{"id":225860,"date":"2025-06-28T11:19:09","date_gmt":"2025-06-28T11:19:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/225860\/"},"modified":"2025-06-28T11:19:09","modified_gmt":"2025-06-28T11:19:09","slug":"jugendklimarat-hat-seine-forderungen-an-die-stadt-leipzig-uebergeben-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/225860\/","title":{"rendered":"Jugendklimarat hat seine Forderungen an die Stadt Leipzig \u00fcbergeben \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstagvormittag, 26. Juni, lud der BUND Leipzig zur feierlichen \u00dcbergabe der Forderungen des Leipziger Jugendklimarats in die Alte Handelsb\u00f6rse ein. Im Rahmen des Projekts \u201eJugend.Klima.Jetzt \u2013 Jugendklimar\u00e4te in Dresden und Leipzig\u201c, initiiert als Verbundprojekt der BUND-Regionalgruppen, haben sich in den vergangenen Monaten engagierte Sch\u00fcler\/-innen intensiv mit der Klimapolitik ihrer Stadt auseinandergesetzt. In einem partizipativen Prozess wurden eigene Positionen entwickelt, Themen priorisiert und konkrete Forderungen an die kommunale Klimapolitik formuliert.<\/p>\n<p>Diese Ergebnisse wurden von den Jugendlichen in einem feierlichen Rahmen pr\u00e4sentiert und an die Stadt Leipzig \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Forderungen an die Stadt Leipzig sind keine Bitten, sondern klare Erwartungen an eine klima- und generationengerechte Zukunft\u201c, sagt Minna, Mitglied des Jugendklimarats.<\/p>\n<p>Unter den Teilnehmenden waren verschiedene Vertreter\/-innen der Stadt, wie zum Beispiel Umweltb\u00fcrgermeister Heiko Rosenthal, die Referatsleiterin f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz Simone Ariane Pflaum sowie der Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Teilhabe im S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Thomas Fr\u00fch.<\/p>\n<p>Hinzu kamen unterschiedliche Klimaakteur\/-innen von der IHK, der Verbraucherzentrale, der Energiegenossenschaft Leipzig, des ADFC, engagierte Aktive von Students, Scientists, Omas und Fridays for Future sowie Pressevertreter\/-innen.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung begann mit einer Er\u00f6ffnung durch B\u00fcrgermeister Heiko Rosenthal und Thomas Fr\u00fch und der anschlie\u00dfenden Pr\u00e4sentation und \u00dcbergabe des Forderungspapiers. Dieses beinhaltet insgesamt 20 Forderungen aus den Bereichen Verkehr, Bildung, soziale Gerechtigkeit und Stadtplanung. Die vollst\u00e4ndigen Forderungen sind ab sofort unter <a href=\"http:\/\/www.bund-leipzig.de\/jugendklimarat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.bund-leipzig.de\/jugendklimarat<\/a> ver\u00f6ffentlicht und f\u00fcr alle Leipziger\/-innen einsehbar.<\/p>\n<p>Paula Krollik, Projektleiterin des Jugendklimarats, macht klar: \u201eUnser Weg endet nicht mit der \u00dcbergabe der Forderungen \u2013 im Gegenteil, er beginnt jetzt erst richtig. Wir fordern alle Akteur\/-innen der Stadtgesellschaft auf, die Forderungen weiterzutragen, mitzugestalten und in konkrete Ma\u00dfnahmen zu \u00fcberf\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Viele Forderungen sind schon seit Jahren auch Thema im Leipziger Stadtrat \u2013 von der Forderung nach besseren Bedingungen f\u00fcr Radfahrer und einen Ausbau des \u00d6PNV bis hin zu begr\u00fcnten Geb\u00e4uden und zu Gr\u00fcnfl\u00e4chen statt Parkpl\u00e4tzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Forderungskatalog-Jugendklimarat-Leipzig-Copy.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Der Forderungskatalog des Leipziger Jugendklimarates.<\/a><\/p>\n<p>Der zweite Teil der Veranstaltung \u00f6ffnete den Raum f\u00fcr konstruktiven Austausch in Form von Gruppendiskussionen. Alle Teilnehmenden wurden dazu eingeladen, gemeinsam mit den Jugendlichen anhand von vier Leitfragen zu diskutieren, wie die Forderungen in Zukunft am besten realisiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hieraus ergab sich die dringende Notwendigkeit, die Forderungen in Zukunft auf weiteren politischen Ebenen vorzutragen und in den direkten Austausch mit Politiker\/-innen zu treten, sodass die Forderungen nach der Veranstaltung nicht in Vergessenheit geraten.<\/p>\n<p>\u201eIch bin begeistert von der Arbeit der Jugendlichen. Ihre Forderungen sind bedeutend f\u00fcr die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Besonders f\u00fcr kommunalpolitische Debatten brauchen wir den R\u00fcckenwind aus der Zivilgesellschaft \u2013 genau das geben uns die Jugendlichen mit ihren Forderungen. So k\u00f6nnen wir f\u00fcr mehr Budgets und mehr Personal in der Stadtverwaltung k\u00e4mpfen\u201c, sagte Johann Singer, Energie- und Klimaschutzkoordinator der Stadt Leipzig, nach der Veranstaltung.<\/p>\n<p>Erfreulicherweise endet das Projekt Jugendklimarat nicht mit der \u00dcbergabe der Forderungen. Am 29. August findet die erste Kampagnensitzung mit dem Pling Kollektiv statt, bei der gemeinsam mit den Jugendlichen eine \u00f6ffentlichkeitswirksame Kampagne entwickelt wird. Somit wird sichergestellt, dass die Forderungen in den \u00f6ffentlichen Vordergrund r\u00fccken und von der Stadt nachhaltig umgesetzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Donnerstagvormittag, 26. 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