{"id":228553,"date":"2025-06-29T12:20:11","date_gmt":"2025-06-29T12:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/228553\/"},"modified":"2025-06-29T12:20:11","modified_gmt":"2025-06-29T12:20:11","slug":"argentinien-sieht-gefaehrdung-iran-droht-iaea-chef-grossi-mit-dem-tod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/228553\/","title":{"rendered":"Argentinien sieht Gef\u00e4hrdung: Iran droht IAEA-Chef Grossi mit dem Tod"},"content":{"rendered":"<p>                    Argentinien sieht Gef\u00e4hrdung<br \/>\n                Iran droht IAEA-Chef Grossi mit dem Tod<\/p>\n<p>\t\t\t\t              29.06.2025, 11:53 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Im Streit um das eigene Atomprogramm wird IAEA-Chef Rafael Grossi vom Iran als das personifizierte B\u00f6se angesehen. Die Drohungen gegen ihn nehmen inzwischen ein solches Ausma\u00df an, dass sich sein Heimatland Argentinien und der US-Au\u00dfenminister zu Wort melden.<\/strong><\/p>\n<p>Der aus Argentinien stammende Chef der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA), Rafael Grossi, wird nach Angaben seines Heimatlandes vom Iran bedroht. &#8222;Wir unterst\u00fctzen den Generaldirektor der IAEA, Rafael Grossi, entschieden und verurteilen kategorisch die vom Iran gegen ihn ausgesprochenen Drohungen&#8220;, erkl\u00e4rte das argentinische Au\u00dfenministerium auf X.<\/p>\n<p>Es rief die iranischen Beh\u00f6rden zudem dazu auf, die Sicherheit von Grossi und dessen Mitarbeitern zu garantieren und &#8222;von jedweder Handlung Abstand zu nehmen&#8220;, die das IAEA-Team gef\u00e4hrden k\u00f6nnten. Auch US-Au\u00dfenminister Marco Rubio forderte auf X, die Forderungen nach &#8222;Verhaftung und Hinrichtung&#8220; von Rafael Grossi seien &#8222;inakzeptabel und m\u00fcssen verurteilt werden&#8220;.<\/p>\n<p>Die Tageszeitung &#8222;Kayhan&#8220; hatte die Todesstrafe f\u00fcr Grossi gefordert und den unverhohlenen Gewaltaufruf mit der Behauptung begr\u00fcndet, Grossi habe &#8222;f\u00fcr Israel spioniert&#8220;. Die Zeitung wird im Land als staatliches Propagandablatt eingestuft. Ihr Herausgeber Hussein Schariatmadari gilt als radikaler Islamist. Irans Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi hatte Grossi am Freitag &#8222;b\u00f6swillige Absichten&#8220; vorgeworfen.<\/p>\n<p>Hintergrund der Anfeindungen ist die im Iran verbreitete Darstellung, dass der Bericht der IAEA Ausl\u00f6ser der israelischen Angriffe und des zw\u00f6lft\u00e4gigen Krieges war. Das Lenkungsgremium der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde in Wien hatte in einer Resolution formell festgestellt, dass Teheran gegen seine Verpflichtung versto\u00dfen habe, sein gesamtes Atomprogramm offenzulegen. Die IAEA-Resolution wurde verabschiedet, nachdem sich Teheran jahrelang geweigert hatte, geheime Atom-Aktivit\u00e4ten in der Vergangenheit aufzukl\u00e4ren. Teheran kritisierte die IAEA daf\u00fcr, die israelischen und US-Angriffe auf die iranischen Atomanlagen nicht verurteilt zu haben.<\/p>\n<p>Grossi hatte nach den Angriffen Zugang zu den besch\u00e4digten Anlagen gefordert, um die Best\u00e4nde an angereichertem Uran \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen. Die Regierung in Teheran lehnt dies bisher ab. Das iranische Parlament stimmte zudem f\u00fcr die Aussetzung der Zusammenarbeit mit der IAEA.<\/p>\n<p>Wo ist das angereicherte Uran?<\/p>\n<p>Der IAEA-Chef widersprach zudem der Darstellung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, die Angriffe h\u00e4tten das iranische Atomprogramm um &#8222;Jahrzehnte&#8220; zur\u00fcckgeworfen. Wie Grossi dem US-Sender CBS sagte, k\u00f6nnte Teheran nach Einsch\u00e4tzung der IAEA bereits in einigen Monaten wieder mit der Urananreicherung beginnen. Auch der US-Geheimdienst geht laut US-Medien davon aus, dass das iranische Atomprogramm nur um einige Monate zur\u00fcckgeworfen wurde.<\/p>\n<p>Abgesehen davon sei unbekannt, was nach den Bombardements aus den sch\u00e4tzungsweise gut 408 Kilogramm Uran geworden sei, die der Iran bereits auf einen hohen Grad von 60 Prozent angereichert hatte. &#8222;Wir wissen nicht, wo dieses Material sein k\u00f6nnte&#8220;, r\u00e4umte der IAEA-Chef ein. Weiter angereichert auf 90 Prozent w\u00fcrde dieses Uran f\u00fcr mindestens neun Atombomben reichen.<\/p>\n<p>Ein Teil davon sei wom\u00f6glich bei den Angriffen zerst\u00f6rt worden, &#8222;aber etwas davon k\u00f6nnte fortgebracht worden sein&#8220;, sagte Grossi in dem CBS-Interview, das am Sonntag vollst\u00e4ndig ausgestrahlt werden soll. Der Verbleib des atomaren Materials m\u00fcsse noch gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Israel hatte am 13. Juni einen Gro\u00dfangriff auf den Iran gestartet und dies mit dem fortgeschrittenen iranischen Atom- und Raketenprogramm begr\u00fcndet. Der Iran \u00fcberzog Israel daraufhin mit massiven Angriffswellen. Die USA griffen schlie\u00dflich vor einer Woche in den Krieg zwischen Israel und dem Iran ein und bombardierten die iranischen Atomanlagen Fordo, Natans und Isfahan. Am Dienstag trat nach zw\u00f6lf Tagen Krieg eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran in Kraft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Argentinien sieht Gef\u00e4hrdung Iran droht IAEA-Chef Grossi mit dem Tod 29.06.2025, 11:53 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":228554,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[346,13,30012,345,411,14,15,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-228553","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-atomprogramm","9":"tag-headlines","10":"tag-iaea","11":"tag-iran","12":"tag-israel","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114766625155443979","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=228553"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228553\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/228554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=228553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=228553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=228553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}