{"id":22410,"date":"2025-04-11T03:05:12","date_gmt":"2025-04-11T03:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/22410\/"},"modified":"2025-04-11T03:05:12","modified_gmt":"2025-04-11T03:05:12","slug":"koeln-krankschreiben-wegen-heuschnupfen-was-rechtlich-gilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/22410\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln | Krankschreiben wegen Heuschnupfen &#8211; was rechtlich gilt"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">K\u00f6ln (dpa\/tmn) &#8211; Der Fr\u00fchling ist da und alles bl\u00fcht auf. F\u00fcr alle mit Heuschnupfen h\u00e4ufig weniger Grund zur Freude: Tr\u00e4nende Augen und eine volle Nase k\u00f6nnen die Lebensqualit\u00e4t deutlich einschr\u00e4nken. Viele Allergikerinnen und Allergiker f\u00fchlen sich schlapp, abgeschlagen und schlafen wegen ihrer Symptome schlechter. Wie soll man da arbeiten?<\/p>\n<p>Die Antwort: Wom\u00f6glich muss man gar nicht. Unter Umst\u00e4nden kann Heuschnupfen auch eine Arbeitsunf\u00e4higkeit bedeuten, erkl\u00e4rt Volker G\u00f6rzel, Fachanwalt f\u00fcr Arbeitsrecht und Partner bei HMS.Barthelme\u00df G\u00f6rzel Rechtsanw\u00e4lte in einem <a href=\"https:\/\/www.hms-bg.de\/aktuelles\/arbeitsunfaehig-wegen-heuschnupfen-das-sagt-das-arbeitsrecht\/\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noopener\">Online-Beitrag<\/a> der Kanzlei.<\/p>\n<p>Laut Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) seien Mitarbeitende dann arbeitsunf\u00e4hig, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, ihre vertraglich geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen oder wenn sie die Arbeitsleistung nur unter der Gefahr erbringen k\u00f6nnen, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert. Das gelte nicht nur f\u00fcr schwerwiegende Erkrankungen, sondern auch f\u00fcr starke allergische Reaktionen, hei\u00dft es von der Kanzlei.<\/p>\n<p>Wenn man die eigene Arbeit nicht mehr verrichten kann<\/p>\n<p>Wer also wegen starker Allergie-Symptome nicht mehr in der Lage ist, die eigene Arbeit zu verrichten, f\u00fcr den gelten die gleichen Regelungen wie bei anderen Krankheitsf\u00e4llen auch. Ab wann der Arbeitgeber bei einer Krankmeldung ein Attest (Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigung) verlangt, kann er selbst festlegen. Im <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/entgfg\/__5.html\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noopener\">Gesetz <\/a>ist vorgesehen, dass die Bescheinigung sp\u00e4testens ab dem vierten\u00a0Tag der Krankheit vorliegen muss, wenn Besch\u00e4ftigte weiter ihr Entgelt bekommen m\u00f6chten.\u00a0<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich habe eine \u00e4rztliche Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigung eine hohe Beweiskraft, erkl\u00e4rt Volker G\u00f6rzel. Sind Arbeitgeber dennoch skeptisch und haben berechtigte Zweifel, k\u00f6nnen sie die Bescheinigung unter bestimmten Umst\u00e4nden anzweifeln. \u00dcblicherweise muss der Arbeitgeber dann aber belegen k\u00f6nnen, dass keine Arbeitsunf\u00e4higkeit vorliegt: Die Beweislast liege in der Regel beim ihm, schreibt die Kanzlei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00f6ln (dpa\/tmn) &#8211; Der Fr\u00fchling ist da und alles bl\u00fcht auf. 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