{"id":226122,"date":"2025-06-28T13:35:10","date_gmt":"2025-06-28T13:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/226122\/"},"modified":"2025-06-28T13:35:10","modified_gmt":"2025-06-28T13:35:10","slug":"usa-kongo-friedensabkommen-fuer-ost-kongo-unterzeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/226122\/","title":{"rendered":"USA\/Kongo: Friedensabkommen f\u00fcr Ost-Kongo unterzeichnet"},"content":{"rendered":"<p>Ein neues Friedensabkommen, das den Konflikt im Ostteil der Demokratischen Republik Kongo (DRK) beenden soll, wurde an diesem Freitag in Washington unterzeichnet. Die Vereinbarung, die auf einer im April verabschiedeten Prinzipienerkl\u00e4rung basiert, enth\u00e4lt Bestimmungen zur \u201eAchtung der territorialen Integrit\u00e4t und zur Einstellung der Feindseligkeiten\u201c in der \u00f6stlichen DRK.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2025-06\/papst-leo-kongo-selig-floribert-bwana-chui-korruption-afrika.html\" title=\"Papst w\u00fcrdigt Korruptionsbek\u00e4mpfer aus dem Kongo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/srv\/2025\/06\/16\/2025-06-16-pellegrini-della-repubblica-democratica-del-congo--co\/1750070231115.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Papst w\u00fcrdigt Korruptionsbek\u00e4mpfer aus dem Kongo\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Papst Leo XIV. hat den seligen Floribert Bwana Chui Bin Kositi gew\u00fcrdigt: Der Zollbeamte aus dem Kongo ist 2007 gefoltert und get\u00f6tet worden, weil er sich gegen Korruption gestellt &#8230;\n     <\/p>\n<p>Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen eines Ministertreffens in Washington, an dem US-Au\u00dfenminister Marco Rubio sowie seine Amtskollegen aus der DRK, Th\u00e9r\u00e8se Kayikwamba Wagner, und aus Ruanda, Olivier Nduhungirehe, teilnahmen. Die beiden Minister wurden zudem von Donald Trump im Wei\u00dfen Haus empfangen.<\/p>\n<p>Dem an diesem Freitag geschlossenen Abkommen ging eine komplexe Verhandlungsstrategie voraus, an der neben den betroffenen L\u00e4ndern auch die Vereinigten Staaten, Katar und die Afrikanische Union beteiligt waren. Parallel zu den Verhandlungen in Washington zwischen Kigali und Kinshasa fanden in den letzten Monaten in Doha, der Hauptstadt Katars, Gespr\u00e4che zwischen den kongolesischen Beh\u00f6rden und den Rebellen der \u201eAlliance Fleuve Congo\u201c \/ \u201eMouvement du 23 mars\u201c (AFC\/M23) statt. Letztere werden von Ruanda unterst\u00fctzt und kontrollieren weite Teile der Provinzen Nord-Kivu und S\u00fcd-Kivu im Osten der DRK.<\/p>\n<p>Zugang zu immensen Bodensch\u00e4tzen <\/p>\n<p>Das amerikanische Interesse an einem Frieden in der DRK und zwischen der DRK und Ruanda ist eng mit dem Zugang zu den immensen Bodensch\u00e4tzen des Kongo verbunden. Parallel zu den Friedensabkommen beabsichtigt die Trump-Regierung ein Bergbauabkommen mit der kongolesischen Regierung zu unterzeichnen. Eine Herausforderung dabei ist, dass mehrere der wichtigsten kongolesischen Minen in Nord- und S\u00fcd-Kivu liegen, Provinzen, die nicht mehr unter der Kontrolle der Regierung in Kinshasa, sondern der AFC\/M23 stehen. Der j\u00fcngste Bericht des Netzwerks \u201eRete Pace per il Congo\u201c weist zudem darauf hin: \u201eFast alle kongolesischen Minen werden von chinesischen Unternehmen kontrolliert.\u201c Das Netzwerk, das von Missionaren in der Region gef\u00f6rdert wird, betont: \u201eDie kongolesische Regierung hat den Vereinigten Staaten daher wenig zu bieten, die gezwungen sein werden, hinter den Kulissen mit den chinesischen Beh\u00f6rden zu verhandeln und Kinshasa zu umgehen.\u201c<\/p>\n<p>Vorsicht <\/p>\n<p>Der missionarische Verband mahnt zur Vorsicht hinsichtlich der Best\u00e4ndigkeit der frisch unterzeichneten Vereinbarungen. \u201eIn der Region der Gro\u00dfen Seen im Allgemeinen und in der DRK im Besonderen haben die zahlreichen Konflikte regelm\u00e4\u00dfig zur Unterzeichnung von Waffenstillst\u00e4nden und Friedensabkommen gef\u00fchrt, die die Waffen nie zum Schweigen gebracht haben\u201c, erinnert das Netzwerk. \u201eIn den letzten vier Jahren wurden etwa ein Dutzend solcher Texte unterzeichnet, die anschlie\u00dfend systematisch verletzt und nie eingehalten wurden.\u201c Das Netzwerk f\u00e4hrt fort: \u201eDie kursierenden Ger\u00fcchte \u00fcber umfangreiche Waffenk\u00e4ufe durch die kongolesische Regierung und die Ankunft von Joseph Kabila, dem ehemaligen kongolesischen Pr\u00e4sidenten, in Goma, der &#8218;Hauptstadt&#8216; der AFC\/M23, lassen kein Zeichen einer Deeskalation innerhalb der kongolesischen Krise erkennen, die in vielen Punkten den Verhandlungsf\u00fchrern, sowohl aus Katar als auch aus den Vereinigten Staaten, v\u00f6llig aus den H\u00e4nden gleitet.\u201c<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich betont das Netzwerk \u201eRete Pace per il Congo\u201c, dass wahrer Frieden eine \u201erestaurative Gerechtigkeit\u201c voraussetzt, die die Rechte der von allen Konfliktparteien begangenen Gewalttaten betroffenen Menschen ber\u00fccksichtigt. Dies beginnt bei den Hunderttausenden von Optern von Kriegsgewalt (Frauen, M\u00e4dchen, Kinder, aber auch M\u00e4nner und Jungen).<\/p>\n<p>(fides &#8211; mg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein neues Friedensabkommen, das den Konflikt im Ostteil der Demokratischen Republik Kongo (DRK) beenden soll, wurde an diesem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":226123,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,71799,15578,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-226122","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-demokratische-republik-kongo","11":"tag-frieden","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-united-states","17":"tag-united-states-of-america","18":"tag-us","19":"tag-usa","20":"tag-vereinigte-staaten","21":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=226122"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226122\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/226123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=226122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=226122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=226122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}