{"id":227956,"date":"2025-06-29T06:56:10","date_gmt":"2025-06-29T06:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/227956\/"},"modified":"2025-06-29T06:56:10","modified_gmt":"2025-06-29T06:56:10","slug":"rente-steuern-pflege-das-aendert-sich-im-juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/227956\/","title":{"rendered":"Rente, Steuern, Pflege: Das \u00e4ndert sich im Juli"},"content":{"rendered":"<p>Ja, der Sommer ist da und das ist auch wundersch\u00f6n \u2013 aber wer sie noch nicht gemacht hat, sollte jetzt die Unterlagen zusammensuchen: Die Steuererkl\u00e4rung f\u00fcr das Kalenderjahr 2024 muss bis zum 31. Juli 2025 abgegeben werden. F\u00fcr Menschen, die sich steuerlich beraten lassen, verl\u00e4ngert sich die Frist bis zum 30. April 2026. Ausnahmen gibt es auch unter anderem f\u00fcr Land- und Forstwirte. Abgesehen davon sind die \u00c4nderungen, die im neuen Monat anstehen, allerdings allesamt eher erfreulich.<\/p>\n<p>Rentenerh\u00f6hung steht an<\/p>\n<p>Die Altersbez\u00fcge der rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland steigen zum Juli \u2013 und zwar durchaus sp\u00fcrbar. Die Rentenkassen verschicken entsprechende Bescheide in den kommenden Wochen. <\/p>\n<p>Wenn die L\u00f6hne steigen, steigen auch die Renten. Weil im vergangenen Jahr bei vielen Arbeitnehmern einiges dazu gekommen ist, wachsen die Altersbez\u00fcge zum Juli um 3,74 Prozent. Auf 1.000 Euro Rente kommen also gut 37 Euro obendrauf. Von der Erh\u00f6hung, ebenso wie von der gesamten Rente, gehen Beitr\u00e4ge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab \u2013 und gegebenenfalls auch Steuern: Wer mit der Erh\u00f6hung den steuerlichen Grundfreibetrag f\u00fcr Rentnerinnen und Rentner \u00fcberschreitet, muss dann ab dem kommenden Jahr eine Steuererkl\u00e4rung einreichen. Die Grenze liegt f\u00fcr dieses Jahr bei 12.096 Euro.<\/p>\n<p>Ob Rentner steuerpflichtig sind, h\u00e4ngt zus\u00e4tzlich noch von anderen Faktoren ab. Je l\u00e4nger jemand schon im Ruhestand ist, desto geringer ist der Anteil der Rente, der versteuert werden muss. Allerdings spielen bei Steuerfragen auch andere Eink\u00fcnfte, wie etwa Betriebsrenten oder Mieteinnahmen, eine Rolle. Die Rentenkassen informieren auch schriftlich dar\u00fcber, um wie viel die jeweiligen Altersbez\u00fcge steigen. Die Info-Briefe werden zwischen 14. und 23. Juli verschickt.<\/p>\n<p>Pf\u00e4ndungsfreigrenzen werden nach oben versetzt<\/p>\n<p>Wer sich in einem Insolvenzverfahren befindet, muss strenge Auflagen erf\u00fcllen \u2013 allerdings nur so weit, dass das Existenzminimum nicht unterschritten wird. Die Grenzen f\u00fcr Ausgaben wie Miete, Strom oder Lebensmittel werden zum 1. Juli nach oben gesetzt.<\/p>\n<ul>\n<li>Unpf\u00e4ndbarer Grundbetrag: Er steigt von 1.491,75 Euro auf 1.555,00 Euro pro Monat.<\/li>\n<li>Freibetrag f\u00fcr die erste unterhaltsberechtigte Person: Erh\u00f6hung um 23,80 Euro auf 585,23 Euro.<\/li>\n<li>Der Freibetrag f\u00fcr die zweite bis f\u00fcnfte unterhaltsberechtigte Person steigt um 13,26 Euro auf 326,04 Euro pro Person.<\/li>\n<li>Der maximal unpf\u00e4ndbare Betrag (bei 5 Unterhaltspflichten) liegt dann bei 3.444,39 Euro (vorher 3.304,43 Euro).<\/li>\n<li>Vollpf\u00e4ndungsgrenze: Ab einem monatlichen Nettoverdienst von 4.766,99 Euro darf voll gepf\u00e4ndet werden (vorher waren das 4.573,10 Euro).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die neuen Werte gelten bis zum 30. Juni 2026 und richten sich nach dem Nettolohn und nach der Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen.<\/p>\n<p>Altenpflege: Mehr Geld und mehr Flexibilit\u00e4t<\/p>\n<p>Besch\u00e4ftigte in der Altenpflege bekommen ab Juli mehr Gehalt. F\u00fcr Pflegefachkr\u00e4fte steigt der Mindestlohn auf 20,50 Euro. In den Ausbildungsstufen darunter bekommen Qualifizierte Pflegehilfskr\u00e4fte 17,35 Euro und Pflegehilfskr\u00e4fte erhalten <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/treibt-ein-hoeherer-mindestlohn-die-inflation-nach-oben,UpETPbz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einen Mindestlohn<\/a> in H\u00f6he von 16,10 Euro.<\/p>\n<p>Die Leistungen der Verhinderungspflege und der Kurzzeitpflege werden ab diesem Monat zu einem kalenderj\u00e4hrlichen Gesamtbetrag von 3.539 Euro zusammengefasst.\u00a0Dadurch k\u00f6nnen pflegende Angeh\u00f6rige die finanziellen M\u00f6glichkeiten flexibler nutzen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem kann die sogenannte Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden, ohne dass der Angeh\u00f6rige die zu pflegende Person bereits sechs Monate gepflegt haben muss. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass mindestens Pflegegrad zwei festgestellt wurde. Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Verhinderung k\u00f6nnen etwa Krankheit oder Urlaub des Pflegenden sein.<\/p>\n<p>Was sonst noch wichtig wird:<\/p>\n<ul>\n<li>Am 31. Juli ist der letzte Schultag in Bayern &#8211; mit Stau wird zu rechnen sein<\/li>\n<li>Einige <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/schon-wieder-krankenkassen-erhoehen-weiter-beitraege,UofUIT1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krankenkassen d\u00fcrften am 1. Juli erneut eine Beitragsanhebung<\/a> bekanntgeben.<\/li>\n<li>Neben der klassischen Altersrente erh\u00f6hen sich auch die Witwen- und die Erwerbsminderungsrente.<\/li>\n<li>Diesen und noch n\u00e4chsten Monat gibt es bei der Bahn die Senioren BahnCard Plus, mit der Menschen ab 65 Jahren verg\u00fcnstigt reisen und am Bonusprogramm teilnehmen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ja, der Sommer ist da und das ist auch wundersch\u00f6n \u2013 aber wer sie noch nicht gemacht hat,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":227957,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,5772,30,13,14,15,379,12,2149,10,8,9,11,625],"class_list":{"0":"post-227956","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-einkommen","10":"tag-germany","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-rente","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-steuern","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-verbraucher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114765351082773623","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227956","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=227956"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227956\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/227957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=227956"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=227956"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=227956"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}