommenden Spielzeit 2025\/2026 bleiben bestehen. Laut Stadt und TUP sind die bislang ver\u00f6ffentlichten k\u00fcnstlerischen Planungen durch den vorgelegten Wirtschaftsplan abgedeckt. \u00c4nderungen im Spielbetrieb w\u00e4ren fr\u00fchestens ab 2026 m\u00f6glich &#8211; abh\u00e4ngig von der weiteren finanziellen Entwicklung und den geplanten Ma\u00dfnahmen. <\/p>\n<p>Mehr Nachrichten aus Essen<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/75acf9a26e064f1b8bea909427e96f67.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Millionen-Defizit bei der TUP Essen droht Die wirtschaftliche Lage der Theater und Philharmonie Essen spitzt sich weiter zu.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":221933,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[70889,3275,70890,70892,4573,70888,70891,3364,29,3688,30,1209],"class_list":{"0":"post-221932","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-finanzielle-lage","9":"tag-lokalnachrichten","10":"tag-millionen-loch","11":"tag-sparkonzept","12":"tag-stadt-essen","13":"tag-theater-und-philharmonie","14":"tag-wirtschaftliche-lage","15":"tag-de","16":"tag-deutschland","17":"tag-essen","18":"tag-germany","19":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114752092701522879","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221932"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221932\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=221932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=221932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}