{"id":226229,"date":"2025-06-28T14:30:10","date_gmt":"2025-06-28T14:30:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/226229\/"},"modified":"2025-06-28T14:30:10","modified_gmt":"2025-06-28T14:30:10","slug":"tausende-bei-verbotener-pride-parade-in-budapest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/226229\/","title":{"rendered":"Tausende bei verbotener Pride-Parade in Budapest"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 28.06.2025 16:06 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Ungarns Regierungschef Orban wollte die Pride-Parade in diesem Jahr mit Gesetzes\u00e4nderungen unm\u00f6glich machen. Das polizeiliche Verbot scheint aber keine Wirkung zu zeigen &#8211; in Budapest sind Tausende Menschen zusammengekommen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTausende Menschen haben sich in Budapest einer polizeilich verbotenen Pride-Parade angeschlossen. Der Deak-Platz im Zentrum sei bereits mit Menschen gef\u00fcllt, berichtete das Nachrichtenportal telex.hu &#8211; viele schwenkten Regenbogenfahnen. Die Demonstration f\u00fcr die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und queeren Menschen (LGBTQ) soll den Pl\u00e4nen zufolge \u00fcber eine Donaubr\u00fccke auf die Budaer Seite der ungarischen Hauptstadt ziehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie diesj\u00e4hrige Pride steht im Zeichen einer Machtprobe zwischen dem rechtspopulistischen Ministerpr\u00e4sidenten Viktor Orban sowie der liberal regierten Hauptstadt Budapest. Die von Orbans Regierung kontrollierte <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/budapest-pride-parade-verboten-100.html\" title=\"Rechte von LGBTQ-Menschen: Pride-Parade in Budapest verboten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei hatte die Veranstaltung untersagt<\/a>, weil sie nach ihrer Auffassung gegen das j\u00fcngst novellierte Versammlungsgesetz verst\u00f6\u00dft. Dieses erm\u00f6glicht es, Kundgebungen zu verbieten, wenn sie sich gegen den &#8222;Kinderschutz&#8220; richten.\u00a0<\/p>\n<p>    Polizei k\u00f6nnte Gesichtserkennungssoftware einsetzen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer liberale Budapester Oberb\u00fcrgermeister Gergely Karacsony hatte die diesj\u00e4hrige Pride jedoch zu einer Veranstaltung der Stadt Budapest erkl\u00e4rt. Eine solche unterliegt nicht dem Versammlungsgesetz. Auf dessen Grundlage k\u00f6nne sie auch nicht verboten werden &#8211; so der Standpunkt der Budapester Stadtverwaltung und der Pride-Organisatoren.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs wird davon ausgegangen, dass die Polizei m\u00f6glichst viele Teilnehmer der aus ihrer Sicht illegalen Kundgebung anzeigen wird. Dabei k\u00f6nnte auch Gesichtserkennungssoftware zum Einsatz kommen. Den Angezeigten drohen hohe Geldstrafen.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Bunte Outfits und viele Fahnen: In Budapest haben sich Tausende Menschen zur Pride versammelt.\n                    <\/p>\n<p>    Mehrere Gegendemonstrationen angek\u00fcndigt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Pride-Veranstalter sprechen von der gr\u00f6\u00dften Pride, die es je in der ungarischen Hauptstadt gegeben haben wird. Sie erwarten mehr als 50.000 Teilnehmer. In Ungarn sind Pride-Teilnehmer deutlich weniger auff\u00e4llig gekleidet als etwa in Deutschland &#8211; keine Lack- und Lederoutfits, wenig nackte Haut &#8211; daf\u00fcr viele Regenbogen-T-Shirts und -Fahnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu dem Umzug angek\u00fcndigt haben sich auch rund <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/budapest-pride-eu-100.html\" title=\"Orban zum Trotz: EU-Abgeordnete nehmen an Pride-Parade in Ungarn teil\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">70 Europaabgeordnete, zahlreiche Diplomaten sowie die EU-Kommissarin f\u00fcr Gleichberechtigung<\/a>, Hadja Lahbib.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr den heutigen Tag sind zudem vier Gegendemonstrationen von rechtsextremen Gruppen angemeldet. Sie k\u00fcndigten an, die Wegstrecke blockieren zu wollen. Im Gegensatz zur Budapest Pride haben sie problemlos Genehmigungen f\u00fcr ihre Demonstrationen bekommen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Oliver Soos, ARD-Studio Wien<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.06.2025 16:06 Uhr Ungarns Regierungschef Orban wollte die Pride-Parade in diesem Jahr mit Gesetzes\u00e4nderungen unm\u00f6glich machen. 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