{"id":224666,"date":"2025-06-28T00:09:18","date_gmt":"2025-06-28T00:09:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224666\/"},"modified":"2025-06-28T00:09:18","modified_gmt":"2025-06-28T00:09:18","slug":"lgbtiq-in-der-ukraine-unter-beschuss-von-aussen-und-innen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224666\/","title":{"rendered":"LGBTIQ+ in der Ukraine: Unter Beschuss von au\u00dfen und innen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">Kyjiw taz | An einem grauen Kyjiwer Samstagmorgen werden die Zahlenfolgen 5488 und 9103 zu Sprechch\u00f6ren. Sie beziffern Gesetzentw\u00fcrfe, f\u00fcr die in der Ukraine demonstriert wird: gegen Hassverbrechen und f\u00fcr eine ehe\u00e4hnliche Partnerschaft f\u00fcr queere Paare.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Eingeklemmt zwischen Polizeiautos und Gefangenentransportern und umringt von Hunderten Polizisten versammeln sich an einem Vormittag Mitte Juni mehr als 1.000 Menschen auf der Kreuzung \u00fcber der U-Bahn-Station \u201eTeatralna\u201c. Ein Banner begr\u00fc\u00dft die bunte Menge mit dem diesj\u00e4hrigen Motto der Pride-Parade \u201eEinheit durch Vielfalt\u201c. In wenigen Minuten formieren sich Bl\u00f6cke. Die Or\u00adga\u00adni\u00adsa\u00adto\u00adr:in\u00adnen und der Verein LGBTQ military f\u00fchren den Marsch f\u00fcr queere Gleichberechtigung an.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Dass Milit\u00e4rs die Queers unterst\u00fctzen, ist f\u00fcr die Bewegung im Krieg besonders wichtig. Nach Russlands Invasion 2022 hatte sie schnell viel Zuspruch erfahren. Dass auch lesbische, schwule, bisexuelle und trans Personen in den Reihen der Armee gegen den Aggressor k\u00e4mpfen, hatte beispielsweise einer Petition f\u00fcr die Ehe f\u00fcr alle \u00fcberraschend Millionen von Unterst\u00fctzungsunterschriften gebracht.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Der Umzug ist laut und politisch. Wechselnde Sprechch\u00f6re fordern Gleichbehandlung und Sicherheit f\u00fcr LGBTQ+ im Allgemeinen sowie gleiche Rechte f\u00fcr queere Sol\u00adda\u00adt:in\u00adnen im Besonderen. Denn wer unverheiratet sei\u00adne:n Part\u00adne\u00adr:in im Krieg verliert, hat bis jetzt keinerlei Recht auf Informationen, Beerdigung und Entsch\u00e4digungszahlungen. Doch die Ehe steht als \u201efreiwillige Verbindung von Mann und Frau\u201c in Artikel 51 der ukrainischen Verfassung, und die kann w\u00e4hrend des Kriegszustandes nicht ver\u00e4ndert werden. Also bleibt eine zivile Partnerschaft, ein Gesetzentwurf daf\u00fcr liegt seit 2023 vor.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/!112039\/#matomo:pk_campaign=standard_wot-only&amp;pk_source=Online&amp;pk_medium=taz.de&amp;pk_kwd=textbox-wot-texte\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/wochentaz-kennzeichen-3zu2-klein-1.png\" loading=\"lazy\" height=\"363\" type=\"image\/png\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>wochentaz<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\">Dieser Text stammt aus der <strong>wochentaz<\/strong>. Unserer Wochenzeitung von links! In der wochentaz geht es jede Woche um die Welt, wie sie ist \u2013 und wie sie sein k\u00f6nnte. Eine linke Wochenzeitung mit Stimme, Haltung und dem besonderen taz-Blick auf die Welt. Jeden Samstag neu am Kiosk und <a href=\"https:\/\/taz.de\/!112039\/#matomo:pk_campaign=standard_wot-only&amp;pk_source=Online&amp;pk_medium=taz.de&amp;pk_kwd=textbox-wot-texte\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">nat\u00fcrlich im Abo<\/a>.<\/p>\n<p>      Schwierige Absprachen mit der Polizei<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\">Dass die Parade in Kyjiw stattfinden kann, ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Die Or\u00adga\u00adni\u00adsa\u00adto\u00adr:in\u00adnen erleben heftigen Widerstand. Nicht nur wegen der seit Monaten zahlenm\u00e4\u00dfig zunehmenden russischen Luftangriffe mit Drohnen und Raketen. Sondern auch wegen der brutal auftretenden Pride-Gegner, mobilisiert von der nationalistisch-christlichen, wegen fr\u00fcherer prorussischer Umtriebe umstrittenen Partei Bratstwo, Bruderschaft, unter Dmytro Kortschynsky sowie der \u201ePrawa Molod\u201c, der Jugendorganisation des extremistischen \u201eRechten Sektor\u201c. Offiziell positionieren diese sich f\u00fcr \u201eFamilie und traditionelle Werte\u201c und drohen damit, dass die Ukraine wegen LGBTQ+-Events keine milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung mehr von Trumps republikanischer US-Regierung bekommen k\u00f6nnte. Kortschynsky behauptet in einem Video gar, die Queers seien von Russlands Geheimdienst bezahlt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-9\" pos=\"7\">Polizei und Milit\u00e4rverwaltung der Hauptstadt beriefen sich auf Sicherheitsbedenken, bauten Druck auf und dr\u00e4ngten zur Absage der Veranstaltungen, erkl\u00e4rt Projektmanager Mychajlo Jurow von KyjiwPride. \u201eDie Absprachen mit der Polizei im Vorhinein sind immer sehr schwierig. W\u00e4hrend der Veranstaltung dagegen verhalten sich die Be\u00adam\u00adt:in\u00adnen sehr gut und freundlich, einige sagten diesmal zu uns: \u201aWir sch\u00fctzen hier die Menschenrechte.\u2018\u201c<\/p>\n<p>\n\ue80f\n<\/p>\n<p>            Wann bekomme ich endlich mein Recht, meinen Partner im Ernstfall begraben zu d\u00fcrfen?<\/p>\n<p class=\"typo-fotocredit pt-xsmall\">\n            Demonstrant bei der \u201eKyjiwPride Park\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"8\">Eine Woche vor der Pride-Demo hatte bereits die Kulturveranstaltung KyjiwPride Park starkem Druck standhalten m\u00fcssen. Geplant war urspr\u00fcnglich ein Event mit Diskussionen, Infost\u00e4nden, Kreativecken und Konzerten in einem Pavillon des glamour\u00f6sen Messegel\u00e4ndes WDNH. Doch zwei Tage vorher meldete die Polizei, es sei ein Terroranschlag angedroht worden. Wenn das WDNH auf die Veranstaltung bestehe, m\u00fcsse die Polizei s\u00e4mtliche Ein- und Ausg\u00e4nge f\u00fcr jenen warmen Juni-Samstag absichern. Das Messegel\u00e4nde knickte ein, \u00adKyjiwPride Park stand kurz vor der Absage.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"9\">Bis sich \u00fcberraschend das ukrainische Au\u00dfenministerium bereit erkl\u00e4rte, seinen Hof \u2212 malerisch und zentral gelegen \u2212 zur Verf\u00fcgung zu stellen. Das Programm fand zwar um St\u00e4nde und Konzerte gek\u00fcrzt statt. Trotz Drohungen, Hitze, Ortswechsel und heftigster russischer Nachtbesch\u00fcsse kamen dennoch rund 1.200 Menschen, um \u00fcber queere Rechte, EU-Integration und russische Desinformation zu diskutieren. Dabei sammelte KyjiwPride 140.000 Hrywnja f\u00fcr die Armee ein.<\/p>\n<p>      Auch queere Menschen k\u00e4mpfen an der Front<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"11\">Auch gegen Pride Park protestierten Rechtsnationale: Die Aggressivsten nahm die Polizei vor Veranstaltungsbeginn fest, \u00fcbrig blieben einige Dutzend Jugendliche der Prawa Molod, die den Queers zubr\u00fcllten: \u201eKraft der Tradition, Gr\u00e4ber den Schwuchteln\u201c und \u201eWir sorgen f\u00fcr Ordnung.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"12\">Seitdem der Gesetzentwurf f\u00fcr die zivile Partnerschaft eingebracht wurde, stagniert die Initiative. \u201eMomentan scheint es realistischer, dass wir zuerst ein Gesetz gegen Hassverbrechen durchbekommen\u201c, erkl\u00e4rt Mychajlo Jurow von KyjiwPride. Darum konzentriere man sich in der politischen Arbeit aktuell darauf. Auf den Pride-Events bleibt die zivile Partnerschaft aber ein Kernanliegen der Community: \u201eMein Partner k\u00e4mpft an der Front\u201c, wendet sich ein junger Mann an die Sprecher der Pride-Park-Diskussion zum Thema <a href=\"https:\/\/taz.de\/Pride-in-ukrainischer-Hauptstadt-Kyjiw\/!6017402\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Queers und Armee<\/a>. \u201eEr k\u00f6nnte jeden Tag sterben. Wann bekomme ich endlich mein Recht, ihn im Ernstfall begraben zu d\u00fcrfen?\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"13\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/Queeres-Leben-in-der-Ukraine\/!5835648\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Leicht haben es die Queers nicht<\/a>: Einerseits liegt der gesellschaftliche Fokus in der Ukraine auf der Unterst\u00fctzung der Armee, damit diese m\u00f6glichst erfolgreich die vorr\u00fcckenden russischen Truppen im Osten des Landes abwehren und die Zivilbev\u00f6lkerung vor Russlands massiven Luftangriffswellen mit regelm\u00e4\u00dfig Hunderten Kamikaze-Drohnen sch\u00fctzen kann. Gleichzeitig k\u00e4mpft die Zivilgesellschaft f\u00fcr Verbesserungen f\u00fcr Veteran:innen, Kinder und Jugendliche, Frauen und M\u00e4dchen, Queers, Minderheiten. Und das unter anhaltenden russischen Desinformationskampagnen, die die Gesellschaft an strittigen, emotionalen Themen spalten und erm\u00fcden wollen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"14\">\u201eHomophobie ist noch immer weit verbreitet in der Gesellschaft\u201c, r\u00e4umt auch Mychajlo Jurow von KyjiwPride ein. \u201eWir sehen das an den Gegenprotesten oder auch daran, wenn manche Brigaden unsere gesammelten Spendengelder nicht annehmen wollen.\u201c Trotzdem zeigt er sich zuversichtlich: Trotz aller R\u00fcckschritte in Menschenrechtsfragen, die man aktuell ja auch in westeurop\u00e4ischen Gesellschaften sehe, schaut er zuversichtlich auf die n\u00e4chsten Jahrzehnte. \u201eLangfristig gesehen, denke ich, alles wird gut.\u201c<\/p>\n<p>      Nazisymbolik und Queerhass im Stadtzentrum<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"16\">Mit der KyjiwPride 2025 sind Jurow und seine Mitstreitenden jedenfalls zufrieden: Die Aktion war dreimal gr\u00f6\u00dfer und l\u00e4nger als 2024. Nach gut 45 Minuten und etwa 300 Metern Demostrecke begleitet die Polizei s\u00e4mtliche Teilnehmende freundlich, aber bestimmt in die f\u00fcr das Event gesperrte U-Bahn-Station. Sp\u00e4testens dort sollen alle ihre Plakate und Fahnen einpacken, Regenb\u00f6gen und LGBTQ+-Symbolik verstecken, und mindestens eine Station wegfahren.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"17\">Denn nahezu zeitgleich starten etwa 500 Meter entfernt die rund 200 protestierenden Gegner in Richtung Pride-Treffpunkt. Mit Klatsch\u00adch\u00f6ren, Fahnenst\u00f6cken aus Holz, Handschuhen, Skimasken und martialischem Auftreten. Die Queers bekommen sie nicht mehr zu fassen, daf\u00fcr sorgt das gro\u00dfe Polizeiaufgebot. Einige Beamte tragen \u201eTolerance\u201c-Pins an der Kleidung.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-23\" pos=\"18\">Die Rechten k\u00f6nnen dennoch mit Nazi-Symbolik und Queerhass durchs Stadtzentrum demonstrieren. Niemand bedroht deren Veranstaltungen mit Anschl\u00e4gen, also muss die Polizei sie nicht besonders sch\u00fctzen. Ihr Zug endet auf dem Maidan. Neben den Gedenkf\u00e4hnchen f\u00fcr die Gefallenen des Krieges singen sie die ukrainische Hymne. In der Medienberichterstattung \u00fcberwiegt zwar im Nachhinein die Pride, doch das Stra\u00dfenbild bestimmten die Rechtsextremen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"19\">Den Lautsprecherwagen der Rechten sieht man zwei Stunden sp\u00e4ter wieder auf der Stra\u00dfe: Er begleitet den Trauerzug f\u00fcr eine junge, feministische Drohnenpilotin, die Anfang Juni bei Pokrowsk im Kampf gefallen war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kyjiw taz | An einem grauen Kyjiwer Samstagmorgen werden die Zahlenfolgen 5488 und 9103 zu Sprechch\u00f6ren. 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