{"id":228214,"date":"2025-06-29T09:22:14","date_gmt":"2025-06-29T09:22:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/228214\/"},"modified":"2025-06-29T09:22:14","modified_gmt":"2025-06-29T09:22:14","slug":"spd-debattiert-ueber-afd-verbotsverfahren-faz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/228214\/","title":{"rendered":"SPD debattiert \u00fcber AfD-Verbotsverfahren| FAZ"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die SPD diskutiert zum Abschluss ihres Parteitags heute unter anderem \u00fcber einen AfD-Verbotsantrag.<\/strong> Th\u00fcringens Innenminister Georg Maier sagte vor den Delegierten in Berlin, die AfD sei eine v\u00f6lkische, menschenverachtende Partei, deren Ziel es sei, \u201eunsere Demokratie zu beseitigen\u201c. Es sei deshalb an der Zeit, die M\u00f6glichkeit eines Parteiverbotsverfahrens im Grundgesetz zu nutzen.<strong>Auf Vorschlag des Parteivorstands soll der Parteitag einen Antrag beschlie\u00dfen mit dem Titel \u201eWehrhafte Demokratie hei\u00dft handeln: Jetzt AfD-Verbotsverfahren vorbereiten &#8211; und die Menschen zur\u00fcckgewinnen\u201c. Die Partei wird darin als \u201eklar rechtsextremistisch\u201c bezeichnet. <\/strong>Die Sozialdemokraten schlagen deshalb eine Bund-L\u00e4nder-Arbeitsgruppe vor, die mit der Sammlung von Materialien f\u00fcr ein Parteiverbot beginnt. Bei ausreichenden Belegen f\u00fcr eine Verfassungswidrigkeit der AfD soll das Verbotsverfahren dann in Gang gesetzt werden.<strong>SPD-Chef Lars Klingbeil warb ebenfalls nachdr\u00fccklich daf\u00fcr, die AfD auch mit juristischen Mitteln zu bek\u00e4mpfen.<\/strong> \u201eEs ist unsere historische Aufgabe, die wieder aus den Parlamenten herauszukriegen&#8220;, sagte er auf dem Parteitag. \u201eWir haben aus geschichtlicher Erfahrung eine Verfassung, die die Instrumente vorsieht\u201c, sagte Klingbeil mit Blick auf ein Verbotsverfahren. \u201eEs ist unsere demokratische Aufgabe, diese Instrumente zu nutzen, um die Verfassung zu sch\u00fctzen.\u201c<strong>Wichtig sei f\u00fcr die damit verbundene juristische Auseinandersetzung die Bewertung des Verfassungsschutzes. \u201eWenn dieser sagt: &#8218;Das ist eine rechtsextreme Partei&#8216;, dann darf es kein Taktieren mehr geben\u201c, forderte Klingbeil.<\/strong> Er warf der CDU vor, dass sich ein solches Taktieren hinter mancher \u00c4u\u00dferung aus ihren Reihen verstecke. Notwendig sei jedoch, ein Verbotsverfahren ernsthaft vorzubereiten.Maier wies Warnungen vor einem Verbotsverfahren zur\u00fcck, weil dies in F\u00e4llen wie der NPD in der Vergangenheit gescheitert sei. Er sei inzwischen der Meinung, \u201edass das Risiko, nichts zu tun, deutlich gr\u00f6\u00dfer ist als das Risiko, vor Gericht eine Niederlage zu kassieren\u201c.<\/p>\n<p>Maier verwies auf seine Erfahrungen in Th\u00fcringen. Dort ist die AfD vom Landesverfassungsschutz als erwiesen rechtsextremistisch eingestuft und st\u00e4rkste Landtagsfraktion und Oppositionspartei. Wenn die AfD zwischen \u201ePassdeutschen\u201c und \u201eBiodeutsche\u201c unterscheide, sei sie damit klar eine v\u00f6lkische Partei. \u201eAm Ende m\u00fcndet das in Deportation.\u201c Diese versuche die AfD auch planvoll vorzubereiten und versuche gleichzeitig die Justiz auszuh\u00f6hlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die SPD diskutiert zum Abschluss ihres Parteitags heute unter anderem \u00fcber einen AfD-Verbotsantrag. 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