{"id":224384,"date":"2025-06-27T21:29:14","date_gmt":"2025-06-27T21:29:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224384\/"},"modified":"2025-06-27T21:29:14","modified_gmt":"2025-06-27T21:29:14","slug":"deal-or-no-deal-frankreich-und-deutschland-mit-unterschiedlichen-us-zoll-strategien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224384\/","title":{"rendered":"Deal or no Deal: Frankreich und Deutschland mit unterschiedlichen US-Zoll-Strategien"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            27\/06\/2025 &#8211; 12:19 MESZ<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Im Handelsstreit zwischen der EU und den USA, der seit Mitte M\u00e4rz andauert, haben Frankreich und Deutschland nach einem Ratsgipfel am Donnerstag in Br\u00fcssel unterschiedliche Strategien vorgelegt. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend Deutschland um jeden Preis eine rasche Einigung anstrebt, betonte Frankreich, wie wichtig es sei, dass die EU keine Schw\u00e4che zeige.<\/p>\n<p>In einer Pressekonferenz nach dem Gipfel sagte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der Rat habe die Kommission ermutigt, die verbleibenden zwei Wochen zu nutzen, um eine rasche Einigung zu erzielen. Wenn notwendig, solle Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula Von der Leyen aber auch Gegenma\u00dfnahmen auf EU-Ebene ergreifen. <\/p>\n<p>Er sagte, es sei wichtig, schnell zu einer Einigung zu kommen, und wies auf die Risiken f\u00fcr die Automobil-, Chemie- und Pharmabranche hin, wenn die Deadine f\u00fcr eine Einigung am 9. Juli verstreichen und die angedrohtenTrump-Z\u00f6lle in Kraft treten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&#8222;Ich hoffe, dass wir zu einem schnellen Abschluss kommen k\u00f6nnen&#8220;, so der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Diese Bereitschaft sollte jedoch nicht mit Schw\u00e4che verwechselt werden. Wir wollen schnell zu einem Abschluss kommen, weil es unserem gemeinsamen Interesse dient, die Stabilit\u00e4t des internationalen Handels unterst\u00fctzt und unseren Unternehmen zugutekommt &#8211; aber nicht um jeden Preis.&#8220;<\/p>\n<p>Erst zu Wochenbeginn kritisierte der Bundeskanzler Merz die Strategie der Kommission als zu kompliziert und forderte eine Beschleunigung der Verhandlungen durch die Konzentration auf strategische Sektoren wie Autos, Stahl, Energie, Chemie und Pharma.<\/p>\n<p>Die USA erheben derzeit Z\u00f6lle in H\u00f6he von 50 Prozent auf Stahl und Aluminium aus der EU, 25 Prozent auf Kraftfahrzeuge und zehn Prozent auf alle EU-Einfuhren.<\/p>\n<p>Wettlauf gegen die Zeit<\/p>\n<p>Die Verhandlungen zwischen den USA und der EU haben jedoch an Dynamik gewonnen, seit US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Kommissionspr\u00e4sidentin Ursua Von der Leyen am 16. Juni auf dem G7-Gipfel in Kanada zusammentrafen.<\/p>\n<p>Am Abend teilte Von der Leyen den Mitgliedsstaaten mit, dass sie einen Gegenvorschlag der USA zum Angebot der EU erhalten habe, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen.<\/p>\n<p>Seit mehreren Monaten bietet die Union den USA ein Nullzollabkommen f\u00fcr alle Industrieprodukte an, verbunden mit der Verpflichtung, strategische G\u00fcter wie Fl\u00fcssigerdgas und Sojabohnen zu kaufen.<\/p>\n<p>Nur wenige glauben jedoch, dass eine solche Vereinbarung mit den USA noch eine realistische M\u00f6glichkeit darstellt. &#8222;Seit sie beschlossen haben, ihren Handelspartnern in aller Welt mehrere Z\u00f6lle aufzuerlegen, haben die USA pl\u00f6tzlich Appetit auf die Einnahmen, die durch Z\u00f6lle entstehen&#8220;, so ein EU-Vertreter und deutete damit an, dass die USA das EU-Angebot abgelehnt hatten.<\/p>\n<p>Die Kommission w\u00fcrde ihren Ansatz f\u00fcr ein k\u00fcnftiges zollbasiertes Abkommen nun \u00fcberdenken, obwohl die konkreten Bedingungen noch nicht festgelegt sind. &#8222;Die vorherrschende Annahme ist, dass ein Zollsatz von  zehn Prozent die Richtschnur sein k\u00f6nnte&#8220;, so ein EU-Diplomat.<\/p>\n<p>&#8222;In einigen Bereichen sind zehn Prozent nicht so viel, die EU erhebt  zehn Prozent auf viele Autoimporte, egal ob sie aus China oder Japan kommen&#8220;, so ein anderer EU-Vertreter gegen\u00fcber Euronews und f\u00fcgte hinzu, dass es bei anderen Produkten, wie z. B. Flugzeugen, viel komplizierter sei, weil die Produktionslinien zwischen den USA und der EU sehr stark voneinander abh\u00e4ngig seien. Deshalb brauche man eine &#8222;detaillierte Analyse&#8220;.<\/p>\n<p>Sollte es der EU gelingen, bis zum 9. Juli eine Einigung zu erzielen, solle es sich nicht um ein umfassendes Abkommen handeln, so zwei hochrangige EU-Diplomaten.<\/p>\n<p>&#8222;Das realistischste Ergebnis w\u00e4re wahrscheinlich ein allgemeiner Rahmen oder eine \u00b4Grundsatzvereinbarung\u00b4, weil die Zeit knapp ist&#8220;, so ein EU-Diplomat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 27\/06\/2025 &#8211; 12:19 MESZ WERBUNG Im Handelsstreit zwischen der EU und den USA, der seit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":224385,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,9864,663,3934,3980,156,3986,13,14,15,12,71453,1493],"class_list":{"0":"post-224384","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-eu-politik","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-france","15":"tag-frankreich","16":"tag-handel","17":"tag-headlines","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-trumps-zoelle","22":"tag-ursula-von-der-leyen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114757459493867132","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=224384"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224384\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/224385"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=224384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=224384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=224384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}