{"id":224597,"date":"2025-06-27T23:31:12","date_gmt":"2025-06-27T23:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224597\/"},"modified":"2025-06-27T23:31:12","modified_gmt":"2025-06-27T23:31:12","slug":"berlin-30-meter-durch-die-luft-geschleudert-frau-bei-illegalem-autorennen-getoetet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224597\/","title":{"rendered":"Berlin: 30 Meter durch die Luft geschleudert \u2013 Frau bei illegalem Autorennen get\u00f6tet"},"content":{"rendered":"<p>In Berlin liefern sich zwei M\u00e4nner ein Autorennen. Einer von ihnen erfasst mit seinem Wagen eine Frau, die gerade aus einer Tram gestiegen ist. Sie ist nicht die erste unbeteiligte Tote durch Raserei.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Erneut ist bei einem verbotenen Autorennen in Berlin ein Mensch ums Leben gekommen. Eine Fu\u00dfg\u00e4ngerin starb in Obersch\u00f6neweide, weil sie ein 33-J\u00e4hriger \u201emit deutlich \u00fcberh\u00f6hter Geschwindigkeit\u201c erfasste \u2013 als sie von einer Stra\u00dfenbahnhaltestelle kam. Auf der Stra\u00dfe An der Wuhlheide habe sich der Mann mit einem 55-J\u00e4hrigen am Donnerstagnachmittag ein Rennen geliefert, teilte die Polizei mit. Die 65-J\u00e4hrige wurde durch den Aufprall 30 Meter durch die Luft geschleudert. Alarmierte Einsatzkr\u00e4fte versuchten noch vergeblich, die Frau zu reanimieren. Sie starb an der Unfallstelle.<\/p>\n<p>Zuvor hatte die Polizei bereits mitgeteilt, die Frau sei von einem Auto erfasst worden, nachdem sie eine Tram verlassen habe und die Fahrbahn habe \u00fcberqueren wollen. <\/p>\n<p>Das Auto sowie der F\u00fchrerschein des 33-J\u00e4hrigen wurden beschlagnahmt. Er blieb zun\u00e4chst auf freiem Fu\u00df, wie ein Polizeisprecher sagte. Ebenso der Fahrer des zweiten Autos, der den Angaben zufolge nach dem Unfall weggefahren war. Die Polizei ermittelt gegen beide M\u00e4nner und befragt Zeugen.<\/p>\n<p>Weitere Tote durch Raserei etwa am Ku&#8217;damm<\/p>\n<p>Berlin gilt bundesweit als ein Hotspot von Unf\u00e4llen durch Autoraserei. Ein besonders dramatischer Fall hatte 2016 f\u00fcr Schlagzeilen gesorgt. Damals war ein unbeteiligter Fahrer im Alter von 69 Jahren infolge eines illegalen Autorennens am Kurf\u00fcrstendamm ums Leben gekommen. Mit der strafrechtlichen Bewertung der Ku&#8217;damm-Raser hatte Berlin juristisches Neuland betreten. Inzwischen sind die beiden Fahrer rechtskr\u00e4ftig wegen Mordes verurteilt. <\/p>\n<p>Nicht weit von diesem Unfallort in der N\u00e4he der Ged\u00e4chtniskirche endete auch 2024 ein anderer Raserunfall t\u00f6dlich: Eine 18-J\u00e4hrige, die in dem Auto sa\u00df, starb am Unfallort, ein 27-J\u00e4hriger sp\u00e4ter im Krankenhaus. Zwei Insassen im Alter von 20 und 25 Jahren wurden schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht von einem \u201eAlleinrennen\u201c aus.<\/p>\n<p>Rekordzahl bei der Justiz im vergangenen Jahr<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr hat die Justiz wegen Rasereien auf Berlins Stra\u00dfen so viele Verfahren eingeleitet wie noch nie seit einer Gesetzesversch\u00e4rfung vor rund sieben Jahren. 923 F\u00e4lle bekamen die Amts- und Staatsanwaltschaft im vergangenen Jahr auf den Tisch. Der bisherige H\u00f6chststand war mit 871 F\u00e4llen im Corona-Jahr 2020.<\/p>\n<p>dpa\/jmr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Berlin liefern sich zwei M\u00e4nner ein Autorennen. 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