{"id":224428,"date":"2025-06-27T21:53:10","date_gmt":"2025-06-27T21:53:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224428\/"},"modified":"2025-06-27T21:53:10","modified_gmt":"2025-06-27T21:53:10","slug":"das-war-die-gaza-demonstration-am-freitagabend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224428\/","title":{"rendered":"Das war die Gaza-Demonstration am Freitagabend"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Sie schwenken Pal\u00e4stina-Flaggen, halten Schilder mit Aufschriften wie \u201eWaffenlieferungen nach <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/israel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> stoppen\u201c in die H\u00f6he und sprechen von einer \u201esystematischen Unterdr\u00fcckung pal\u00e4stinensischer Stimmen\u201c. Am Freitagabend hat in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> eine Demonstration  unter dem Titel \u201eMenschlichkeit verteidigen \u2013 Stoppt das Massaker in Gaza\u201c stattgefunden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein B\u00fcndnis aus verschiedenen politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren hatte dazu aufgerufen, darunter <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/amnesty-international\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Amnesty International<\/a>, die Linke und die Gr\u00fcne Jugend. Die Demonstration begann gegen 19 Uhr am DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Stra\u00dfe, laut Polizei waren zuvor 200 Teilnehmer angemeldet. Am Ende k\u00f6nnten es knapp so viele gewesen sein, die meisten aus dem politisch linken Spektrum. Noch bevor der erste Redner ans Mikrofon kommen konnte, machten die Organisatoren deutlich, dass auf der Demo kein Platz f\u00fcr Antisemitismus, Islamismus oder Zeichen der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hamas\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamas<\/a> sei. Daf\u00fcr gab es Applaus aus dem Feld der Demonstrierenden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Einer der Unterst\u00fctzer: Hubert Ostendorf, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Fiftyfifty. Er hatte im Vorfeld zur Demonstration gesagt, was in Gaza passiere, sei \u201eeine menschliche Trag\u00f6die und politische Katastrophe. Ich verstehe nicht, mit welchem Ziel Israel in Gaza vorgeht. Wenn Grenzen \u00fcberschritten werden und das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht verletzt wird, dann d\u00fcrfen wir nicht schweigen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Aufruf des B\u00fcndnisses wird der Angriff der Hamas vom 7. Oktober als \u201egrausames Massaker an der israelischen Bev\u00f6lkerung\u201c bezeichnet, dann hei\u00dft es aber weiter: \u201eDoch er rechtfertigt nicht die systematische Vernichtung pal\u00e4stinensischen Lebens, genauso wenig wie die jahrzehntelange Besatzung, die diesem Blutvergie\u00dfen vorausging und fortbesteht.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Und auch Bastian Fleermann, Leiter der D\u00fcsseldorfer Mahn- und Gedenkst\u00e4tte, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/bastian.fleermann\/posts\/pfbid025eF2C3KD6ecvgUxz3eyecUP4bGTGUwqVh91Avci5syMzqh5W437e1GK7U23A5MtLl\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u00fcbte in einem Facebook-Eintrag scharfe Kritik an dem Aufruf.<\/a> Dabei handele es sich um seine private Meinung, wie er betonte. \u201eEs ist eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, Mitgef\u00fchl mit den Menschen in Gaza zu zeigen. Auch ich sehe das Elend der dortigen Menschen, die von der Hamas missbraucht werden und unter dem Krieg leiden\u201c, sagte Fleermann. \u201eAber der allererste Appell m\u00fcsste immer der Hamas gelten: Streckt die Waffen, kapituliert und vor allem: Gebt endlich die letzten Geiseln frei. Lasst sie zu ihren Familien. Danach kann sich alles \u00e4ndern.\u201c Der D\u00fcsseldorfer Aufruf mache das nicht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach weiteren Ausf\u00fchrungen fragt Fleermann: \u201eWieso kommt es zu solchen Verdrehungen in einem solchen Aufruf? Wo waren alle diese D\u00fcsseldorfer Organisationen in den Tagen und Wochen nach dem 7. Oktober?\u201c Und weiter: \u201eWarum gab es angesichts sexualisierter Gewalt gegen Frauen, Mord an Babys, Kidnapping und Folter, Massenmord und Verschleppung keinen h\u00f6rbaren Aufschrei? Warum mussten die hiesigen j\u00fcdischen Gemeinden um Solidarit\u00e4t regelrecht bitten? Warum gibt es keine Massendemos, wenn hier an den Unis oder auf Schulh\u00f6fen antisemitische Morddrohungen ausgesprochen werden?\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei der Demonstration aber unterstrichen die Aktivisten ihre Forderungen. \u201eStoppt das Massaker in Gaza\u201c war unter anderem auf Bannern zu lesen. Begleitet wurde die Demo von einem erheblichen Aufgebot an Polizisten. Es kam auch zu Stra\u00dfensperrungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie schwenken Pal\u00e4stina-Flaggen, halten Schilder mit Aufschriften wie \u201eWaffenlieferungen nach Israel stoppen\u201c in die H\u00f6he und sprechen von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":224429,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[44133,28850,69529,3364,507,71465,29,3405,45196,739,30,410,1229,13215,1209,1158],"class_list":{"0":"post-224428","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-aufruf","9":"tag-buendnis","10":"tag-buendnisses","11":"tag-de","12":"tag-demonstration","13":"tag-demonstrationsaufruf","14":"tag-deutschland","15":"tag-duesseldorf","16":"tag-freitagabend","17":"tag-gaza","18":"tag-germany","19":"tag-hamas","20":"tag-kritik","21":"tag-massaker","22":"tag-nordrhein-westfalen","23":"tag-organisationen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114757553511853327","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224428","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=224428"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224428\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/224429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=224428"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=224428"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=224428"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}