{"id":227780,"date":"2025-06-29T05:14:14","date_gmt":"2025-06-29T05:14:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/227780\/"},"modified":"2025-06-29T05:14:14","modified_gmt":"2025-06-29T05:14:14","slug":"hamburg-schleswig-holstein-spd-fordert-stopp-der-amtsgerichts-reform-im-norden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/227780\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: SPD fordert Stopp der Amtsgerichts-Reform im Norden"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                SPD fordert Stopp der Amtsgerichts-Reform im Norden<\/p>\n<p>\t\t\t\t              29.06.2025, 05:02 Uhr<\/p>\n<p><strong>Im November 2024 korrigierte Justizministerin Kerstin von der Decken ihre Pl\u00e4ne zu einer Justizreform. Eine Verringerung der Zahl der Amtsgerichte bleibt jedoch im Gespr\u00e4ch. Die SPD \u00fcbt Kritik.<\/strong><\/p>\n<p>Kiel (dpa\/lno) &#8211; Nach Ansicht der schleswig-holsteinischen SPD-Fraktion muss die Reform der Amtsgerichtsstruktur im Land gestoppt werden. Denn w\u00e4hrend die schwarz-gr\u00fcne Landesregierung die Anzahl der Amtsgerichte reduzieren m\u00f6chte, sieht die Bundesregierung f\u00fcr diese eine st\u00e4rkere Rolle vor, sagte der SPD-Abgeordnete Marc Timmer der Deutschen Presse-Agentur.\u00a0<\/p>\n<p>So sehe ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung vor, dass die Amtsgerichte k\u00fcnftig \u00fcber zivilrechtliche Verfahren mit einem Streitwert von bis zu 10.000 Euro, statt wie bisher bis 5.000 EUR verhandeln k\u00f6nnen. Timmer betonte: &#8222;Diese beiden Ans\u00e4tze stehen im Widerspruch zueinander.&#8220;<\/p>\n<p>Denn angesichts einer zu erwartenden Zunahme an Verfahren vor den Amtsgerichten, sei es notwendig, deren Angebot aufrechterhalten. K\u00fcnftig sollen die Gerichte zudem alle Nachbarschaftsstreitigkeiten verhandeln. Das erh\u00f6he die Zahl der Verfahren und erfordert zus\u00e4tzliche Verhandlungsr\u00e4ume \u2013 laut Timmer ein Gegensatz zu den Pl\u00e4nen des Justizministeriums.<\/p>\n<p>Ministerium passte Justizreform an<\/p>\n<p>Ende September hatte die Justizministerin Kerstin von der Decken (CDU) im Zuge des Sparkurses der schwarz-gr\u00fcnen Landesregierung eine Zentralisierung der Arbeits- und Sozialgerichte angek\u00fcndigt. Die aktuell vier Sozialgerichte in Itzehoe, Kiel, L\u00fcbeck und Schleswig sowie die f\u00fcnf Arbeitsgerichte in Elmshorn, Flensburg, Kiel, L\u00fcbeck und Neum\u00fcnster wollte sie an einem Fachzentrum konzentrieren, voraussichtlich in Neum\u00fcnster. Nach Vorbild der Verwaltungsgerichtsbarkeit sollte es je ein Arbeits- und ein Sozialgericht erster Instanz und jeweils eine zweite Instanz geben.<\/p>\n<p>Nach viel Widerstand passte die Justizministerin allerdings ihre geplante Gerichtsreform im November 2024 an. Demnach soll die Zahl der Arbeits- und Sozialgerichte weniger stark reduziert werden als zun\u00e4chst angek\u00fcndigt. Die Zahl der Erstinstanzen der Arbeits- und Sozialgerichte sollte zun\u00e4chst von neun auf zwei sinken. Nun sind acht Gerichtsstandorte geplant<\/p>\n<p>Zur Diskussion stand aber immer noch, die Anzahl der Amtsgerichte in Schleswig-Holstein zu reduzieren. Bislang gibt es in den 15 Kreisen und kreisfreien St\u00e4dten 22 Amtsgerichte. Ziel sei zudem weiter ein Justizzentrum mit Verhandlungssaal f\u00fcr gro\u00dfe Verfahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein SPD fordert Stopp der Amtsgerichts-Reform im Norden 29.06.2025, 05:02 Uhr Im November 2024 korrigierte Justizministerin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":227781,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[72182,29,30,692,22028,1971,184,72181],"class_list":{"0":"post-227780","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-amtsgerichts-reform","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hamburg","12":"tag-norden","13":"tag-schleswig-holstein","14":"tag-spd","15":"tag-stopp"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114764950025095186","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=227780"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227780\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/227781"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=227780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=227780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=227780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}