{"id":229414,"date":"2025-06-29T20:16:09","date_gmt":"2025-06-29T20:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/229414\/"},"modified":"2025-06-29T20:16:09","modified_gmt":"2025-06-29T20:16:09","slug":"gg-buch-srf-laesst-verleger-im-regen-stehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/229414\/","title":{"rendered":"G&#038;G-Buch: SRF l\u00e4sst Verleger im Regen stehen"},"content":{"rendered":"<p>&#13;<br \/>\n\tDie Fernsehsendung \u00abGesichter &amp; Geschichten\u00bb (\u00abGlanz &amp; Gloria\u00bb) ist Geschichte. Am Freitag flimmerte die letzte Folge \u00fcber den Bildschirm. Redaktionsleiterin <strong>Paola Biason<\/strong> und ihr Team verpassten vor diesem Anlass kaum eine Gelegenheit, um sich mit Trompeten und Tr\u00e4nen zu inszenieren und das Opferlied anzustimmen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\tGleichzeitig zeigen Redaktion und SRF einem kleinen Berner Buchverlag (Helvetia-Verlag) die kalte Schulter und lassen den selbstst\u00e4ndigen Unternehmer <strong>Lukas Heim<\/strong> auf einem schmerzhaften Defizit sitzen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\tHintergrund ist die Produktion des Buches \u00abGlanz &amp; Gloria \u2013 Prominenz, Polemik und Pikantes\u00bb. Die von Autor <strong>Thomas Renggli<\/strong> umgesetzte Auftragsarbeit war auf das 20-Jahre-Jubil\u00e4um der Sendung geplant und in Kooperation mit SRF entstanden. Das Schweizer Fernsehen verpflichtete sich, eine gr\u00f6ssere Anzahl B\u00fccher (als Defizitgarantie) zu beziehen. Diese Exemplare h\u00e4tten allen G\u00e4sten in der Sendung verteilt werden sollen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\tNach der Ank\u00fcndigung der Absetzung des Formats per Ende Juni 2025 \u2013 Mitten in der Entstehung des Buches \u2013 wurde dieses Szenario aber unrealistisch. So sitzt SRF nun auf einer gr\u00f6sseren Menge B\u00fccher.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\tAnstatt diese intern zu verteilen, benutzt der Staatsfunk \u00f6ffentliche Auftritte, um das Werk (gratis) unter die Leute zu bringen \u2013 beispielsweise an einem VIP-Anlass des Berner Netzwerkers und Kulturimpresarios <strong>Claudio Righetti<\/strong> k\u00fcrzlich in der Villa Muri bei Bern.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\tDies bringt nun Verleger Heim auf die Palme. Es sind schliesslich exakt solche Anl\u00e4sse, an denen er das Buch verkaufen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\tIn einem Mail, das dem \u00abKlein Report\u00bb vorliegt, schreibt Heim an die fr\u00fchere G&amp;G-Chefin Paola Biason in geharnischten Worten: \u00abIch bedaure sehr, dass du so sp\u00e4t informierst und den Anlass dazu verwenden m\u00f6chtest, deine SRF-Restmenge loszuwerden und zu verschenken. Es scheint, dass du deinem Arbeitgeber, der G&amp;G in die W\u00fcste geschickt hat, mehr Gewicht gibst als dem Verlag, der auf eigenes Risiko dieses Buch realisiert hat und noch viel mehr B\u00fccher an Lager hat. Ich finde dieses Verhalten h\u00f6chst unfair und SRF-egoistisch\u00bb.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\tDann liefert Heim die Zahlen. Nach dem Ende der Sendung (und dem verlorenen Interesse am Buch) steht er mit einem Minus von 10\u2019000 Franken da \u2013 f\u00fcr die SRG ein Trinkgeld, f\u00fcr einen kleinen Verlag aber eine grosseSumme.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\tDeshalb bat Heim darum, an besagtem Anlass die B\u00fccher f\u00fcr den Freundschaftspreis von 20 Franken verkaufen zu k\u00f6nnen. Auf eine Antwort wartet er bis heute.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; Die Fernsehsendung \u00abGesichter &amp; Geschichten\u00bb (\u00abGlanz &amp; Gloria\u00bb) ist Geschichte. 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