{"id":228719,"date":"2025-06-29T13:47:10","date_gmt":"2025-06-29T13:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/228719\/"},"modified":"2025-06-29T13:47:10","modified_gmt":"2025-06-29T13:47:10","slug":"corona-da-war-doch-mal-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/228719\/","title":{"rendered":"Corona: Da war doch mal was"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Klopapier_ergebnis\" href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\/corona-da-war-doch-mal-was-auch-in-gladbeck\/klopapier_ergebnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"678\" height=\"381\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Klopapier_ergebnis.webp.webp\" alt=\"Corona: Da war doch mal was\" title=\"Klopapier_ergebnis\"\/><\/a><br \/>\nHumor ist das nat\u00fcrlichste Anti-Stress-Mittel der Welt.<\/p>\n<p>Ein (heute) am\u00fcsanter R\u00fcckblick auf die Corona-Zeit<br \/>\n<strong>Von Ralf Michalowsky<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gladbeck \u2013 29.06.2025 \u2013 Corona<\/strong> \u2013 Sie erinnern sich bestimmt! Es ist etwa f\u00fcnf Jahre her, dass Politik und Verwaltung anordnen \u201emussten\u201c, wie die Bev\u00f6lkerung mit Corona umzugehen habe. Heute erscheinen die Ma\u00dfnahmen weitgehend in einem anderen Blick \u2013 damals war das f\u00fcr alle Beteiligen wie ein Stochern im Nebel.<\/p>\n<p><strong>Ich erinnere mich<\/strong>: Es war etwa im April 2020. Ich fuhr mit dem Auto zum Discounter meines Vertrauens und war \u00fcberrascht. Vor dem Eingang stand eine lange Menschenschlange. Jeder einen Einkaufswagen vor sich und alle hatten eine Maske auf. Da es in der Box keinen Wagen mehr gab, stellte ich mich ohne Wagen in die Schlange, denn f\u00fcr die drei Teile, die ich kaufen wollte, war kein Wagen n\u00f6tig. Doch die anderen Wartenden belehrten mich schnell: \u201eOhne Wagen kommst Du an dem Wachmann da vorn nicht vorbei!\u201c<\/p>\n<p>Die NGZ-News aus Gladbeck immer sofort auf das Handy?<br \/>Dann abonniere kostenlos den <a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/whatsapp.com\/channel\/0029VaAJZdH8F2pIH21PF72X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WhatsApp-Kanal<\/a><br \/>\nDie Gladbecker Zusammenfassung des Tages der NGZ?<br \/>Dann abonniere den kostenlosen <a href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\/newsletter-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Newsletter<\/strong><\/a><br \/>\nFolgen Sie uns auf Facebook: <strong><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/NeueGladbeckerZeitung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NeueGladbeckerZeitung<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Corona und das Klopapier<\/p>\n<p>Also reihte ich mich in die Schlange der Wartenden ein, die vor dem Ausgang stand um den Wagen eines \u201efertigen Kunden\u201c zu ergattern. Ich z\u00e4hlte durch: ich war der 22. Wartende ohne Wagen. Es durften immer nur 15 Kunden mit Wagen in den Laden. Ehepartner durften nicht zu zweit mit einem Wagen rein \u2013 jeder musste einen eigenen Wagen haben!<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ScoqflY7CM\">\n<p><a href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\/humor-in-corona-zeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Humor in Corona-Zeiten<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Was macht man, au\u00dfer zu warten, in so einer Schlange? Man schaut, wer da so aus dem Laden kommt. Dabei fiel auf, dass jeder ein Packet Toilettenpapier gekauft hatte und weitere Artikel. Zun\u00e4chst dachte ich an ein Sonderangebot, doch nach einer Weile kamen Leute ohne Klopapier aus dem Laden, stattdessen hatten sie Gro\u00dfpackungen mit K\u00fcchenrollen im Wagen. Es dauerte nicht lange, da war ich umfassend informiert: Seit einigen Tagen kaufen die Leute Klopapier was das Zeug h\u00e4lt. Der Discounter hat eine Abgabebeschr\u00e4nkung eingef\u00fchrt: Jeder Kunde konnte nur ein Paket kaufen \u2013 solange der Vorrat reicht. Und der war bald zu Ende.<\/p>\n<p>In der Wirtschaftswissenschaft\u00a0 spricht man von einem Substitutionsgut, wenn ein Gut ein anderes ohne gro\u00dfartigen Mangel ersetzen kann. Die Kunden hatten also schnell die K\u00fcchenrollen als Substitutionsgut f\u00fcr Toilettenpapier entdeckt. Und es waren nicht adip\u00f6se Menschen, die diese Alternative w\u00e4hlten. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Interessante Informationslage<\/p>\n<p>Bei diesem Discounterbesuch h\u00e4tte ich, einmal in Laden, auch spontan eine Packung Klopapier mitgenommen. Doch weder das Original noch das Substitutionsgut waren noch vorhanden. Ok, ich hatte noch Vorr\u00e4te, fand das Ph\u00e4nomen aber interessant. Die Nachrichten zum Klopapier waberten durch die Nachrichten. Im Internet wurden Tipps verbreitet, wann und wo es das begehrte Papier wieder gibt.<\/p>\n<p>Irgendwann war ich bei einem Nachbarn zu Besuch. Der h\u00e4tte doch wahrhaftig seine G\u00e4stetoilette mit Klopapier vollgestopft! Nein, nicht den Toilettentopf! Den ganzen Raum! Ich sch\u00e4tzte die Menge ab und \u00fcberschlug kurz, wie lange er damit wohl aus kommt. F\u00fcr zwei Jahre m\u00fcsste es reichen. Was Corona so mit den Menschen machte!<\/p>\n<p>Zum Geburtstag bekam ich dann symbolisch eine Torte \u2013 ganz aus Klopapierrollen. Neun dieser Rollen waren sehr kreativ angeordnet. Da hatte jemand \u201ealles\u201c gegeben! Die ersten Klopapierwitze und Cartoons kursierten im Netz. Die Lage war ernst. Alternative \u201eAbwischmethoden\u201c verbreiteten sich. Ein feuchter Lappen t\u00e4te es auch hie\u00df es. Toiletten mit einem kombinierten Wasserstrahl (einem Bidet \u00e4hnlich), seien das Nonplusultra. Man erfuhr, wie andere Kulturen mit dem Problem umgingen. Ganz neue Erkenntnisse taten sich auf.<\/p>\n<p>Mit dem Hamstern ist das so eine Sache! Ich erinnere mich an den Herbst 1962 und die Kubakrise. Es war eine Konfrontation zwischen den USA und der Sowjetunion im Oktober 1962, die durch die Stationierung sowjetischer Atomraketen auf Kuba ausgel\u00f6st wurde. Die Menschen begannen zu hamstern. Ok, Mehl, Salz, Oel, Zucker, Konserven und alles, was haltbar ist wurde gekauft was das Portemonnaie hergab. Bei dem Zucker gab es aber eine Besonderheit. Kuba war damals als die Zuckerinsel bekannt. Neben Rum und Zigarren exportiere die Insel damals auch Zucker. Allerdings war das Rohrzucker, der in deutschen Haushalten nur selten verwendet wurde.\u00a0<\/p>\n<p>Deutschland produzierte seinen Zucker aus R\u00fcben und hatte keinen Mangel an Nachschub. Auch dann nicht, wenn die Kubaner den Zuckerhahn zudrehten. Was allerdings die USA bis heute mit ihrem Embargo tun.<\/p>\n<p>Gleichwohl kauften die Leute \u00fcber Wochen alle Zuckervorr\u00e4te auf.<\/p>\n<p><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Humor ist das nat\u00fcrlichste Anti-Stress-Mittel der Welt. 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