{"id":226566,"date":"2025-06-28T17:34:21","date_gmt":"2025-06-28T17:34:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/226566\/"},"modified":"2025-06-28T17:34:21","modified_gmt":"2025-06-28T17:34:21","slug":"fraktionsspitze-alltagsprobleme-in-den-mittelpunkt-ruecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/226566\/","title":{"rendered":"Fraktionsspitze: Alltagsprobleme in den Mittelpunkt r\u00fccken"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Die Gr\u00fcnen-Fraktionsspitze will Alltagsprobleme der Menschen st\u00e4rker in den Mittelpunkt r\u00fccken. Den Gr\u00fcnen m\u00fcsse zu denken geben, dass das Zerrbild der alltagsfernen Elite-Partei verfange, schreiben die Fraktionsvorsitzenden Britta Ha\u00dfelmann und Katharina Dr\u00f6ge in einem internen Strategiepapier. Es soll Diskussionsgrundlage f\u00fcr die Klausur des Fraktionsvorstands Anfang der kommenden Woche sein und tr\u00e4gt den Titel \u00abEin Blick zur\u00fcck, ein Blick nach vorne!\u00bb. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, zuvor berichtete der \u00abSpiegel\u00bb.<\/p>\n<p>Darin ziehen Ha\u00dfelmann und Dr\u00f6ge Lehren aus der Zeit in der Ampel-Regierung und aus der Bundestagswahl, bei der die Partei ein entt\u00e4uschendes Ergebnis von 11,6 Prozent einfuhr.\u00a0<\/p>\n<p>Die Partei werde mit gro\u00dfen Zukunftsfragen wie Klimaschutz, Verteidigung der Demokratie, Krieg und Frieden verbunden. Sie habe sich in den vergangenen Jahren f\u00fcr soziale Themen wie das B\u00fcrgergeld eingesetzt. \u00abBeim Alltag der Menschen aber denkt man weniger an uns. Das m\u00fcssen wir \u00e4ndern. Denn miese Schulklos, undichte Turnhallen, der Bus auf dem Dorf, der nicht kommt, die Kita, die wegen Personalmangel geschlossen ist, dass Oma von ihrer Rente nicht leben kann \u2013 all das ist Alltag in Deutschland\u00bb, hei\u00dft es in dem Papier. All das sei genauso wichtig wie die Weltlage.<\/p>\n<p>Kritik an Gr\u00fcnen-Kommunikation<\/p>\n<p>\u00abDie Regierungszeit hat Vertrauen gekostet\u00bb, schreiben Dr\u00f6ge und Ha\u00dfelmann. Die Gr\u00fcnen h\u00e4tten ihre Politik teilweise zu wenig erkl\u00e4rt, etwa den verteidigungspolitischen Kurs mit Forderungen nach einem Ausbau der Verteidigungsf\u00e4higkeit. \u00abWir h\u00e4tten aber beim Ringen um den besten Weg die Diskussion nicht so sehr auf einzelne Waffensysteme verengen sollen.\u00bb Details nennen sie in ihrem Papier nicht. Gr\u00fcnen-Politiker wie Anton Hofreiter hatten sich in der Vergangenheit aber vehement f\u00fcr die Lieferung von Taurus-Marschflugk\u00f6rpern an die Ukraine ausgesprochen.\u00a0<\/p>\n<p>Auch die Kommunikation beim Heizungsgesetz sehen die beiden Vorsitzenden kritisch. \u00abWir h\u00e4tten dieses Gesetz anders vorbereiten, anders diskutieren m\u00fcssen \u2013 auch \u00f6ffentlich. Weil vielen Menschen nicht klar war, worum es eigentlich geht und wie es f\u00fcr sie funktionieren kann\u00bb, schreiben Ha\u00dfelmann und Dr\u00f6ge ohne den damals zust\u00e4ndigen Wirtschaftsminister Robert Habeck beim Namen zu nennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Die Gr\u00fcnen-Fraktionsspitze will Alltagsprobleme der Menschen st\u00e4rker in den Mittelpunkt r\u00fccken. 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