{"id":223285,"date":"2025-06-27T11:37:11","date_gmt":"2025-06-27T11:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/223285\/"},"modified":"2025-06-27T11:37:11","modified_gmt":"2025-06-27T11:37:11","slug":"deepseek-droht-rauswurf-aus-deutschen-app-stores","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/223285\/","title":{"rendered":"DeepSeek droht Rauswurf aus deutschen App-Stores"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 27.06.2025 11:29 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der chinesische KI-Chatbot DeepSeek hat die Tech-Welt aufgemischt. Doch die Berliner Datenschutzbeauftragte sagt jetzt, die App sei rechtswidrig. DeepSeek soll aus den Stores von Apple und Google fliegen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBessere Ergebnisse als die Konkurrenz und auch noch deutlich g\u00fcnstiger in der Entwicklung: Die chinesische KI-Anwendung DeepSeek sorgte Anfang des Jahres f\u00fcr Wirbel in der Tech-Welt. Doch Datensch\u00fctzer schlugen schnell Alarm. Offenbar zu Recht: Die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp geht jetzt gegen den KI-Chatbot vor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKamp sieht Verst\u00f6\u00dfe gegen europ\u00e4isches Recht und will erreichen, dass DeepSeek aus den App-Stores von Apple und Google in Deutschland fliegt. Ihre Beh\u00f6rde meldete die Apps von DeepSeek bei den beiden US-Konzernen als &#8222;rechtswidrigen Inhalt&#8220;. Apple und Google m\u00fcssen die Meldung nun ohne Verz\u00f6gerung pr\u00fcfen und \u00fcber eine Sperrung entscheiden.<\/p>\n<p>    Angeblicher Versto\u00df gegen europ\u00e4ischen Datenschutz<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Berliner Datenschutzbeauftragte wirft DeepSeek eine rechtswidrige \u00dcbermittlung von personenbezogenen Daten von Nutzer der App nach China vor. Damit versto\u00dfe das Unternehmen gegen die europ\u00e4ische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDeepSeek habe nicht \u00fcberzeugend nachweisen k\u00f6nnen, dass Daten deutscher Nutzer in China auf einem der EU gleichwertigen Niveau gesch\u00fctzt seien. &#8222;Chinesische Beh\u00f6rden haben weitreichende Zugriffsrechte auf personenbezogene Daten im Einflussbereich chinesischer Unternehmen&#8220;, kritisiert Kamp.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp \u00fcbt scharfe Kritik an DeepSeek.\n                    <\/p>\n<p>    Keine Durchgriffsrechte gegen\u00fcber Google und Apple<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Vorsto\u00df bei Apple und der Alphabet-Tochter Google sei mit ihren Kollegen in Baden-W\u00fcrttemberg, Rheinland-Pfalz und Bremen abgestimmt. Die Berliner Datenschutzbeauftragte darf in diesem Fall t\u00e4tig werden, weil DeepSeek keine Niederlassung in Europa hat, f\u00fcr die dann wiederum nur die lokale Datenschutzbeh\u00f6rde zust\u00e4ndig w\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSollten Apple und Google der Einsch\u00e4tzung der Berliner Datensch\u00fctzer folgen, w\u00fcrde die Anwendung aus den jeweiligen App-Stores entfernt. Die Berliner Beh\u00f6rde hat aber keine Durchgriffsrechte, um die beiden US-Konzerne zum Ausschluss von DeepSeek aus den App-Stores zu zwingen.<\/p>\n<p>    Kritik an DeepSeek auch in anderen L\u00e4ndern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch in S\u00fcdkorea, Italien, Taiwan und Australien gehen die Beh\u00f6rden gegen DeepSeek vor. Die italienische Datenschutzbeh\u00f6rde hat zum Beispiel eine Untersuchung eingeleitet. Sie will pr\u00fcfen, ob die App gegen die DSGVO verst\u00f6\u00dft. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/digitales\/suedkorea-verbot-deepseek-100.html\" title=\"Wegen Datenschutzbedenken: S\u00fcdkorea nimmt DeepSeek aus App-Stores\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">S\u00fcdkorea hat DeepSeek aus den Stores genommen<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den USA gibt es kein landesweites Verbot, jedoch haben mehrere Bundesbeh\u00f6rden ihren Mitarbeitern die Nutzung der App untersagt &#8211; darunter die NASA und das Verteidigungsministerium. Einige US-Bundesstaaten wie Texas haben DeepSeek auf staatlichen Ger\u00e4ten verboten. Es gibt zudem Gesetzesvorschl\u00e4ge, die eine vollst\u00e4ndige Sperrung der DeepSeek-App vorsehen.<\/p>\n<p>    Daten werden in China gespeichert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDeepSeek speichert nach eigenen Angaben zahlreiche personenbezogene Daten wie Anfragen an die KI oder hochgeladene Dateien auf Rechnern in China.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer auf quelloffenen Sprachmodellen basierende Chatbot hat in den vergangenen Monaten die KI-Branche aufger\u00fcttelt. Die App erzielt laut Beobachtern vergleichbare oder sogar bessere Ergebnisse als die Programme etablierter Anbieter wie OpenAI, Google oder Meta. Zugleich hat die Entwicklung des Programms nach Angaben von DeepSeek nur einen Bruchteil dessen gekostet, was etwa OpenAI in ChatGPT investiert hat. Anfang des Jahres stand DeepSeek im App-Store f\u00fcr das iPhone in den USA an der Spitze der kostenlosen Anwendungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.06.2025 11:29 Uhr Der chinesische KI-Chatbot DeepSeek hat die Tech-Welt aufgemischt. 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