{"id":222940,"date":"2025-06-27T08:28:11","date_gmt":"2025-06-27T08:28:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/222940\/"},"modified":"2025-06-27T08:28:11","modified_gmt":"2025-06-27T08:28:11","slug":"frankfurt-main-krankheitskuendigung-was-helfen-kann-den-job-zu-behalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/222940\/","title":{"rendered":"Frankfurt\/Main | Krankheitsk\u00fcndigung? Was helfen kann, den Job zu behalten"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt\/Main (dpa\/tmn) &#8211; Niemand wird absichtlich krank, um seinem Arbeitgeber durch Fehlzeiten zu schaden. Trotzdem ist es unter bestimmten Voraussetzungen zul\u00e4ssig, Besch\u00e4ftigten wegen Krankheit zu k\u00fcndigen. Eine bestimmte Regel kann aber helfen, die K\u00fcndigung zu verhindern.\u00a0<\/p>\n<p>Um \u00fcberhaupt krankheitsbedingt k\u00fcndigen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen drei Punkte erf\u00fcllt sein, wie der <a href=\"https:\/\/www.bund-verlag.de\/betriebsrat\/aktuellesbr~7-Fragen-zur-Krankheitskuendigung~.html\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noopener\">Bund-Verlag schreibt<\/a>.<\/p>\n<p>Wann wegen Krankheit gek\u00fcndigt werden kann<\/p>\n<ul>\n<li>Negative Gesundheitsprognose<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\">Es gibt Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass der oder die Besch\u00e4ftigte auch in Zukunft h\u00e4ufig krankheitsbedingt ausfallen wird. Das k\u00f6nnen \u00e4rztliche Gutachten sein oder bisherige Fehlzeiten: bei durchschnittlich mehr als sechs Wochen Krankheit pro Jahr innerhalb von mindestens 24 Monaten kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass sich die Fehlzeiten fortsetzen werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Beeintr\u00e4chtigung der Arbeitgeberinteressen<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\">Die zu erwartenden Fehlzeiten f\u00fchren zu erheblichem Schaden: sie st\u00f6ren den Betriebsablauf oder belasten den Arbeitgeber finanziell, etwa durch Lohnfortzahlungskosten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Im Einzelfall wird entschieden, wessen Interesse \u00fcberwiegt: das des Arbeitgebers oder das des Arbeitnehmers. Dabei ist unter anderem zu ber\u00fccksichtigen, wie lange die Person schon im Unternehmen arbeitet, wie alt sie ist und was die Krankheitsgr\u00fcnde sind.\u00a0<\/p>\n<p>Auf Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) bestehen<\/p>\n<p>Bei der Interessenabw\u00e4gung ist auch entscheidend, ob mildere Mittel als eine K\u00fcndigung infrage kommen. Ma\u00dfnahmen, die den Schaden aufgrund von Fehlzeiten f\u00fcr Arbeitgeber minimieren und gleichzeitig verkraftbar f\u00fcr Arbeitnehmer sind. Hier kommt das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ins Spiel, auf das Arbeitnehmer laut Bund-Verlag bestehen sollten.<\/p>\n<p>Denn Arbeitgeber m\u00fcssen Besch\u00e4ftigten, die innerhalb eines Jahres l\u00e4nger als sechs Wochen krank waren, ein BEM anbieten. Dabei geht es darum, L\u00f6sungen zu finden, wie die Person trotz Krankheit arbeitsf\u00e4hig bleiben kann. Hilft es etwa schon, den Arbeitsplatz anzupassen? Oder gibt es andere Aufgaben im Unternehmen, die die Person \u00fcbernehmen kann?<\/p>\n<p>Will ein Arbeitgeber wegen Krankheit k\u00fcndigen, kann er ohne BEM nur schwer nachweisen, dass es keine anderen M\u00f6glichkeiten gibt. Besch\u00e4ftigten kann die Kenntnis der BEM-Regel daher helfen, ihren oder zumindest einen Job zu behalten. Auch wenn es hart auf hart kommt &#8211; im K\u00fcndigungsschutzprozess &#8211; kann ein fehlendes BEM gegen die K\u00fcndigung sprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt\/Main (dpa\/tmn) &#8211; Niemand wird absichtlich krank, um seinem Arbeitgeber durch Fehlzeiten zu schaden. Trotzdem ist es unter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":222941,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[1140,6442,630,4941,29,2050,2051,30,2052,44435,288,71133,1009,9449,625],"class_list":{"0":"post-222940","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-arbeit","9":"tag-arbeitsrecht","10":"tag-beruf","11":"tag-cjab","12":"tag-deutschland","13":"tag-frankfurt","14":"tag-frankfurt-am-main","15":"tag-germany","16":"tag-hessen","17":"tag-kandigung","18":"tag-krankheit","19":"tag-krankheitskandigung","20":"tag-recht","21":"tag-tmn9500","22":"tag-verbraucher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114754388198488439","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222940","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=222940"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222940\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/222941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=222940"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=222940"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=222940"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}