{"id":228896,"date":"2025-06-29T15:21:10","date_gmt":"2025-06-29T15:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/228896\/"},"modified":"2025-06-29T15:21:10","modified_gmt":"2025-06-29T15:21:10","slug":"ukraine-liveblog-ukraine-verlaesst-abkommen-ueber-minen-verbot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/228896\/","title":{"rendered":"Ukraine-Liveblog: ++ Ukraine verl\u00e4sst Abkommen \u00fcber Minen-Verbot ++"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>liveblog<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 29.06.2025 15:46 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach den baltischen Staaten will auch die Ukraine aus dem Abkommen zum Verbot von Antipersonenminen austreten. Auch neue Sanktionen der EU werden nach Angaben des Kreml nicht zu einem Ende Krieges gegen die Ukraine f\u00fchren.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>14:51 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Minen\"><br \/>\n        Ukraine verl\u00e4sst Abkommen \u00fcber Minen-Verbot<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den baltischen Staaten will auch die Ukraine aus der\u00a0Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen austreten. Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj habe ein entsprechendes Dekret unterzeichnet, teilte der ukrainische Parlamentsabgeordnete Roman Kostenko bei Facebook mit. Das Dokument wurde am Nachmittag auch vom Pr\u00e4sidentenamt in Kiew ver\u00f6ffentlicht.\u00a0Zuvor hatten die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen\u00a0die Vereinten Nationen \u00fcber ihren Austritt aus der\u00a0Konvention informiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Darstellung Kostenkos ist der Schritt Kiews eine Reaktion darauf, dass Russland in dem Angriffskrieg gegen die Ukraine diese Minen massenhaft gegen Milit\u00e4r und Zivilisten einsetzt. &#8222;Dies ist ein Schritt, den die Realit\u00e4t des Krieges schon lange erfordert hat&#8220;, meinte Kostenko, der Mitglied im Verteidigungsausschuss des Parlaments ist. &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht gebunden bleiben, wenn der Feind keine Grenzen hat.&#8220; Kriegsgegner Russland habe die Konvention erst gar nicht unterzeichnet und &#8222;setzt massiv Minen gegen unser Milit\u00e4r und unsere Zivilbev\u00f6lkerung ein&#8220;.<\/p>\n<p>13:44 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Selenskyj-bittet-Westen-um-Unterstuetzung-bei-der-Flugabwehr\"><br \/>\n        Selenskyj bittet Westen um Unterst\u00fctzung bei der Flugabwehr<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bittet nach den j\u00fcngsten russischen Luftangriffen um mehr Unterst\u00fctzung des Westens f\u00fcr die Flugabwehr. Die Regierung in Moskau werde nicht aufh\u00f6ren, solange sie massive Angriffe ausf\u00fchren k\u00f6nne, erkl\u00e4rt Selenskyj auf der Plattform X. Allein in der vergangenen Woche habe Russland rund 114 Raketen, 1270 Drohnen und 1100 Gleitbomben eingesetzt. Bei dem j\u00fcngsten Angriff wurden nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden mindestens zw\u00f6lf Menschen verletzt.<\/p>\n<p>13:22 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Kreml\"><br \/>\n        Kreml: Russland l\u00e4sst sich nicht zu Verhandlungen zwingen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch das geplante 18. Sanktionspaket der EU wird nach Kremlangaben nicht zu einem Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine f\u00fchren. &#8222;Nur Logik und Argumente k\u00f6nnen Russland an den Verhandlungstisch bringen&#8220;, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow dem Moskauer Staatsfernsehen. &#8222;Es ist unm\u00f6glich, Russland durch irgendeine Art von Druck oder Gewalt zu dr\u00e4ngen.&#8220;\u00a0 Peskow zeigte sich \u00fcberzeugt, dass das von der EU angestrebte neue Sanktionspaket letztlich angenommen wird. Je sch\u00e4rfer aber die Strafma\u00dfnahmen w\u00fcrden, desto st\u00e4rker werde auch der R\u00fccksto\u00df. Sanktionen seien eine &#8222;zweischneidige Waffe&#8220;, sagte Peskow. Moskau behauptet immer wieder, dass die EU etwa durch den Verzicht auf russische Rohstoffe selbst noch mehr Nachteile habe durch die Sanktionen.<\/p>\n<p>11:14 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Russland-Ein-Toter-bei-ukrainischem-Angriff-in-Luhansk\"><br \/>\n        Russland: Ein Toter bei ukrainischem Angriff in Luhansk<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Bokowo-Chrustalne in der von Russland kontrollierten Region Luhansk kommt den von Moskau eingesetzten Beh\u00f6rden zufolge eine Person ums Leben. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Eine ukrainische Stellungnahme liegt zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>08:28 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Angriffe\"><br \/>\n        Ukraine meldet massive Angriffe in der Nacht<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland hat die Ukraine Medienberichten zufolge in der Nacht erneut mit massiven Angriffen aus der Luft \u00fcberzogen. Im ganzen Land habe es Luftalarm gegeben, auch in weit von der Frontlinie entfernten Regionen im Westen der Ukraine, berichtete etwa &#8222;The Kyiv Independent&#8220;. Bereits am Samstagabend hatte die ukrainische Luftwaffe demnach vor Bombern und Drohnen gewarnt, die Russland in verschiedene Regionen losgeschickt habe. Explosionen und Einschl\u00e4ge habe es etwa in Saporischschja, Lwiw, Iwano-Frankiwsk \u00a0und der Region Tscherkassy gegeben. Auch in Kiew waren nachts laut der Nachrichtenagentur RBK-Ukraine Explosionen zu h\u00f6ren gewesen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Polizeiangaben wurden in der Region Tscherkassy mindestens sechs Menschen verletzt, darunter ein Kind. In der weit von der Front entfernten westukrainischen Region Iwano-Frankiwsk wurde nach Beh\u00f6rdenangaben eine Frau verletzt. Zudem wurde am Morgen nach Beh\u00f6rdenangaben ein Mann bei einem russischen Drohnenangriff in der nordostukrainischen Region Charkiw get\u00f6tet. Unter Berufung auf die polnischen Streitkr\u00e4fte hie\u00df es in den Berichten, als Reaktion auf die Angriffe im Westen des Nachbarlandes &#8211; das dort an Polen grenzt &#8211; seien Kampfjets zusammengezogen und die Luftverteidigung vom Boden aus aktiviert worden.<\/p>\n<p>08:26 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#F16\"><br \/>\n        Ukrainischer F-16-Pilot ums Leben gekommen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einem Einsatz gegen russische Luftangriffe in der Ukraine ist nach Milit\u00e4rangaben der Pilot eines Kampfjets vom Typ F-16 ums Leben gekommen. Der Oberstleutnant habe in der Nacht russische Angriffe abgewehrt, als der Bomber getroffen worden sei, so die Armee. Der Pilot habe selbst sieben Ziele abgeschossen und dann nach einem Treffer an seiner Maschine noch &#8222;alles getan, um sein Flugzeug von einem Wohngebiet wegzulenken&#8220;. Der 1993 geborene Offizier habe es dann aber nicht mehr geschafft, sich aus dem Kampfjet herauszukatapultieren.<\/p>\n<p>Konfliktparteien als Quelle<\/p>\n<p>            Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien k\u00f6nnen in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabh\u00e4ngiger Stelle \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>00:00 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Wadephul\"><br \/>\n        Wadephul: Russland nicht untersch\u00e4tzen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dfenminister Johann Wadephul warnt davor, die Gefahr f\u00fcr Deutschland durch Russland zu untersch\u00e4tzen. Russland bedrohe direkt auch das Leben in Frieden und Freiheit in Deutschland, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei und bleibe die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung der Sicherheit in Europa.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie NATO-Beschl\u00fcsse von Den Haag &#8211; die Allianz verst\u00e4ndigte sich auf eine Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben auf f\u00fcnf Prozent der Wirtschaftsleistung &#8211; seien &#8222;richtig und notwendig&#8220;, sagte Wadephul. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin greife &#8222;mit wahllosem Bombenterror die Moral der Ukrainerinnen und Ukrainer an. Die Freiheit der Ukraine ist der wichtigste Pr\u00fcfstein unserer Standhaftigkeit als Europ\u00e4er.&#8220;<\/p>\n<p>08:20 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Der-Liveblog-vom-Samstag-zum-Nachlesen\"><br \/>\n        Der Liveblog vom Samstag zum Nachlesen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUkrainische Beh\u00f6rden haben bei einem Angriff auf die Hafenstadt Odessa zwei Todesopfer gemeldet. Die Ukraine besch\u00e4digte oder zerst\u00f6rte nach eigenen Angaben bei einem Angriff auf einen russischen Milit\u00e4rflugplatz mehrere Kampfjets.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"liveblog Stand: 29.06.2025 15:46 Uhr Nach den baltischen Staaten will auch die Ukraine aus dem Abkommen zum Verbot&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":228897,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,3272,14,15,4043,4044,850,307,12,317],"class_list":{"0":"post-228896","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-liveblog","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-russia","15":"tag-russian-federation","16":"tag-russische-foederation","17":"tag-russland","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114767336833852211","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=228896"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228896\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/228897"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=228896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=228896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=228896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}