{"id":22218,"date":"2025-04-11T01:07:16","date_gmt":"2025-04-11T01:07:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/22218\/"},"modified":"2025-04-11T01:07:16","modified_gmt":"2025-04-11T01:07:16","slug":"berliner-verkehrsbetriebe-und-ver-di-einigen-sich-in-tarifstreit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/22218\/","title":{"rendered":"Berliner Verkehrsbetriebe und ver.di einigen sich in Tarifstreit"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 10.04.2025 18:37 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Seit Januar wurde verhandelt, schlie\u00dflich konnte eine Schlichtung den Durchbruch bringen: Die Berliner Verkehrsbetriebe und die Gewerkschaft ver.di haben sich auf einen Tarifabschluss geeinigt. Nun m\u00fcssen noch die Gremien beider Seiten zustimmen.<\/strong>\n    <\/p>\n<ul class=\"bulletpoint-list \">\n<li>Berliner Verkehrsbetriebe und Verdi einigen sich auf Grundlage des Schlichtungsvorschlags<\/li>\n<li>BVG-Besch\u00e4ftigte erhalten mehr Grundgehalt, h\u00f6here Zuschl\u00e4ge und mehr Weihnachtsgeld<\/li>\n<li>Gewerkschaftsmitglieder stimmen bis 28. April \u00fcber Verhandlungsergebnis ab<\/li>\n<li>Bei Annahme des Tarifabschlusses gibt es vorerst keine Streiks mehr<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Tarifkonflikt zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und Verdi haben sich beide Seiten geeinigt. \u00dcber den Abschluss m\u00fcssen aber noch die Gremien der beiden Tarifparteien abstimmen, wie BVG und die Gewerkschaft am Donnerstag mitteilten.<br \/>\u00a0<br \/>Die Verdi-Tarifkommission empfehle, dem Angebot der Arbeitgeberseite zuzustimmen, hie\u00df es von der Gewerkschaft. Die Mitgliederbefragung soll in den n\u00e4chsten Tagen beginnen und bis zum 28. April laufen, teilte Verdi weiter mit. Stimmen aus Sicht der Tarifkommission gen\u00fcgend Mitglieder &#8211; mindestens aber 25 Prozent &#8211; zu, w\u00e4re der Tarifstreit endg\u00fcltig beigelegt. Weitere Warnstreiks w\u00e4ren damit vorerst vom Tisch.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1744333635_625_rbb-506579573-100.jpg\" alt=\"Eine U-Bahn am Bahnhof Wittenbergplatz in Berlin (Quelle: dpa)\" title=\"Audio: rbb24 Abendschau | 07.04.2025 | Frank Drescher\/Studiogespr\u00e4ch: Thorsten Gabriel | dpa\"\/><\/p>\n<p>Schlichter legen Vorschlag f\u00fcr Tarifeinigung bei der BVG vor<\/p>\n<p>            Im Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) haben die Schlichter Matthias Platzeck und Bodo Ramelow mit den Tarifparteien einen Vorschlag f\u00fcr eine Einigung erarbeitet. Unter anderem soll das Grundgehalt um 430 Euro erh\u00f6ht werden.<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/04\/tarife-bvg-verdi-schlichtung-kommission.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr<\/a><\/p>\n<p>    Knackpunkt Grundgehalt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVerdi hatte in der laufenden Tarifrunde seit Mitte Januar<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/03\/berlin-warnstreik-bvg-verdi-mittwoch-donnerstag.html\" title=\" f\u00fcnfmal zum Ausstand aufgerufen\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> f\u00fcnfmal zum Ausstand aufgerufen<\/a> und die BVG an insgesamt acht Tagen weitgehend lahmgelegt. Im M\u00e4rz hatte die Gewerkschaft die Tarifverhandlungen f\u00fcr rund 16.000 Besch\u00e4ftigte <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/04\/berlin-bvg-verdi-einigung-tarifverhandlungen.html\" title=\"f\u00fcr gescheitert erkl\u00e4rt\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr gescheitert erkl\u00e4rt<\/a>. Die Gewerkschaftsmitglieder stimmten anschlie\u00dfend <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/04\/bvg-verdi-urabstimmung-ergebnis-unbefristeter-streik.html\" title=\"f\u00fcr einen unbefristeten Streik\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr einen unbefristeten Streik<\/a>, der aber durch das Schlichtungsverfahren abgewendet wurde. Unter Vermittlung der ehemaligen Ministerpr\u00e4sidenten Matthias Platzeck (SPD, Brandenburg) und Bodo Ramelow (Linke, Th\u00fcringen) kam in der Schlichtung ein Kompromiss zustande.<br \/>\u00a0<br \/>Knackpunkt war die Forderung nach einer Erh\u00f6hung des Grundgehalts um 750 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von zw\u00f6lf Monaten. Die nun getroffene Einigung sieht ein Plus von 430 Euro monatlich vor. Die Laufzeit betr\u00e4gt zwei Jahre, r\u00fcckwirkend zum Januar 2025.<br \/>\u00a0<br \/>Die erste Erh\u00f6hung erfolgt mit 380 Euro zum 1. Juni dieses Jahres. Weitere 50 Euro zus\u00e4tzlich folgen ein Jahr sp\u00e4ter. F\u00fcr die ersten f\u00fcnf Monate des Vertrags ist eine Einmalzahlung in H\u00f6he von 1.500 Euro vereinbart. Au\u00dferdem sollen Fahrdienst- und andere Zulagen sowie das Weihnachtsgeld angehoben werden.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/rbb-495681257-100.jpg\" alt=\"Reisende auf dem Bahnsteig im Berliner Ostbahnhof. (Quelle: dpa\/Arnulf Hettrich)\" title=\"Video: rbb24 | 10.04.2024 | Julia Kubowicz | dpa\/Arnulf Hettrich\"\/><\/p>\n<p>Alle Bahnsteige am Ostbahnhof ab Freitag frei &#8211; Stadtbahn unterbrochen<\/p>\n<p>            Am Berliner Ostbahnhof haben Reisende ab Freitag wieder mehr Platz: Letzte Ger\u00fcste auf den Bahnsteigen werden abgebaut. Von freier Fahrt kann allerdings keine Rede sein, denn gleichzeitig starten Gleisarbeiten bei der S-Bahn.<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/04\/berlin-ostbahnhof-alle-bahnsteige-frei-s-bahn-unterbrochen.html\" title=\"mehr\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr<\/a><\/p>\n<p>    Verhandlungsf\u00fchrer beider Seiten zufrieden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Ich bin froh, dass wir nach hartem Ringen einen f\u00fcr alle Seiten guten und nachhaltigen Kompromiss erzielt und die Tarifrunde letztlich zu einem Abschluss gebracht haben&#8220;, sagte BVG-Personalvorst\u00e4ndin Jenny Zeller-Grothe. &#8222;F\u00fcr uns ist der Abschluss ein finanzieller Kraftakt, den wir nun gemeinsam und verantwortungsvoll managen werden, damit unsere Fahrg\u00e4ste sich auf ein stabiles Angebot verlassen k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\u00a0<br \/>Verdi-Verhandlungsf\u00fchrer Jeremy Arndt bezeichnete das Angebot als ein &#8222;Ergebnis unserer St\u00e4rke und unserer Entschlossenheit, die wir in den letzten Monaten gezeigt haben&#8220;. Verdi liege damit deutlich \u00fcber den anderen Tarifabschl\u00fcssen in diesem Jahr. Pessimistischer \u00e4u\u00dferte sich Sven Globig von der Verdi-Tarifkommission. Er habe sich schwergetan, die Annahme zu empfehlen. &#8222;In der \u00d6ffentlichkeit h\u00f6ren wir derzeit viel dar\u00fcber, dass wir uns \u00fcber diese hohen Steigerungen freuen sollen. Fakt ist jedoch, dass wir mit diesem Abschluss lediglich das ausgleichen, was wir in den letzten Jahren verloren haben&#8220;, so Globig.<br \/>\u00a0<br \/>Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) nannte die Einigung eine gute Nachricht f\u00fcr die Berlinerinnen und Berliner sowie die Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDa die Tarifkommission der Gewerkschaft sich f\u00fcr die Annahme des Abschlusses ausgesprochen hat, gilt ein entsprechendes Ergebnis bei der Mitgliederbefragung als wahrscheinlich. Erneute Streiks sind dann ausgeschlossen &#8211; zumindest bis Ende des Jahres. Dann l\u00e4uft der Manteltarifvertrag aus, den BVG und Verdi im Fr\u00fchjahr 2024 abgeschlossen haben. Er regelt &#8211; im Unterschied zum Entgelttarifvertrag, um den es bei den aktuellen Verhandlungen ging &#8211; unter anderem die Arbeitsbedingungen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSendung: rbb24 Inforadio, 10.04.2025, 17:20 Uhr<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/04\/berlin-bvg-verdi-einigung-tarifverhandlungen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                                                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1743587833_143_lra-rbb-logo-100.svg.svg+xml\" height=\"40\" width=\"40\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 10.04.2025 18:37 Uhr Seit Januar wurde verhandelt, schlie\u00dflich konnte eine Schlichtung den Durchbruch bringen: Die Berliner Verkehrsbetriebe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22219,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,2236,29,30,1940,1938,10239],"class_list":{"0":"post-22218","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-bvg","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-nachrichten-aus-berlin","16":"tag-news-aus-berlin","17":"tag-tarifeinigung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114316656311715684","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22218\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}