{"id":225916,"date":"2025-06-28T11:48:13","date_gmt":"2025-06-28T11:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/225916\/"},"modified":"2025-06-28T11:48:13","modified_gmt":"2025-06-28T11:48:13","slug":"elefanten-in-eile-suv-die-die-marke-von-300-km-h-knacken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/225916\/","title":{"rendered":"Elefanten in Eile: SUV, die die Marke von 300 km\/h knacken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die schwersten Luxus-SUV geben sich gerne sportlich und knacken immer \u00f6fter die 300-km\/h-Grenze. Daf\u00fcr braucht es aber gewaltige Kr\u00e4fte &#8211; und oft genug elektrische Unterst\u00fctzung. Beispiele aus der Welt der schnellen Schwergewichte. <\/strong><\/p>\n<p>Normalerweise gilt in Montana in den USA ein Tempolimit von 80 Meilen oder umgerechnet 130 km\/h pro Stunde. Doch wenn Markus Thiel Gas gibt, zeigt der Tacho schnell mal dreistellige Werte. Schlie\u00dflich verantwortet der Ingenieur die Fahrdynamik bei Bentley und sitzt im neuen Bentayga Speed. Auf einer der vielen Ranches am Rande des Yellowstone National Parks und damit au\u00dferhalb der Schussweite der allgegenw\u00e4rtigen Radarpistolen will er beweisen, dass die Tr\u00e4gheit der Masse kein unumst\u00f6\u00dfliches Gesetz ist und man auch einen Gel\u00e4ndewagen von mehr als 2,5 Tonnen sehr schnell und sehr sportlich bewegen kann &#8211; wenn man ihm denn nur gen\u00fcgend Leistung spendiert und sein Fahrwerk entsprechend \u00fcberarbeitet.<\/p>\n<p>Damit ist Thiel nicht alleine. Weil traditionelle Sportwagenhersteller wie Bentley, Lamborghini oder Aston Martin ihre Fehltritte ins SUV-Segment mit atemberaubenden Fahrleistungen entschuldigen und so ihre Glaubw\u00fcrdigkeit wahren wollen, trifft dieser &#8222;schnellste und st\u00e4rkste Bentayga aller Zeiten&#8220; auf eine ganze Reihe von Konkurrenten.<\/p>\n<p>Um diese Elefanten in Eile auf Geschwindigkeiten jenseits von 300 km\/h zu bringen, treiben die Hersteller einen gewaltigen Aufwand und punkten immer mit zum Teil deutlich mehr als 600 PS, w\u00e4hlen aber ganz unterschiedliche Ans\u00e4tze: Bentley zum Beispiel r\u00fchmt sich des bewussten Verzichts aufs jedwede Elektrifizierung und setzt genau wie Aston Martin auf einen entsprechend potenten V8-Motor, Porsche und Audi brauchen f\u00fcr die Exzesse in Cayenne und Q8 einen Extra-Boost aus der Batterie, Lamborghini knackt die 300 km\/h sowohl mit als auch ohne elektrische Hilfe und Ferrari ist aktuell der Einzige, der die Schallmauer mit zw\u00f6lf Zylindern und daf\u00fcr ohne Turbo schafft.<\/p>\n<p>Was diese kolossalen Kraftprotze k\u00f6nnen, was sie ausmacht und was sie kosten &#8211; ein paar aktuelle Beispiele.<\/p>\n<p><b>Bentley Bentayga Speed<\/b><\/p>\n<p>Einer geht noch &#8211; nach diesem Motto hat Bentley f\u00fcr den Bentayga den mutma\u00dflich letzten &#8222;Speed&#8220; ohne elektrische Unterst\u00fctzung entwickelt. Zwar mussten die Briten Abschied nehmen von ihrem lieb gewordenen W12-Motor, verkneifen sich aber auch den Plug-in-Hybrid aus dem neuen Continental. Stattdessen f\u00e4hrt der 2466 Kilo schwere Koloss aus Lack und Leder mit einem nach alter V\u00e4ter Sitte auf 650 PS getunten V8-Motor, der aus seinen vier Litern Hubraum 850 Nm sch\u00f6pft und durch einen neuen Sportauspuff nur so vor Lust und Leidenschaft br\u00fcllt. <\/p>\n<p>Das reicht f\u00fcr einen Sprintwert von 3,6 Sekunden und ein Spitzentempo von 310 km\/h &#8211; und f\u00fcr gleich zwei Superlative. Denn egal, ob aktuelles Basis- oder fr\u00fcheres Top-Modell: Kein Bentayga vor ihm war st\u00e4rker oder schneller. Und vieles spricht daf\u00fcr, dass ihn auch kein sp\u00e4teres Modell mehr \u00fcberbieten wird. Allerdings lassen sich die Briten das Sportabzeichen gut bezahlen: Startet der Bentayga aktuell bei 220.800 Euro, verlangen sie f\u00fcr den Speed immerhin 268.800 Euro.<\/p>\n<p><b>Ferrari Purosangue<\/b><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/FERRARI-FRONT-3-4-v1-1-6d22c7f6-dfdc-4de2-aec6-6af8b851cbf3.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Der Ferrari Purosangue ist das mit Abstand teuerste SUV.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/FERRARI-FRONT-3-4-v1-1-6d22c7f6-dfdc-4de2-aec6-6af8b851cbf3.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Der Ferrari Purosangue ist das mit Abstand teuerste SUV.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Ferrari)<\/p>\n<p> Er ist zwar nicht das einzige SUV mit zw\u00f6lf Zylindern, sondern teilt sich diese Extravaganz mit dem Rolls-Royce Cullinan. Doch w\u00e4hrend die Briten sich traditionell nicht hetzen lassen, sich den Luxus der Langsamkeit leisten und sich deshalb mit 250 km\/h bescheiden, ist Ferrari seiner Kundschaft ein bisschen mehr Rasanz schuldig. Erst recht, wenn er die anderen SUV so lange kritisiert hat. Deshalb steckt unter der langen Haube des Purosangue ganz typisch f\u00fcr Ferrari ein V12-Sauger, der spektakul\u00e4re 725 PS und 716 Nm leistet, den ersten Offroader und zugleich den ersten Viert\u00fcrer aus Maranello in 3,3 Sekunden auf Tempo 100 katapultiert und bei Vollgas bis zu 312 km\/h schafft. <\/p>\n<p>Dass er so schnell ist, verdankt er aber nicht nur seinem konkurrenzlosen Antrieb, sondern auch seinem, nun ja, geringen Gewicht: Mit 2033 Kilogramm ist er unter diesen Schwergewichten noch das leichteste. Daf\u00fcr allerdings markiert er in einer anderen Disziplin die Spitze: Bei einem Grundpreis von rund 400.000 Euro ist er mit Abstand das teuerste SUV.<\/p>\n<p><b>Aston Martin DBX S<\/b><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Aston-Martin-DBX-S-1.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Aston Martin r\u00fcstet den frisch \u00fcberarbeiteten DBX zum Super-SUV auf.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Aston-Martin-DBX-S-1.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Aston Martin r\u00fcstet den frisch \u00fcberarbeiteten DBX zum Super-SUV auf.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Aston Martin)<\/p>\n<p> Es geht noch was bei Aston Martin. Denn nach alter Tradition r\u00fcsten die Briten den frisch \u00fcberarbeiteten DBX jetzt gar vollends zum Super-SUV auf und machen ihn daf\u00fcr in diesem Sommer zum S-Modell. Nachdem die Leistung des herk\u00f6mmlichen DBX 707 PS bereits nahezu konkurrenzlos war, ist der mit neuen Turboladern erzeugte Zuwachs f\u00fcr den 4,0 Liter gro\u00dfen V8-Motor auf 727 PS zwar vergleichsweise gering. Doch weil sie zudem mit exklusiven Materialien deutlich das Gewicht reduzieren, die Abstimmung nachsch\u00e4rfen und am Klang gearbeitet haben, versprechen die Briten ein engagierteres und dynamischeres Fahrerlebnis. Nur am Spitzentempo \u00e4ndert sich nichts. Aber das war mit 310 km\/h ohnehin schon atemberaubend genug.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr soll das Super-SUV mit neuen Anbauteilen an der Karosserie und einem entsprechend veredelten Interieur ebenfalls mehr hermachen. Selbst wenn sie bislang noch keinen Preis nennen, werden sie sich das allerdings auch gut bezahlen lassen und gegen\u00fcber dem rund 250.000 Euro teuren DBX 707 einen stolzen Aufschlag erheben.<\/p>\n<p><b>Lamborghini Urus<\/b><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/657244.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Der Lamborghini Urus knackt in allen drei Varianten die 300-km\/h-Marke.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/657244.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Der Lamborghini Urus knackt in allen drei Varianten die 300-km\/h-Marke.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Lamborghini)<\/p>\n<p> Lamborghini ist eine Marke der Extreme &#8211; und \u00fcbt sich deshalb auch bei seinem SUV nicht in falscher Bescheidenheit. Wo andere Hersteller, wenn \u00fcberhaupt, dann meist nur eine Modellvariante irgendwie \u00fcber die 300er-Grenze bringen, schafft der Urus das in allen drei Versionen. Und das, obwohl er mit mindestens 2150 Kilogramm auch nicht eben ein Leichtgewicht ist. <\/p>\n<p>Die Basisversion Urus S kommt mit ihrem vier Liter gro\u00dfen V8 auf 666 PS, sprintet in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 305 km\/h, der Performante ist mit der gleichen Leistung etwas schneller, braucht 3,3 Sekunden und schafft 306 km\/h und wer sich vom E-Motor des Plug-in-Hybriden im Urus SE helfen l\u00e4sst und daf\u00fcr 261.500 Euro locker macht, der kann auf eine weithin konkurrenzlose Systemleistung von 800 PS bauen, den Standardsprint in 3,4 Sekunden absolvieren und mit 312 km\/h allen anderen SUV eines Serienherstellers davonfahren. Einzig der Ferrari f\u00e4hrt da noch mit.<\/p>\n<p><b>Porsche Cayenne Turbo SE<\/b><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/0359-miami-GT-drive-by-BKOS2479-V01.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Der Porsche Cayenne Turbo SE schafft als einziges SUV aus Stuttgart 305 km\/h.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/0359-miami-GT-drive-by-BKOS2479-V01.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Der Porsche Cayenne Turbo SE schafft als einziges SUV aus Stuttgart 305 km\/h.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Porsche)<\/p>\n<p> Zwar geh\u00f6ren Lamborghini und Bentley zum VW-Konzern und Aston Martin nutzt den V8-Motor von Mercedes-AMG. Doch die eigenen SUV der deutschen Hersteller haben in der Liga der eiligen Elefanten wenig zu melden. <\/p>\n<p>Der Porsche Cayenne, dem sicher niemand eine \u00fcberbordende Beh\u00e4bigkeit unterstellen w\u00fcrde, braucht schon das Weissach-Paket f\u00fcr das 739 PS starke Turbo SE Coup\u00e9, um die 300er-Grenze zu knacken. Mit entsprechend Leitwerk ein wenig aerodynamischer und mit ein bisschen Leichtbau &#8222;nur&#8220; noch 2495 Kilogramm schwer, daf\u00fcr dann aber stolze 217.500 Euro teuer, kommt der Plug-in-Hybrid dann in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 und schafft als einziges SUV aus Stuttgart 305 km\/h.<\/p>\n<p><b>Audi RS Q8<\/b><\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/A244523-large.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Der Audi RS braucht ein erweitertes Dynamik-Paket f\u00fcr die 305 km\/h.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/A244523-large.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Der Audi RS braucht ein erweitertes Dynamik-Paket f\u00fcr die 305 km\/h.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Audi)<\/p>\n<p> Und Porsche ist nicht der Einzige, der Klimmz\u00fcge machen muss, um die Schallmauer einzurei\u00dfen: Auch der mit mindestens 144.400 Euro in dieser Liga fast schon billige Audi RS Q8 muss sich mit seinem bis zu 640 PS und 850 Nm starken V8-Motor ganz sch\u00f6n strecken und braucht ein erweitertes Dynamik-Paket, damit am Ende 305 km\/h im Fahrzeugschein stehen.<\/p>\n<p>Aber daf\u00fcr d\u00fcrfen sie dann auch in einer elit\u00e4ren Clique mitfahren, die BMW und Mercedes verwehrt ist. Denn der XM als schnellstes SUV aus M\u00fcnchen schafft maximal 290 km\/h und f\u00fcr den Mercedes-AMG GLE 63 ist bei 280 km\/h Schluss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die schwersten Luxus-SUV geben sich gerne sportlich und knacken immer \u00f6fter die 300-km\/h-Grenze. 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