{"id":227252,"date":"2025-06-29T00:02:13","date_gmt":"2025-06-29T00:02:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/227252\/"},"modified":"2025-06-29T00:02:13","modified_gmt":"2025-06-29T00:02:13","slug":"regionen-reagieren-auf-duerre-rasen-sprengen-mit-oeffentlichem-wasser-verboten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/227252\/","title":{"rendered":"Regionen reagieren auf D\u00fcrre: Rasen sprengen mit \u00f6ffentlichem Wasser verboten"},"content":{"rendered":"<p>                    Regionen reagieren auf D\u00fcrre<br \/>\n                Rasen sprengen mit \u00f6ffentlichem Wasser verboten<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.06.2025, 20:36 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In weiten Teilen Deutschlands ist es zu trocken. Wer mit \u00f6ffentlichem Wasser den Rasen sprengen will oder Fu\u00dfballpl\u00e4tze bew\u00e4ssert, riskiert ein hohes Bu\u00dfgeld. Immer mehr Kreise verh\u00e4ngen Entnahmeverbote aus Fl\u00fcssen und Seen.<\/strong><\/p>\n<p>Stellenweise hat es zwar in den vergangenen Tagen geregnet, doch das Fr\u00fchjahr 2025 ist insgesamt eines der trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnung, zeigen die Werte. Zwischen Februar und Mitte April fiel so wenig Regen wie nie zuvor. Damit hat der Grundwasserspeicher rapide abgenommen und die Natur leidet. Erste Regionen erlassen deshalb zum Wassersparen Entnahmeverbote aus stehenden und flie\u00dfenden Gew\u00e4ssern.<\/p>\n<p>Es ist dann verboten, Wasser aus Fl\u00fcssen, B\u00e4chen, Seen oder Brunnen zu nehmen und damit beispielsweise die eigenen G\u00e4rten zu gie\u00dfen. \u00d6rtlich ist es zudem untersagt, Sportpl\u00e4tze wie etwa solche f\u00fcr Tennis oder Fu\u00dfball zu w\u00e4ssern.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland galt lange als wasserreiches Land. Aber der Klimawandel macht sich seit Jahren auch bei uns bemerkbar, bis hin zu akuter Wasserarmut in einigen Regionen&#8220;, stellt Andr\u00e9 Berghegger, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des St\u00e4dte- und Gemeindebundes, in der &#8222;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&#8220; fest. &#8222;Wenn die Daten eine akute Wasserarmut belegen, darf kein Wasser f\u00fcr die Freizeitgestaltung genutzt werden, dann muss das Bew\u00e4ssern von Golf- und Tennispl\u00e4tzen oder G\u00e4rten f\u00fcr eine begrenzte Zeitspanne untersagt werden.&#8220; <\/p>\n<p>Berghegger sagt, die Nahrungsmittelproduktion und ausreichend Trinkwasser m\u00fcssten immer Vorrang haben. Daf\u00fcr sollten im Ernstfall auch Verbote in Erw\u00e4gung gezogen werden. Die ersten Kreise orientieren sich bereits an den Aussagen des Gemeindebundchefs.<\/p>\n<p>Regionen reagieren auf Wassermangel<\/p>\n<p>Die <b>brandenburgischen<\/b> Landkreise Spree-Nei\u00dfe, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster hatten das Verbot bereits in der letzten Woche erlassen. Die Wasserentnahme etwa zum Bew\u00e4ssern oder Bef\u00fcllen von Beh\u00e4ltern aus Fl\u00fcssen, B\u00e4chen oder Seen bleibt damit in diesen Gegenden untersagt. Zudem darf aus den Seen und Fl\u00fcssen im Cottbuser Stadtgebiet vorerst tags\u00fcber kein Wasser gepumpt werden.<\/p>\n<p>In <b>Sachsen-Anhalt<\/b> &#8211; in den Kreisen Dessau-Ro\u00dflau, dem Altmarkkreis Salzwedel, dem Jerichower Land sowie Mansfeld-S\u00fcdharz und bald auch in und um Stendal &#8211; gelten oder greifen demn\u00e4chst konkrete Verbote. Die Wasserentnahme aus Oberfl\u00e4chengew\u00e4ssern und Brunnen ist dann teilweise sogar trotz eventuell vorliegender Genehmigung untersagt. In den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, B\u00f6rde und Saalekreis laufen derzeit Pr\u00fcfungen oder es werden weitere Schritte vorbereitet. Die Stadt Halle, der Salzlandkreis, der Burgenlandkreis und der Landkreis Harz verzichten bisher auf Beschr\u00e4nkungen, sie werben f\u00fcr einen sparsamen Umgang mit Wasser.<\/p>\n<p>Die <b>nieders\u00e4chsischen<\/b> Landkreise Wolfenb\u00fcttel und Hildesheim wollen ebenfalls Flie\u00dfgew\u00e4sser und Grundwasser schonen. Die Wasserentnahme wurde deshalb auch dort untersagt. Viele oberirdische Gew\u00e4sser f\u00fchren aktuell nur noch sehr geringe Wassermengen, hie\u00df es in einer Mitteilung des Kreises Wolfenb\u00fcttel. Zus\u00e4tzlich wird die Bew\u00e4sserung mit Grundwasser eingeschr\u00e4nkt: Tags\u00fcber ist das Sprengen von \u00f6ffentlichen und privaten Gr\u00fcn- und Gartenfl\u00e4chen, landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Fl\u00e4chen sowie Sportanlagen wie Rasen- und Tennispl\u00e4tze untersagt.<\/p>\n<p>Auch aus Fl\u00fcssen und B\u00e4chen in mehreren Gegenden <b>Nordrhein-Westfalens<\/b> darf in den Sommermonaten kein Wasser entnommen werden. Derartige Verbote erlie\u00dfen etwa der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis sowie die Stadt Bonn. <\/p>\n<p>In <b>Baden-W\u00fcrttemberg<\/b> darf Wasser aus Seen und Fl\u00fcssen in den Landkreisen Biberach, B\u00f6blingen, Ravensburg, dem Alb-Donau-Kreis sowie dem Bodenseekreis nicht entnommen werden. In vielen Gew\u00e4ssern sei der Wasserpegel kritisch, teilte das Landratsamt Ravensburg mit.<b> <\/b>&#8222;Trocknen Wasserl\u00e4ufe aus, w\u00e4ren enorme \u00f6kologische Sch\u00e4den die Folge.&#8220; Fische, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen litten unter den steigenden Gew\u00e4ssertemperaturen.<b><br \/><\/b><\/p>\n<\/p>\n<p>Die meisten Anordnungen gelten bis Ende September, teilweise sogar bis Ende Oktober. Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen teuer werden: Bis zu 50.000 Euro berechnen die Beh\u00f6rden, wenn sie feststellen, dass jemand sich \u00fcber die Anweisungen hinwegsetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Regionen reagieren auf D\u00fcrre Rasen sprengen mit \u00f6ffentlichem Wasser verboten 28.06.2025, 20:36 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":227253,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[1634,1890,949,17989,13,14,15,1411,1209,16,860,12,10,8,9,11,11558],"class_list":{"0":"post-227252","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-brandenburg","10":"tag-duerre","11":"tag-extremwetter","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-niedersachsen","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-politik","18":"tag-sachsen-anhalt","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews","24":"tag-wasserversorgung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114763723255473925","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227252","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=227252"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227252\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/227253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=227252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=227252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=227252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}