{"id":221994,"date":"2025-06-26T23:19:10","date_gmt":"2025-06-26T23:19:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221994\/"},"modified":"2025-06-26T23:19:10","modified_gmt":"2025-06-26T23:19:10","slug":"zinsfantasien-bluehen-auf-wall-street-bleibt-im-aufwaertstrend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/221994\/","title":{"rendered":"Zinsfantasien bl\u00fchen auf: Wall Street bleibt im Aufw\u00e4rtstrend"},"content":{"rendered":"<p>                    Zinsfantasien bl\u00fchen auf<br \/>\n                Wall Street bleibt im Aufw\u00e4rtstrend<\/p>\n<p>\t\t\t\t              26.06.2025, 22:58 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>W\u00e4hrend US-Pr\u00e4sident Trump weiter am Stuhl des Fed-Chefs s\u00e4gt, verbreitert sich an der Wall Street die Hoffnung auf eine Zinssenkung schon im Juli. Die Anleger lassen die Sorgen \u00fcber die Lage im Nahen Osten hinter sich und greifen bei Aktien kr\u00e4ftig zu. <\/strong><\/p>\n<p>Die US-B\u00f6rsen haben am Donnerstag freundlich tendiert. Nach einem verhaltenen Start gewannen im Handelsverlauf K\u00e4ufe die \u00dcberhand, womit es an drei der vergangenen vier Handelstage nach oben ging. Der <b>Dow-Jones-Index<\/b> legte um 0,9 Prozent auf 43.387 Z\u00e4hler zu. Der<b> S&amp;P-500<\/b> und die <b>Nasdaq-Indizes<\/b> verbesserten sich um bis zu 1,0 Prozent. W\u00e4hrend der Nasdaq-Composite und der S&amp;P-500-Index nur noch knapp unter ihren Rekordhochs liegen, stieg der Nasdaq-100-Index bereits auf ein Rekordhoch. Nach ersten Z\u00e4hlungen gab es an der Nyse 2203 (854) Kursgewinner und 568 (1910) -verlierer. Unver\u00e4ndert schlossen 53 (52) Titel.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Lage in Nahost in den Hintergrund r\u00fcckte, besch\u00e4ftigten sich die Marktakteure wieder mehr mit anderen Themen wie der Geldpolitik und den Zinsaussichten. Hier waren zuletzt Diskussionen aufgekommen, dass schon bei der n\u00e4chsten Notenbanksitzung im Juli die Zinsen gesenkt werden k\u00f6nnten. Am Terminmarkt lag die eingepreiste Wahrscheinlichkeit bei knapp \u00fcber 20 Prozent, verglichen mit etwa 13 Prozent vor Wochenfrist.<\/p>\n<p>Trump macht Druck auf Fed-Chef Powell<\/p>\n<p>Ungeachtet der Pl\u00e4ne der US-Notenbanker unter ihrem Chef Jerome Powell, geduldig und vorsichtig vorzugehen, weil die Auswirkungen der Zollpolitik auf die Inflation weiter unklar sind, fordert US-Pr\u00e4sident Donald Trump beharrlich weiter niedrigere Zinsen. Nun scheint er den Druck verst\u00e4rken zu wollen, indem er die Benennung des Powell-Nachfolgers vorziehen will. In Powells noch elfmonatiger Amtszeit k\u00f6nnte der dann mit entsprechenden Kommentaren die Erwartungshaltung in Sachen Zinspolitik beeinflussen.<\/p>\n<p>Eine Reihe neuer oder revidierter Konjunkturdaten fiel eher robust aus. Der Auftragseingang f\u00fcr langlebige US-G\u00fcter stieg im Mai sehr stark und st\u00e4rker als erwartet. Die Zahl der w\u00f6chentlichen Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenunterst\u00fctzung sank st\u00e4rker als erwartet. Dagegen wurde der R\u00fcckgang des US-BIP im ersten Quartal in dritter Lesung auf 0,5 von 0,2 Prozent revidiert.<\/p>\n<p>Dollar weiter schwach<\/p>\n<p>Die intakte Zinssenkungsfantasie und die Sorge um die Unabh\u00e4ngigkeit der US-Notenbank hielten den Dollar weiter in Schach. Der Euro lie\u00df die 1,17er Marke hinter sich, zuletzt kostete er 1,1701 Dollar. Der <b>Dollarindex<\/b> gab um 0,4 Prozent nach. Am US-Rentenmarkt sanken die Renditen erneut leicht, im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,26 Prozent.<\/p>\n<p>Die<b> \u00d6lpreise <\/b>wurden laut H\u00e4ndlern gest\u00fctzt von den am Vortag ver\u00f6ffentlichten deutlicher gesunkenen w\u00f6chentlichen \u00d6lvorr\u00e4ten der USA, konnten die Tageshochs aber nicht halten. US-\u00d6l der Sorte <b>WTI<\/b> verteuerte sich um 0,7 Prozent. Beim <b>Gold<\/b> tat sich wenig.<\/p>\n<p> Micron gut, aber nicht gut genug<\/p>\n<p>Unternehmensseitig \u00fcbertraf <b>Micron Technology<\/b> mit den Ergebnissen f\u00fcr das dritte Quartal die Erwartungen deutlich. Auch der Ausblick auf das laufende Quartal \u00fcbertraf die Erwartungen. Die Aktie gab dennoch um 1,0 Prozent nach. Laut Analysten spricht die Kursreaktion f\u00fcr im Vorfeld teils sehr hohe Erwartungen. Micron haben derweil seit Jahresbeginn aber auch schon um gut 50 Prozent zugelegt.<\/p>\n<p><b>Nvidia<\/b>, die am Mittwoch auf ein neues Allzeithoch gestiegen waren, zogen um 0,5 Prozent weiter an. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 3,8 Billionen Dollar hat Nvidia Microsoft als wertvollstes Unternehmen abgel\u00f6st. <b>Apple<\/b> hinkten mit einem Minus von 0,3 Prozent hinterher, nachdem JP Morgan das Kursziel gesenkt hatte, wenn auch deutlich oberhalb des aktuellen Kursniveaus. <b>Meta Platforms<\/b> gingen 2,5 Prozent fester aus dem Tag. Im Streben, die eigenen KI-Aktivit\u00e4ten voranzutreiben, hat Meta-Chef Zuckerberg drei hochkar\u00e4tige Experten von OpenAI abgeworben. <\/p>\n<p>  <a title=\"Tesla\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/tesla-9408435\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1750979950_174_chartNG.gfn\" alt=\"Tesla Motors (USD)\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Tesla Motors (USD)<\/strong>  325,78  <\/a>  <\/p>\n<p> <b>Tesla<\/b> zeigten sich 0,6 Prozent leichter nach der Nachricht, dass sich die Wege von Tesla und einem wichtigen Vertrauten von CEO Elon Musk getrennt haben sollen. Omead Afshar, der f\u00fcr Vertrieb und Produktion in Nordamerika und Europa verantwortlich war, hat das Unternehmen verlassen, wie mit den Vorg\u00e4ngen vertraute Personen sagten.<\/p>\n<p><b>H.B. Fuller<\/b> schnellten um 10,8 Prozent nach oben. Der Klebstoffexperte hat seinen Ausblick f\u00fcr das Gesamtjahr angehoben &#8211; nach gut ausgefallenen Quartalszahlen. <b>Kratos Defense &amp; Security Solutions<\/b> litten unter Pl\u00e4nen einer Kapitalerh\u00f6hung. Das Papier verbilligte sich um 2,4 Prozent. Worthington Steel meldete einen Gewinnanstieg trotz r\u00fcckl\u00e4ufiger Einnahmen. Der Kurs kletterte um \u00fcber 20 Prozent. Dagegen berichtete die Investmentbank<b> Jefferies<\/b> niedrigere Quartalseinnahmen und -gewinne und verfehlte die Prognosen. Die Aktie legte dennoch um 0,3 Prozent zu. <b>Walgreens Boots Alliance<\/b> verbesserten sich um 0,6 Prozent. Die Drogeriekette konnte im Berichtsquartal die Ums\u00e4tze steigern.<\/p>\n<p>Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Donnerstag-26-Juni-2025-article25859873.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Sie hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zinsfantasien bl\u00fchen auf Wall Street bleibt im Aufw\u00e4rtstrend 26.06.2025, 22:58 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":221995,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,11397,30,19654,171,174,173,172,6888,55,26022],"class_list":{"0":"post-221994","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-fed","13":"tag-germany","14":"tag-jerome-powell","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte","19":"tag-wall-street","20":"tag-wirtschaft","21":"tag-zinspolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114752229506792692","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221994\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=221994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=221994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}