{"id":226674,"date":"2025-06-28T18:35:20","date_gmt":"2025-06-28T18:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/226674\/"},"modified":"2025-06-28T18:35:20","modified_gmt":"2025-06-28T18:35:20","slug":"lohnt-sich-fondsparen-in-nebenwerte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/226674\/","title":{"rendered":"Lohnt sich Fondsparen in Nebenwerte?"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 28.06.2025 15:52 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Auf dem Aktienmarkt stehen oft Gro\u00dfkonzerne wie Apple oder SAP im Rampenlicht. F\u00fcr Fondssparer k\u00f6nnte sich aber ein Blick in die zweite und dritte Reihe von Unternehmen lohnen &#8211; auf die Nebenwerte.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/andreas-braun-104.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Andreas Braun\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/andreas-braun-102.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Aktien-Indizes wie dem DAX oder im Weltindex MSCI World sind nur die B\u00f6rsen-Schwergewichte zu finden. Sie nehmen entsprechend in vielen Fondsprodukten f\u00fcr private Fondssparer eine dominierende Stellung ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDabei bietet sich ein Blick in die zweite oder dritte Reihe von Unternehmen durchaus an. Sogenannte Nebenwerte, die &#8222;Small-&#8220; oder &#8222;Mid-Caps&#8220;, k\u00f6nnen sich lohnen. Historisch gesehen b\u00f6ten sie eine etwas h\u00f6here Rendite als die &#8222;Dickschiffe&#8220; oder &#8222;Large Caps&#8220; in den gro\u00dfen Auswahlindizes, sagt Jannes Lorenzen vom Finanzportal justETF. Das werde allerdings auch mit etwas mehr Risiko erkauft. Schlie\u00dflich seien darunter viele junge Unternehmen, deren Erl\u00f6squellen noch nicht so fest etabliert seien, wie dies bei Konzernen aus der ersten Reihe der B\u00f6rse der Fall sei.<\/p>\n<p>    &#8222;Bilde den ganzen Markt ab&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nOhne Nebenwerte sei ein Fondsdepot aber im Grunde nicht ausgewogen, so der Experte. &#8222;Die wissenschaftliche Theorie sagt ja: Bilde den ganzen Markt ab.\u00a0Dazu geh\u00f6ren dann nicht nur Industriel\u00e4nder, nicht nur mittelgro\u00dfe und gro\u00dfe Aktien wie im MSCI World,\u00a0sondern technisch gesehen auch Schwellenl\u00e4nder &#8211; und kleine Aktien.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls &#8222;Small Caps&#8220; gelten Unternehmen ab einem B\u00f6rsenwert von rund 200 Millionen Euro bis etwa zwei Milliarden Euro. In Deutschland sind die 70 gr\u00f6\u00dften davon im SDAX enthalten. &#8222;Mid-Caps&#8220; dagegen bilden die zweite Reihe b\u00f6rsennotierter Unternehmen mit B\u00f6rsenwerten von bis zu zehn Milliarden Euro. Das entspricht in etwa den Aktien im MDAX der Deutschen B\u00f6rse, der weitere 50 Werte enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>    Ganze Volkswirtschaft abgedeckt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNeben dem oft schnelleren Umsatz- und Gewinnwachstum bei den &#8222;Kleinen&#8220; an der B\u00f6rse decken die Nebenwerte oft die jeweilige Volkswirtschaft eines Landes besser ab als die B\u00f6rsenschwergewichte. Es finden sich dort in Deutschland etwa viele Maschinenbauer und Industrieunternehmen, aber auch Spezialisten f\u00fcr Pharma, Telekom oder Erneuerbare Energien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAllerdings: Wer auf kleinere Unternehmen setzt, sollte bei der Auswahl vorsichtiger sein. Denn sie werden von Investoren und Analysten weniger stark unter die Lupe genommen, wie G\u00f6tz Albert, Chief Investment Officer bei der Fondsgesellschaft Lupus Alpha, sagt: &#8222;Wir schauen uns die Unternehmen sehr genau an. Das beginnt damit, dass wir auf das Gesch\u00e4ftsmodell blicken, das wir erstmal verstehen m\u00fcssen und das nat\u00fcrlich tragf\u00e4hig sein muss&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZudem sei es bei Small- und Mid-Caps besonders wichtig, wie das Unternehmen gef\u00fchrt sei, &#8222;weil das Management die Strategie umsetzen muss, um das Gesch\u00e4ftsmodell &#8218;zum Bl\u00fchen&#8216; zu bringen&#8220;, so Albert.<\/p>\n<p>    Zinsbremse f\u00fcr Nebenwerte gel\u00f6st?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWenn die Gesch\u00e4fte bei den kleineren Unternehmen laufen, dann stimmt auch die Rendite. Small- und Mid-Caps h\u00e4ngen historisch auf lange Sicht die &#8222;Dickschiffe&#8220; also die Large Caps, an der B\u00f6rse ab.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas gilt allerdings nicht f\u00fcr alle Zeitr\u00e4ume: Die Zinswende vor drei Jahren und die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa h\u00e4tten den kleineren Unternehmen in den vergangenen Jahren stark zu schaffen gemacht, sagt Fondsxperte G\u00f6tz Albert: &#8222;Das hat aber im Endeffekt dazu gef\u00fchrt, dass Small- und Mid-Caps mittlerweile deutlich g\u00fcnstiger bewertet sind als Large Caps, was ein seltenes, ungewohntes Bild ist&#8220;. Denn in der Regel seien die Nebenwerte wegen ihres schnelleren Wachstum eigentlich h\u00f6her bewertet als die Schwergewichte an der B\u00f6rse.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Chancen st\u00fcnden danach gut, dass die &#8222;Kleinen&#8220; an der B\u00f6rse wieder st\u00e4rker auftrumpfen werden. Schlie\u00dflich sind die Zinsen in Euroland wieder gesunken, damit k\u00f6nnen die Unternehmen neues Wachstum g\u00fcnstiger finanzieren. Und die Wirtschaft in Deutschland und Europa dreht langsam wieder auf Wachstumskurs.<\/p>\n<p>    Klassisch oder per ETF sparen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWer in Small- und Mid-Caps investieren m\u00f6chte, kann dazu klassische, aktiv gemanagte Fonds nutzen. Fondsmanager Albert sieht diese in dem Sektor sogar im Vorteil: &#8222;Da er ineffizienter ist als der Large-Cap-Bereich\u00a0und es auch nicht so viel Research zu den einzelnen Werten gibt, kann man durch fundamentale Aktienanalyse tats\u00e4chlich noch ein Mehr an guten Investments finden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAlternativ k\u00f6nnen Fondssparerinnen und -sparer aber auch auf Indexfonds, kurz ETF, setzen. Die gibt es inzwischen auch auf Nebenwerte-Indizes, wie Jannes Lorenzen von justETF erl\u00e4utert: &#8222;Wir haben fast 50 Small-Cap ETFs bei uns in der Datenbank, einige bilden einzelne L\u00e4nder ab, andere ganze Regionen.&#8220; Sogar zehn weltweite Nebenwerte-ETF seien verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit die &#8222;Kleinen&#8220; im Depot nicht zu gro\u00df werden, empfehlen die Experten einen Anteil von maximal 20 Prozent &#8211; bezogen auf den Aktienbereich, in den gespart wird. Dann w\u00fcrden die etwas h\u00f6heren Risiken der Nebenwerte relativiert und die h\u00f6heren Renditechancen auf lange Sicht genutzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.06.2025 15:52 Uhr Auf dem Aktienmarkt stehen oft Gro\u00dfkonzerne wie Apple oder SAP im Rampenlicht. 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