{"id":223287,"date":"2025-06-27T11:38:10","date_gmt":"2025-06-27T11:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/223287\/"},"modified":"2025-06-27T11:38:10","modified_gmt":"2025-06-27T11:38:10","slug":"tsv-hannover-burgdorf-darf-vorerst-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/223287\/","title":{"rendered":"TSV Hannover-Burgdorf darf vorerst bleiben"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Hannover. Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf darf nach einem Gerichtsurteil vorerst in seiner Spielst\u00e4tte bleiben. Damit ist der Streit zwischen dem Hallenbesitzer und dem Verein aber noch nicht entschieden.<\/p>\n<p>Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf darf vorerst die ZAG-Arena f\u00fcr seine Heimspiele weiter nutzen. Das entschied das Landgericht Hannover. Hintergrund ist ein Streit zwischen dem Tabellensechsten der abgelaufenen Saison und dem Besitzer der Halle, dem Unternehmer G\u00fcnter Papenburg (86).\u00a0<\/p>\n<p>Papenburg hatte im Dezember eine K\u00fcndigung gegen die TSV Hannover-Burgdorf ausgesprochen. Er fordert eine Mietnachzahlung von rund 580.000 Euro.\u00a0<\/p>\n<p>Seine Begr\u00fcndungen: Die Kosten f\u00fcr den Betrieb der Arena seien gestiegen. Der Handball-Club w\u00fcrde zu wenig f\u00fcr die Sicherheit in der Halle tun. Der Zuschauerschnitt des Teams sei mittlerweile mit mehr als 9000 Besuchern pro Heimspiel der zweith\u00f6chste in der Bundesliga. Als der langfristige Mietvertrag unterzeichnet wurde, war die Attraktivit\u00e4t der \u201eRecken\u201d noch deutlich geringer.\u00a0<\/p>\n<p>Mitte Mai teilte Papenburg mit, dass f\u00fcr die kommende Spielzeit keine Reservierungen f\u00fcr die Halle angenommen werden. Der Verein beantragte einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verf\u00fcgung beim Landgericht. Die Anw\u00e4lte des Clubs hatten in der Gerichtsverhandlung am 18. Juni die Nachforderungen als \u201eexorbitant\u201d bezeichnet und auf den g\u00fcltigen und von den \u201eRecken\u201d stets eingehaltenen Mietvertrag verwiesen. Bis zu einer endg\u00fcltigen Kl\u00e4rung der vertraglichen Verh\u00e4ltnisse sollte daher die bisherige Rahmenvereinbarung aus dem Jahre 2021 weiter Geltung behalten.<\/p>\n<p>   Landgericht gibt Verein Recht  <\/p>\n<p>Papenburg und seine Vermietungsgesellschaft hatten dagegen argumentiert, dass die TSV Hannover-Burgdorf seit der K\u00fcndigung im Dezember gen\u00fcgend Zeit gehabt habe, um sich um eine neue Spielst\u00e4tte zu bem\u00fchen. \u00a0  Nun gab das Landgericht dem Verein Recht. Zur Begr\u00fcndung gab die 3. Kammer f\u00fcr Handelssachen an, \u201edass eine vorl\u00e4ufige M\u00f6glichkeit der Weiternutzung bis zur endg\u00fcltigen Entscheidung im noch laufenden Parallelverfahren f\u00fcr die Handballer existenziell sei und sich daraus aber f\u00fcr die Vermietungsgesellschaft kein greifbares Risiko ergebe\u201d. Gegen das Urteil kann beim Oberlandesgericht in Celle Berufung eingelegt werden.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:250627-930-725993\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover. Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf darf nach einem Gerichtsurteil vorerst in seiner Spielst\u00e4tte bleiben. 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