{"id":224904,"date":"2025-06-28T02:25:17","date_gmt":"2025-06-28T02:25:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224904\/"},"modified":"2025-06-28T02:25:17","modified_gmt":"2025-06-28T02:25:17","slug":"vertragsschluss-in-washington-ruanda-und-kongo-schliessen-frieden-nach-jahrzehnten-des-kriegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/224904\/","title":{"rendered":"Vertragsschluss in Washington: Ruanda und Kongo schlie\u00dfen Frieden nach Jahrzehnten des Kriegs"},"content":{"rendered":"<p>                    Vertragsschluss in Washington<br \/>\n                Ruanda und Kongo schlie\u00dfen Frieden nach Jahrzehnten des Kriegs<\/p>\n<p>\t\t\t\t              27.06.2025, 21:51 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Demokratische Republik Kongo und das Nachbarland Ruanda beenden ihre jahrzehntelangen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Hinter dem Friedensabkommen steckt US-Pr\u00e4sident Trump &#8211; der sich davon materielle Vorteile f\u00fcr die USA erhofft.<\/strong><\/p>\n<p>Die Demokratische Republik Kongo (DRC) und Ruanda haben in der US-Hauptstadt Washington ein Friedensabkommen unterzeichnet. Es soll die K\u00e4mpfe im Ostkongo beenden, die dort seit Jahrzehnten schwelen. Kongos Au\u00dfenministerin Therese Kayikwamba Wagner und ihr Kollege aus Ruanda Olivier Nduhungirehe richteten ihren Dank an US-Pr\u00e4sident Donald Trump, der sich f\u00fcr das Abkommen pers\u00f6nlich eingesetzt habe. US-Au\u00dfenminister Marco Rubio sprach von einem &#8222;wichtigen Moment&#8220; nach Jahrzehnten des Konflikts.<\/p>\n<p>Der Konflikt war seit Januar dieses Jahres eskaliert. Im rohstoffreichen Osten des Kongo hatte die von Ruanda unterst\u00fctzte Rebellengruppe M23 die Stadt Goma und angrenzende St\u00e4dte und Ortschaften eingenommen. In ihren eroberten Gebieten setzten die Rebellen eigene Verwaltungen ein. <\/p>\n<\/p>\n<p>Als Ergebnis von Vermittlungsbem\u00fchungen durch die USA und Katar verst\u00e4ndigten sich Ruanda und Kongo dann im April auf eine Grundsatzerkl\u00e4rung. Das Abkommen tritt sofort in Kraft. Es enth\u00e4lt nach offiziellen Angaben Bestimmungen zur Achtung territorialer Integrit\u00e4t, ein Verbot der Feindseligkeiten sowie den R\u00fcckzug, die Entwaffnung und die Integration nicht staatlicher bewaffneter Gruppen. Zudem solle die R\u00fcckkehr von Fl\u00fcchtlingen und Binnenvertriebenen erleichtert und humanit\u00e4rer Zugang zum Konfliktgebiet erm\u00f6glicht werden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Mehr als eine halbe Million Menschen auf der Flucht<\/p>\n<p>Das Herzst\u00fcck des Friedensabkommens sei der Beschluss, einen st\u00e4ndigen gemeinsamen Mechanismus zur Sicherheitskoordinierung zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda einzurichten, sagte Ruandas Au\u00dfenminister. Man habe sich zudem entschieden, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verst\u00e4rken, auch mit amerikanischen Unternehmen und Investoren. Kongos Au\u00dfenministerin betonte, dass Frieden eine Entscheidung sei, aber auch eine Verpflichtung, Menschenrechte und die Souver\u00e4nit\u00e4t von Staaten zu wahren. <\/p>\n<p>Mehr als eine halbe Million Menschen sind laut UN seit Jahresbeginn vor den K\u00e4mpfen geflohen, w\u00e4hrend Hunderte get\u00f6tet und Tausende verletzt wurden. Nach Sch\u00e4tzungen der Weltern\u00e4hrungsorganisation WFP sind in den vom Konflikt betroffenen \u00f6stlichen Provinzen aktuell knapp acht Millionen Menschen von Ern\u00e4hrungsunsicherheit betroffen.<\/p>\n<p>Im Osten Kongos werden einige der seltensten und wertvollsten Metalle der Welt in gro\u00dfen Mengen abgebaut, darunter Tantal, Gold, Nickel, Kobalt und Kupfer. Tantal ist beispielsweise f\u00fcr die Herstellung von Laptops, Smartphones und den Batterien von E-Fahrzeugen unabdingbar. US-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte, durch die Vermittlung in dem Konflikt h\u00e4tten sich die USA die Aussicht auf &#8222;viele&#8220; kongolesische Bodensch\u00e4tze gesichert.<\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt wertete das Abkommen auf X als &#8222;wichtigen Schritt zum Frieden&#8220; in der Region. Es sei nun von entscheidender Bedeutung, die Kernpunkte auf beiden Seiten umzusetzen: Die Anerkennung der territorialen Integrit\u00e4t beider L\u00e4nder, die Beendigung der K\u00e4mpfe und die &#8222;Neutralisierung&#8220; bewaffneter Gruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vertragsschluss in Washington Ruanda und Kongo schlie\u00dfen Frieden nach Jahrzehnten des Kriegs 27.06.2025, 21:51 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":224905,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,929,14,15,16,71549,8633,12,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":{"0":"post-224904","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-kriege-und-konflikte","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-politik","13":"tag-republik-kongo","14":"tag-ruanda","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-usa","21":"tag-welt","22":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114758623151683334","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224904","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=224904"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224904\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/224905"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=224904"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=224904"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=224904"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}