{"id":224609,"date":"2025-06-27T23:37:09","date_gmt":"2025-06-27T23:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224609\/"},"modified":"2025-06-27T23:37:09","modified_gmt":"2025-06-27T23:37:09","slug":"morbid-ataraxia-review-metal-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224609\/","title":{"rendered":"Morbid Ataraxia Review \u2022 metal.de"},"content":{"rendered":"<p>Wenn vom Aush\u00e4ngeschild des italienischen Brutal-Death-Metal die Rede ist, kommt nur eine Band in Frage: PUTRIDITY. Das Quartett aus Turin l\u00e4rmt seit zwanzig Jahren und hat nichts von seiner Aggression und Kompromisslosigkeit der Anfangstage verloren.<\/p>\n<p>\u201eMorbid Ataraxia\u201d ist das erst vierte Album in der Bandgeschichte und kulminiert diese nach zehn Jahren Schaffensphase in weniger als einer halben Stunde Spielzeit. Rechnet man die Intros und Zwischensequenzen aus den Songs heraus, bleiben vielleicht noch 20 Minuten effektive Spielzeit \u2013 aber die haben es in sich. Im direkten Vergleich zum Vorg\u00e4nger wirken die Tracks auf dem neuen Album noch geradliniger, geschlossener und direkter als auf dem bereits extremen \u201eIgnominious Atonement\u201d. Das liegt sicherlich auch an der klareren, deutlich brutaleren Produktion, die den Songs noch einmal eine Steigerung beschert.<\/p>\n<p>Keine Urlaubsgr\u00fc\u00dfe aus Turin<\/p>\n<p>Musikalisch sind PUTRIDITY ihrem Stil treu geblieben, haben jedoch das Tempo deutlich erh\u00f6ht. Tragende Parts, die es auf dem letzten Album noch recht h\u00e4ufig gab, sind auf Morbid Ataraxie selten zu h\u00f6ren. Stattdessen gibt es minimale Tempowechsel, die mit unterschiedlichen Anschlagstechniken arbeiten, aber die Geschwindigkeit innerhalb der Songs nie wirklich reduzieren. Das Gesamtpaket ist in seiner Extremit\u00e4t absolut rund: angefangen beim Songwriting \u00fcber die gutturalen Vocals und derben Texte bis hin zum brutalen Artwork des Szenek\u00fcnstlers Paolo Girardi und nat\u00fcrlich auch die unmenschliche Produktion aus den Hertz Studios.<\/p>\n<p>Einerseits wird dadurch die Eing\u00e4ngigkeit der Tracks minimiert, andererseits wird aber ein neues Level an Aggression transferiert, das in den komplexen, vertrackten Songs f\u00fcr maximalen Schub von H\u00e4rte und Brutalit\u00e4t sorgt und alles in die Ecke dr\u00fcckt. Die typischen Trademarks wie Flageoletts und Licks sind in H\u00fclle und F\u00fclle vorhanden und sorgen f\u00fcr die notwendige Abgrenzung zum ansonsten ausnahmslosen Stakatoriffing. Trotz der enormen Geschwindigkeit lassen sich die einzelnen Songs recht gut voneinander abgrenzen, da der Einsatz von Intros und auch eing\u00e4ngigen Parts, gut gelungen ist (man lausche zum Beispiel dem Start und dem Ende von \u201eAdipocere Retribution\u201d).<\/p>\n<p>Extremit\u00e4t par excellence.<\/p>\n<p>\u201eMorbid Ataraxia\u201d unterstreicht zwanzig Jahre extremen Underground-Death-Metal und wird keinen Anh\u00e4nger dieser Spielart entt\u00e4uschen. Auch PUTRIDITY fahren auf ihrem Album eine so ungebremste, harte Schiene, dass man es wie im Rausch direkt mehrfach hintereinander konsumieren kann. Wer meint, bereits alles im extremen Sektor geh\u00f6rt zu haben, und wem diese Band bisher nicht bekannt war, sollte sp\u00e4testens jetzt mit der Horizonterweiterung beginnen.<\/p>\n<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn vom Aush\u00e4ngeschild des italienischen Brutal-Death-Metal die Rede ist, kommt nur eine Band in Frage: PUTRIDITY. 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