{"id":223488,"date":"2025-06-27T13:26:21","date_gmt":"2025-06-27T13:26:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/223488\/"},"modified":"2025-06-27T13:26:21","modified_gmt":"2025-06-27T13:26:21","slug":"moskau-bestellt-deutschen-botschafter-lambsdorff-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/223488\/","title":{"rendered":"Moskau bestellt deutschen Botschafter Lambsdorff ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 27.06.2025 13:13 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Russland wirft Deutschland vor, gegen russische Journalisten hierzulande vorzugehen. Das Au\u00dfenministerium hat deshalb den deutschen Botschafter Lambsdorff einbestellt. Weiteren deutschen Journalisten in Moskau k\u00f6nnte nun die Ausweisung drohen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Streit um den Umgang mit Korrespondenten russischer Staatsmedien in Deutschland ist der deutsche Botschafter in Moskau einbestellt worden. Das russische Au\u00dfenministerium berief Alexander Graf Lambsdorff ins Ministerium, &#8222;um ihn \u00fcber Vergeltungsma\u00dfnahmen als Reaktion auf die Verfolgung russischer Journalisten zu informieren&#8220;, wie ein Sprecher der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass sagte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussischen Medienberichten zufolge geht es bei den Vorw\u00fcrfen um einen Mitarbeiter einer russischen staatlichen Medienholding, der Deutschland verlassen soll. Die Einwanderungsbeh\u00f6rde der Stadt Berlin verl\u00e4ngerte demnach die Aufenthaltspapiere des Mannes nicht. Frau und Kind seien ebenfalls vor\u00fcbergehend die P\u00e4sse abgenommen worden, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>    Deutsche Journalisten k\u00f6nnten ausgewiesen werden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm November 2024 hatte Russland wegen eines \u00e4hnlichen Streits bereits <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ard-moskau-akkreditierungen-100.html\" title=\"ARD-Mitarbeiter in Moskau m\u00fcssen Akkreditierung abgeben\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zwei ARD-Mitarbeiter ausgewiesen<\/a>. Damals war die Aufenthaltsgenehmigung von zwei f\u00fcr das russische Staatsfernsehen arbeitenden M\u00e4nnern in Berlin nicht verl\u00e4ngert worden. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/russland-ausweisung-korrespondentin-100.html\" title=\"Nach Ausweisung von Tass-Mitarbeiter: Moskau weist ORF-Journalistin aus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auch Journalisten anderer westlicher Staaten<\/a> hat Moskau seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine vermehrt ausgewiesen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU hatte 2022 <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/medienrecht-propaganda-desinformation-101.html\" title=\"Medienrecht: Worum es im Streit mit RT DE geht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den russischen Sender RT (fr\u00fcher Russia Today) verboten<\/a> und dem Kreml vorgeworfen, \u00fcber den Sender Desinformation \u00fcber den Konflikt in der Ukraine zu verbreiten. Russland wiederum hat den Zugang zu Dutzenden westlichen Medien im Land geblockt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit der f\u00f6rmlichen Einbestellung eines Botschafters signalisiert die russische Regierung eine deutliche Verstimmung. Es werde in Deutschland alles getan, damit russische Journalisten das Land verlassen, hatte die russische Au\u00dfenamtssprecherin Maria Sacharowa gestern gesagt und &#8222;Gegenma\u00dfnahmen&#8220; angek\u00fcndigt. Deutschland weigere sich, seinen Verpflichtungen zum Schutz von Pressefreiheit und Meinungsvielfalt nachzukommen, erkl\u00e4rte Sacharowa, die h\u00e4ufig als Scharfmacherin der Regierung auftritt und f\u00fcr ihre verbalen Attacken bekannt ist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg hatte sie vergangene Woche bereits mit Strafma\u00dfnahmen gegen deutsche Journalisten gedroht. In einem Interview erkl\u00e4rte sie, dass jetzt unter den deutschen Journalisten Kandidaten ausgew\u00e4hlt werden, die in Moskau arbeiten.<\/p>\n<p>    Drei Tote nach russischen Angriffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland griff die Ukraine in der Nacht erneut massiv aus der Luft an. Dabei seien 363 Drohnen und acht Raketen eingesetzt worden, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. Die Luftabwehr habe davon 359 Drohnen sowie sechs Raketen abgeschossen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Stadt Samar in der ukrainischen Region Dnipropetrowsk wurden nach Angaben des Gouverneurs bei einem russischen Raketenangriff drei Menschen get\u00f6tet. Mindestens 14 weitere seien verletzt worden. Es ist der zweite russische Raketenangriff auf die Industriestadt in der Zentralukraine innerhalb der vergangenen drei Tage.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die die westliche Kleinstadt Starokostjantyniw, in der sich ein wichtiger Luftwaffenst\u00fctzpunkt befindet, wurde erneut Ziel von Angriffen. Bei dem landesweiten Angriff habe es drei direkte Treffer gegeben, teilt die Luftwaffe mit. Sie machte keine Angaben dazu, ob der Luftwaffenst\u00fctzpunkt besch\u00e4digt wurde oder wo sonst Sch\u00e4den entstanden sind.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland hat seine Luftangriffe in den vergangenen Wochen wieder verst\u00e4rkt, trotz der beiden Runden direkter Verhandlungen mit der Ukraine in der T\u00fcrkei Mitte Mai und Anfang Juni.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.06.2025 13:13 Uhr Russland wirft Deutschland vor, gegen russische Journalisten hierzulande vorzugehen. Das Au\u00dfenministerium hat deshalb den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":223489,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,71251,14,15,307,12,317],"class_list":["post-223488","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-headlines","tag-lambsdorff","tag-nachrichten","tag-news","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-ukraine"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114755560201622297","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/223488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=223488"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/223488\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/223489"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=223488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=223488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=223488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}