{"id":22909,"date":"2025-04-11T08:18:08","date_gmt":"2025-04-11T08:18:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/22909\/"},"modified":"2025-04-11T08:18:08","modified_gmt":"2025-04-11T08:18:08","slug":"geschichten-der-hoffnung-lebendig-werden-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/22909\/","title":{"rendered":"\u201eGeschichten der Hoffnung lebendig werden lassen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00fcnchen, 11. April 2025<\/strong>. Der G\u00e4stebrief 2025 des Erzbistums M\u00fcnchen und Freising erz\u00e4hlt unter dem Titel \u201eAuszeit in meinem Sinne\u201c Geschichten von besonderen Orten und Menschen, l\u00e4dt zum Erkunden und Erleben, aber auch zu Ruhe und Entschleunigung ein. Impulstexte bieten spirituelle Anregungen, die Termine der beliebten Berggottesdienste etwa auf der Zugspitze, auf dem Wendelstein sowie zum ersten Mal inklusiv und barrierefrei auf dem Hochfelln runden die Brosch\u00fcre ab. Das 48-seitige Heft, das in Kirchen, Fremdenverkehrsb\u00fcros und Hotels ausliegt, richtet sich zwar in erster Linie an Menschen, die Urlaub oder einen Ausflug machen, ist aber mit dem einen oder anderen Geheimtipp auch f\u00fcr Einheimische ein Gewinn. Termine, Informationen und das ganze Heft als PDF sind zus\u00e4tzlich unter <a href=\"http:\/\/www.gaestebrief.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.gaestebrief.de<\/a> online abrufbar. <br \/>  \u00a0<br \/>  In seinem Gru\u00dfwort schreibt Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von M\u00fcnchen und Freising, dass in einer Zeit gro\u00dfer Ver\u00e4nderungen die Sehnsucht nach Sinn und Orientierung wachse: \u201eViele Menschen fragen sich: Was gibt mir Halt? Worauf kann ich vertrauen?\u201c Die Kirche wolle dazu beitragen, Antworten darauf zu finden. \u201eUnser Glaube erz\u00e4hlt von einem Gott, der die Menschen nicht allein l\u00e4sst \u2013 einem Gott, der in der Welt wirkt und uns aufruft, Br\u00fccken zu bauen, Hoffnung zu schenken und uns f\u00fcr das Gute einzusetzen.\u201c Sinnstiftung geschehe mitten im Leben, an ganz unterschiedlichen Orten, so der Kardinal, der zusichert: \u201eGott tr\u00e4gt uns \u2013 so unser Glaube \u2013 durch alle Herausforderungen hindurch.\u201c Der Erzbischof von M\u00fcnchen und Freising l\u00e4dt dazu ein, sich inspirieren zu lassen. Der G\u00e4stebrief lasse \u201eGeschichten der Hoffnung lebendig werden\u201c, schreibt er und w\u00fcnscht den G\u00e4sten, dass sie \u201eimmer wieder Spuren der Hoffnung in Ihrem Leben entdecken\u201c.<br \/>  \u00a0<br \/>  Unter den Ausflugszielen, die der diesj\u00e4hrige G\u00e4stebrief vorstellt, geh\u00f6rt die Gegend um Hohenlinden (Landkreis Ebersberg). Im Jahr 1800 war der Ort ein f\u00fcrchterlicher Kriegsschauplatz. Napoleon siegte \u00fcber \u00d6sterreich und seine Verb\u00fcndeten. 12.000 Menschen starben. Heute erinnert ein Museum an die Schlacht, vor allem aber an das Leid, das Krieg und Kampf der Bev\u00f6lkerung brachten. Zeugnis davon geben etwa eine Kanonenkugel, die noch heute in der Kronacker Kirchenmauer steckt, und eine Votivtafel, in der ein Bauer seine Geschichte erz\u00e4hlt: Er wurde f\u00fcr einen Spion gehalten, das Standgericht drohte. In seiner Not flehte er die Gottesmutter an und \u00fcberlebte. In P\u00fcrten am Inn nahe Kraiburg wiederum finden sich ganz andere Votivgaben, n\u00e4mlich drei lebensgro\u00dfe Wachsfiguren. Die \u00e4lteste ist schon Ende des 17. Jahrhunderts entstanden \u2013 lange bevor Madame Tussaud ihr weltber\u00fchmtes Kabinett in London er\u00f6ffnete. Die Wachsfiguren wurden von Menschen gestiftet, die etwa eine schwere Krankheit \u00fcberstanden hatten. Wachsfiguren wie in P\u00fcrten waren, berichtet der G\u00e4stebrief, zeitweise weit verbreitet, doch die meisten seien in der S\u00e4kularisation um 1803 eingeschmolzen worden.<br \/>  \u00a0<br \/>  Neben diesen und weiteren Orten und Geschichten stellt der G\u00e4stebrief auch Personen vor, die im Erzbistum leben und wirken, etwa die Seelsorgerin Kathrin Peis, die Menschen auf Bergexerzitien Gelegenheiten bietet, zur Ruhe zu kommen und zu sich zu finden, oder den Resurrektionisten-Pater Pawel Kruczek, der ein halbes Jahr lang nebenher als Taxifahrer arbeitete \u2013 und so nicht nur einige Schleichwege im Pfarrverband Taufkirchen an der Vils entdeckte, sondern auch einen neuen Zugang zu vielen Menschen fand. \u201eJeder Taxifahrer ist ja ein bisschen ein Seelsorger\u201c, sagt er.<br \/>  \u00a0<br \/>  Hoch hinaus geht es bei den regelm\u00e4\u00dfigen Berggottesdiensten an einigen der sch\u00f6nsten Orte entlang der Alpen wie Zugspitze und Wendelstein. Zum ersten inklusiven und barrierefreien Berggottesdienst f\u00fcr alle, in einfacher Sprache und mit Geb\u00e4rdensprachdolmetscher, l\u00e4dt die Erzdi\u00f6zese am Sonntag, 29. Juni, um 11 Uhr an der Gipfelstation des Hochfelln in den Chiemgauer Alpen ein, die \u00fcber die Seilbahn ab 8.30 Uhr f\u00fcr jeden zu erreichen ist. \u00a0\u00a0<br \/>  \u00a0<br \/>  Gebete und andere spirituelle Impulse regen zum Innehalten und zur Reflexion an. \u201eLass mich langsamer gehen, Herr, entlaste das eilige Schlagen meines Herzens durch das Stillwerden meiner Seele\u201c, hei\u00dft es etwa in einem Text von Robert Hintereder nach einem Gebet aus S\u00fcdafrika, und: \u201eLehre mich die Kunst des freien Augenblicks.\u201c (glx)<br \/>  \u00a0<br \/>  \u00a0<br \/>  <strong>Hinweis<\/strong>:<br \/>  Der G\u00e4stebrief, herausgegeben vom Ressort \u201eSeelsorge und kirchliches Leben\u201c des Erzbisch\u00f6flichen Ordinariats M\u00fcnchen, liegt kostenlos in Kirchen, Pfarreien, Fremdenverkehrsb\u00fcros und Hotels aus. Er kann auch unter <a href=\"https:\/\/www.erzbistum-muenchen.de\/news\/bistum\/mailto:tourismusundsport@eomuc.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tourismusundsport@eomuc.de<\/a> bestellt und unter <a href=\"http:\/\/www.gaestebrief.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.gaestebrief.de<\/a> heruntergeladen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen, 11. April 2025. 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