{"id":227236,"date":"2025-06-28T23:53:09","date_gmt":"2025-06-28T23:53:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/227236\/"},"modified":"2025-06-28T23:53:09","modified_gmt":"2025-06-28T23:53:09","slug":"inhuman-condition-mind-trap-review-metal-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/227236\/","title":{"rendered":"Inhuman Condition \u2013 Mind Trap Review \u2022 metal.de"},"content":{"rendered":"<p>                            <a class=\"soundcheck-hint\" href=\"https:\/\/www.metal.de\/soundchecks\/soundcheck-juni-2025-578858\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t                                <img  \/>&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t                                Soundcheck Juni 2025# 12&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t                            <\/a><\/p>\n<p>Mit ihrem neuen Album \u201eMind Trap\u201c liefern INHUMAN CONDITION eine kompromisslose Portion OSDM. Wer den Code ohne Suchmaschine direkt entschl\u00fcsselt, wei\u00df, was aus den Boxen bollert. Schon die ersten 30 Sekunden des im April als Video ausgekoppelten Openers \u201eSeverely Lifeless\u201c lie\u00dfen diesbez\u00fcglich keine Zweifel aufkommen. Wer knochentrockenem Old School Death Metal bislang nichts abgewinnen konnte, wird auch diesmal nicht warm damit. Die anderen d\u00fcrften ihre Freude an feiner Genre-Kost haben \u2013 und sich per Repeat einen Nachschlag um die Ohren hauen.<\/p>\n<p>INHUMAN CONDITION mit bekannten Gesichtern und vertrautem Sound<\/p>\n<p>Viele K\u00f6che sollen ja bekanntlich den Brei verderben, aber wenn Bassist Terry Butler, Schlagzeuger und S\u00e4nger Jeramie Kling sowie Gitarrist Taylor Nordberg zusammenkommen, ist eine deftige Schlachtplatte zu erwarten. Schlie\u00dflich stehen in den musikalischen Biografien der drei unter anderem OBITUARY, DEATH, SIX FEET UNDER, DEICIDE und THE ABSENCE. Dazu besteht als verbindendes Element noch die Florida-Legende MASSACRE, die mit einer EP von 1992 auch Namenspate ist.<\/p>\n<p>Beim <a href=\"https:\/\/www.metal.de\/reviews\/inhuman-condition-rat-god-422262\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ersten Album \u201eRat God\u201c von 2021<\/a> stammte das Gros der Songs noch aus der Zeit bei MASSACRE \u2013 inzwischen sieht sich das Duo Nordberg und Kling inhaltlich wie kompositorisch deutlich freier. \u201eWir haben das Gef\u00fchl, dass wir unsere Identit\u00e4t gefunden und die Verbindung zu Massacre endlich hinter uns gelassen haben\u201c, so Nordberg. Das mag stimmen und dem mag man auch zustimmen, aber ein komplett neues Men\u00fc kredenzen INHUMAN CONDITION nicht. Jedes St\u00fcck atmet den Geist von Florida-Death-Metal der alten Schule.<\/p>\n<p>\u201eMind Trap\u201c ist genretreu, mit \u00dcberraschungen<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das nur geringf\u00fcgig ausgeleuchtete erste Video auch visuell die finstere Atmosph\u00e4re unterstreicht, die das Trio mit \u201eSeverely Lifeless\u201c beschw\u00f6rt, kommt der zweite Song \u201eFace For Later\u201c schon deutlich lebendiger daher. Das verdeutlicht der hierzu produzierte Clip, bei dem Skater rund um die Band ihr K\u00f6nnen zeigen d\u00fcrfen. Dazu kommen eingespielte Sound-Samples, die nach TV-Berichterstattung \u00fcber eine Gewalttat klingen. Wer ganz feine Ohren hat, mag sich von Nordbergs DEAD-KENNEDYS-T-Shirt bem\u00fc\u00dfigt f\u00fchlen, eine dezente Hardcore-Note herauszuh\u00f6ren \u2013 auch wenn das kein Muss ist.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter in \u201eBetterment Plan\u201c entsteht der Eindruck noch einmal, am Grundger\u00fcst r\u00fcttelt das indes nicht. Zudem hat der Auftakt des Tracks wenig mit der OSDM-Blaupause zu tun, da er kurz an die Tribal-Phase von Sepultura erinnert. Auff\u00e4llig ist auch, dass \u201eGodship\u201c beim Einstieg rifftechnisch wie ein Geschwisterkind des Openers klingt. Erfreulicherweise dr\u00fcckt die Band hier nach knapp zwei respektive drei Minuten jeweils kurz das Gaspedal durch. Der Variabilit\u00e4t tut das angezogene Tempo gut.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich bewegt sich die Band aber innerhalb der Genrekonventionen, wie die weiteren Nummer zeigen: Die Gitarren s\u00e4gen todesmetallisch, Kling growlt vor sich hin und der Bass legt ein stabiles Fundament. Das Schlagzeug treibt meistens im Midtempo-Bereich und manchmal mit etwas mehr Geschwindigkeit.<\/p>\n<p>Modern, nicht \u00fcberproduziert<\/p>\n<p>Einfl\u00fcsse von au\u00dfen hat man bei der Entstehung nur bedingt zugelassen, denn Kling selbst hat das Album abgemischt und Nordberg hat es bei Smoke &amp; Mirrors Productions in Spring Hill, Florida, gemastert. Damit trifft Old School Death Metal auf einen modernen, aber nicht \u00fcberproduzierten Sound, der den gut zug\u00e4nglichen Growls ebenso Raum l\u00e4sst wie Butlers Bass und Nordbergs Gitarrenarbeit. Die Spielzeit betr\u00e4gt gerade einmal 31 Minuten, was in anderen Genres als EP durchgehen w\u00fcrde. Hier tr\u00e4gt die Dauer dazu bei, unn\u00f6tiges F\u00fcllmaterial zu vermeiden.<\/p>\n<p>Das Cover hat Dan Goldsworthy (ACCEPT, ALESTORM) gestaltet und ein grafisches Zeugnis daf\u00fcr ablegt, dass die Band sich selbst nicht schont. Ob nun aufgespie\u00dft, an Haken h\u00e4ngend oder fixiert f\u00fcr eine Folter mit Nagetieren: Es sind zweifelsfrei die Musiker selbst zu sehen.<\/p>\n<p>\u201eMind Trap\u201c: Schmackhaft f\u00fcr die Zielgruppe<\/p>\n<p>Neuland betreten INHUMAN CONDITION mit \u201eMind Trap\u201c nicht. Stattdessen vermessen sie souver\u00e4n das bekannte Terrain. Die Zielgruppe bekommt damit genau das, was ihr schmeckt. Die durchweg positiven Kommentare unter den YouTube-Videos sprechen f\u00fcr sich \u2013 acht Punkte sind aus dieser Perspektive nachvollziehbar. F\u00fcr alle anderen ist\u2019s ein schwer verdauliches Brett. Sechs Punkte sind aber eine faire Bewertung, die auch mit Distanz zum Genre der spieltechnischen Leistung gerecht wird. Im Schnitt ergibt das solide sieben Punkte.<\/p>\n<\/p>\n<p>Text: Torsten Pa\u00dfmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; &#13; Soundcheck Juni 2025# 12&#13; Mit ihrem neuen Album \u201eMind Trap\u201c liefern INHUMAN CONDITION eine kompromisslose Portion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":227237,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1772],"tags":[29,214,30,1779,810,215],"class_list":{"0":"post-227236","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-music","12":"tag-musik","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114763688068656327","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=227236"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227236\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/227237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=227236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=227236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=227236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}