{"id":223134,"date":"2025-06-27T10:12:29","date_gmt":"2025-06-27T10:12:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/223134\/"},"modified":"2025-06-27T10:12:29","modified_gmt":"2025-06-27T10:12:29","slug":"marktbericht-dax-nimmt-24-000-punkte-marke-ins-visier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/223134\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX nimmt 24.000-Punkte-Marke ins Visier"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 27.06.2025 09:34 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der DAX macht im fr\u00fchen Handel einen Satz nach oben und steigt auf ein neues Wochenhoch. Nachdem er zu Wochenbeginn noch bis auf knapp 23.000 Z\u00e4hler gefallen war, fehlt nun nicht mehr viel bis zur 24.000-Punkte-Marke.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Kursrally am deutschen Aktienmarkt beschleunigt sich nochmals zum Wochenschluss. Der DAX kn\u00fcpft an seine <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-dax-dow-zollpolitik-geldanlage-100.html\" title=\"Marktbericht: Neue Zuversicht an der Wall Street\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">j\u00fcngsten Kursgewinne<\/a> an und steigt in den ersten Handelsminuten um bis zu 0,9 Prozent auf 23.867 Punkte. Damit \u00fcberwindet er sein bisheriges Wochenhoch vom Dienstag, als ihn der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran noch bis auf knapp 23.813 Punkte hatte steigen lassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMittlerweile ist die Lage in Nahost an den Finanzm\u00e4rkten in den Hintergrund ger\u00fcckt. Die Risikolust der Anleger ist im Laufe der Woche merklich gestiegen. Die Furcht, den n\u00e4chsten Kursanstieg zu verpassen, l\u00e4sst sie bei Aktien wieder zugreifen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Ihr Optimismus wird gespeist von aufkommenden Zinssenkungshoffnungen in den USA, sinkenden Renditen und einer ganzen Reihe von positiven Nachrichten in der Handelspolitik&#8220;, erkl\u00e4rt Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. Au\u00dferdem wecke die Aussicht auf eine expansive Fiskalpolitik in Deutschland die Lust auf Aktien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die Charttechnik im DAX spricht f\u00fcr weitere Kursgewinne. So kann der deutsche Leitindex heute fr\u00fch seine 21-Tage-Linie \u00fcberwinden &#8211; ein positives Signal, ist dieser gleitende Durchschnitt doch ein wichtiger Indikator f\u00fcr den kurzfristigen Trend. Experten trauen dem DAX, nachdem er seine alten Ausbruchsmarken bei 23.300\/23.400 Stellen zuletzt erfolgreich zur\u00fcckerobern konnte, noch einiges zu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Perspektivisch d\u00fcrfte das Aktienbarometer Kurs auf das bisherige Rekordhoch bei 24.479 Punkten nehmen, zumal sich jetzt und im Juli nochmal ein g\u00fcnstiges saisonales Zeitfenster \u00f6ffnet&#8220;, sind etwa die Charttechnik-Experten von HSBC \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den Fokus der Anleger ist zuletzt die US-Notenbank ger\u00fcckt, genauer gesagt: ihr Chef Jerome Powell. Dessen Amtszeit l\u00e4uft zwar erst im Mai 2026 aus. Doch US-Pr\u00e4sident Donald Trump k\u00f6nnte laut Medienberichten schon bald einen Nachfolger verk\u00fcnden, einen &#8222;Schatten-Fed-Chef&#8220; &#8211; und damit <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-powell-fed-dollar-anleihen-100.html\" title=\"Macht Trump den Fed-Chef zur &quot;lahmen Ente&quot;? \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Powell zur &#8222;lahmen Ente&#8220; machen<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas hatte an den Finanzm\u00e4rkten Spekulationen auf mehr und raschere Zinssenkungen gesch\u00fcrt. Sinkende Zinsen machen Investments attraktiver. Bedenken, dass Trump mit seinem Vorgehen die Unabh\u00e4ngigkeit der US-Notenbank besch\u00e4digen k\u00f6nnte, werden von den Investoren erst einmal beiseitegeschoben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPositive Vorgaben f\u00fcr den DAX-Handel kommen von der Wall Street. Dort hatten die gro\u00dfen US-Indizes gestern <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-dax-dow-zollpolitik-geldanlage-100.html\" title=\"Marktbericht: Neue Zuversicht an der Wall Street\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">deutliche Gewinne eingefahren<\/a>. Der US-Standardwerteindex Dow Jones verabschiedete sich mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 43.386 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&amp;P 500 gewann 0,8 Prozent auf 6.141 Z\u00e4hler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,0 Prozent auf 20.167 Stellen an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie asiatischen B\u00f6rsen haben sich am Morgen erneut uneinheitlich entwickelt. Dabei ragten einmal mehr japanische Aktien mit Gewinnen heraus. So zog der Leitindex Nikkei 225 um 1,4 Prozent auf 40.150 Punkte an. Damit erreichte er den h\u00f6chsten Stand seit Ende Januar, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank betonten. Dagegen verlor der CSI-300-Index mit den wichtigsten chinesischen Festlandsaktien im sp\u00e4ten Handel 0,6 Prozent, w\u00e4hrend der Hongkonger Leitindex Hang Seng um 0,2 Prozent sank.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm fr\u00fchen Devisenhandel zieht der Euro um 0,2 Prozent an auf 1,709 Dollar. Gestern war die europ\u00e4ische Gemeinschaftsw\u00e4hrung angesichts der schw\u00e4chelnden US-Devise zeitweise sogar bis auf 1,1742 Dollar und damit den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-powell-fed-dollar-anleihen-100.html\" title=\"Macht Trump den Fed-Chef zur &quot;lahmen Ente&quot;? \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">h\u00f6chsten Stand seit September 2021 gestiegen<\/a>. Im Verlauf der Woche hat die Gemeinschaftsw\u00e4hrung etwa zwei Prozent an Wert gewonnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit Spannung warten Investoren nun auf den am Nachmittag zur Ver\u00f6ffentlichung anstehenden Preisindex f\u00fcr pers\u00f6nliche Konsumausgaben (PCE-Index) &#8211; das bevorzugte Inflationsma\u00df der Fed.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie \u00d6lpreise ziehen im fr\u00fchen Handel an. Am Morgen verteuert sich die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,6 Prozent auf 67,07 Dollar je Barrel (159 Liter). Auf Wochensicht zeichnet sich allerdings ein R\u00fcckgang der \u00d6lpreise ab, da der Waffenstillstand zwischen dem Iran und Israel h\u00e4lt und die Sorgen \u00fcber die Versorgungsrisiken im Nahen Osten nachlassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngesichts des wieder erwachten Risikoappetits vieler Anleger ist Gold weniger gefragt. Das Edelmetall verbilligt sich um bis zu 1,4 Prozent auf 3.282 Dollar je Feinunze. Die Vereinbarung f\u00fcr eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran sowie die Fortschritte bei einem Handelsabkommen zwischen den USA und China d\u00e4mpften laut Experten die Nachfrage nach sicheren Anlagen. Auf Wochensicht ist der Preis um mehr als zwei Prozent gefallen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPositive Gesch\u00e4ftssignale des US-Rivalen Nike liefern auch den Aktien der beiden deutschen Sportwarenhersteller Adidas und Puma R\u00fcckenwind. Der US-Konzern machte Investoren Hoffnung, dass sich bei seiner schon l\u00e4nger schwachen Umsatzentwicklung eine Trendwende abzeichnet. Die Nike-Aktie konnte daraufhin im nachb\u00f6rslichen US-Handel bis zu elf Prozent zulegen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAktien von Knorr-Bremse leiden dagegen unter gleich zwei Analystenabstufungen. Neben einer gestrichenen Kaufempfehlung der Citigroup gab es auch eine Abstufung durch JPMorgan auf &#8222;Neutral&#8220;. Deren Analyst Akash Gupta sieht nach gutem Lauf kaum noch Kurspotenzial bei dem Bremsenhersteller f\u00fcr Zug- und Nutzfahrzeuge.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRTL will den Medienkonzern Sky Deutschland kaufen. Das teilten beide Unternehmen mit. Mit dem Deal, dem noch Wettbewerbsh\u00fcter zustimmen m\u00fcssen, will RTL Deutschland seine Position bei Unterhaltung, Sport und News im deutschsprachigen Bewegtbildmarkt ausbauen. Der Kaufpreis liege bei zun\u00e4chst 150 Millionen Euro. Derzeit geh\u00f6rt Sky Deutschland dem US-Konzern Comcast.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas MDAX-Unternehmen Jungheinrich will sich komplett aus Russland zur\u00fcckziehen. Bei dem Verkauf von drei Beteiligungen rechnet der Gabelstapler-Hersteller mit einem Erl\u00f6s deutlich unterhalb des Buchwerts und daher mit einem Verlust aus diesem Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nApple krempelt nach Druck der EU-Kommission erneut die Regeln f\u00fcr App-Entwickler in der EU um. Zum einen gibt der iPhone-Konzern ihnen mehr Freiheiten, die Nutzer zu Kaufm\u00f6glichkeiten au\u00dferhalb von Apples App Store zu leiten. Zum anderen gibt es eine neue Abgaben-Struktur f\u00fcr Entwickler, die davon Gebrauch machen wollen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Angela G\u00f6pfert, ARD-Finanzredaktion. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 27.06.2025 09:34 Uhr Der DAX macht im fr\u00fchen Handel einen Satz nach oben und steigt auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":223135,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[791,231,665,175,170,169,1384,29,15830,11397,30,171,5800,174,1510,113,173,172,5025],"class_list":{"0":"post-223134","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aktien","9":"tag-apple","10":"tag-boerse","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-dax","15":"tag-deutschland","16":"tag-dollar","17":"tag-fed","18":"tag-germany","19":"tag-markets","20":"tag-marktbericht","21":"tag-maerkte","22":"tag-oel","23":"tag-trump","24":"tag-unternehmen","25":"tag-unternehmen-maerkte","26":"tag-zinsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114754797315480524","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/223134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=223134"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/223134\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/223135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=223134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=223134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=223134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}