{"id":229679,"date":"2025-06-29T22:42:10","date_gmt":"2025-06-29T22:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/229679\/"},"modified":"2025-06-29T22:42:10","modified_gmt":"2025-06-29T22:42:10","slug":"hilfe-fuer-herzkranke-kinder-leben-retten-am-klinikum-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/229679\/","title":{"rendered":"Hilfe f\u00fcr herzkranke Kinder &#8211; Leben retten am Klinikum Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p>Im \u201eZentrum f\u00fcr Angeborene Herzfehler Stuttgart\u201c (ZAHF) des Klinikums Stuttgart werden seit Jahrzehnten mit h\u00f6chstem Qualit\u00e4tsanspruch Neugeborene, S\u00e4uglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern betreut. Es erf\u00fcllt alle quantitativen und qualitativen Anforderungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften geforderten werden. Hierzu z\u00e4hlen auch die kardiologisch-intensivmedizinische, herzchirurgische und interventionelle 24-Stunden-Notfallversorgung.<\/p>\n<p>Komplexe Herzbehandlungen im Kinderherzkatheterlabor Stuttgart <\/p>\n<p>Das Team des Kinderherzkatheterlabors des ZAHF bietet ein in Deutschland au\u00dfergew\u00f6hnlich breites und komplexes Leistungsspektrum in der Behandlung angeborener Herzfehler und Gef\u00e4\u00dfanomalien. Mit einem hochmodern ausgestatteten Herzkatheterlabor gew\u00e4hrleistet das Team eine exzellente katheterinterventionelle Versorgung vom Fr\u00fchgeborenen bis zum Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler \u2013 und dies im Notfall rund um die Uhr.<\/p>\n<p> Erfolgreiche Behandlung von Fr\u00fchgeborenen mit Herzfehlern <\/p>\n<p>So wurde ein vier Tage altes Fr\u00fchgeborenes mit einem \u00e4u\u00dferst geringen Geburtsgewicht von nur 725 Gramm auf au\u00dfergew\u00f6hnliche Weise und erfolgreich behandelt. Bei dem Baby lag eine kritische Aortenisthmusstenose vor, eine lebensbedrohliche Verengung der K\u00f6rperhauptschlagader auf nur einen Millimeter Durchmesser. Die Bauchorgane des Babys wurden deshalb nur sehr eingeschr\u00e4nkt durchblutet. Ein medikament\u00f6ser Behandlungsversuch blieb auch in einer ungew\u00f6hnlich hohen Dosierung erfolglos.<\/p>\n<p>Da es f\u00fcr so kleine Fr\u00fchgeborene keine kinderherzchirurgische Behandlungsm\u00f6glichkeit gibt, wurde im Kinderherzkatheterlabor des ZAHF ein katheterinterventioneller Eingriff durchgef\u00fchrt. \u00dcber die rechte Beinarterie wurde ein vier mal acht Millimeter kleiner Koronarstent erfolgreich an der Engstelle platziert. Der Eingriff verlief komplikationsfrei. Nach dem Eingriff wurden die Bauchorgane normal durchblutet. Bereits wenige Stunden nach der Behandlung musste das Fr\u00fchchen nicht mehr k\u00fcnstlich beatmet werden.<\/p>\n<p>Exzellente Teamarbeit rettet Leben <\/p>\n<p>Professor Gunter Kerst, \u00c4rztlicher Leiter der Kinderkardiologie, \u00e4u\u00dferte sich erfreut: \u201eIch bin stolz auf die exzellente Teamarbeit des Kinderherzkatheterlabors, bei der uns die Neonatologie des Klinikums Stuttgart perfekt unterst\u00fctzt hat. Durch diese Teamarbeit und durch unsere besondere Katheter-Expertise konnte dieses hervorragende Ergebnis erzielt werden.\u201c Das Baby kann nun in den kommenden Wochen bis zum kinderherzchirurgischen Eingriff auf ein Gewicht von etwa drei Kilogramm wachsen. \u201eWeltweit sind nur wenige vergleichbare F\u00e4lle dokumentiert\u201c, sagt Professor Kerst.<\/p>\n<p>Spezialisiert auf komplexe Kathetereingriffe und Ablationen <\/p>\n<p>Das Team des Kinderkathederlabors ist spezialisiert auf das gesamte Spektrum der Katheterinterventionen und Katheterablationen bei angeborenen Herz- und Gef\u00e4\u00dfanomalien, insbesondere auch auf komplexe Kathetereingriffe und komplexe Ablationen von Herzrhythmusst\u00f6rungen. Bei einer Katheterablation wird mithilfe eines Herzkatheters zielgenau die Stelle, die das Herzrasen verursacht, ver\u00f6det \u2013 meist per Strom oder K\u00e4lte. Mit diesem Eingriff lassen sich Herzrythmusst\u00f6rungen erfolgreich behandeln.<\/p>\n<p>  \u00dcber 300 Kathetereingriffe j\u00e4hrlich: Spitzenmedizin in Stuttgart <\/p>\n<p>Das Kinderherzkatheterlabor im Klinikum Stuttgart steht f\u00fcr innovative, schonende und sichere Behandlungsm\u00f6glichkeiten in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen der Chirurgie angeborener Herzfehler und Kinderherzchirurgie unter Leitung von Privatdozent Dr. Dr. med. Jelena Pabst von Ohain, um f\u00fcr jeden Patienten das optimale Ergebnis zu erzielen. Aufgrund moderner Technik k\u00f6nnen Eingriffe mit minimaler R\u00f6ntgenstrahlenbelastung durchgef\u00fchrt werden \u2013 bei Katheterablationen sogar h\u00e4ufig ohne jegliche R\u00f6ntgenstrahlenbelastung. Zum Leistungsspektrum geh\u00f6ren unter anderem der minimal-invasive Pulmonalklappenersatz, Verschl\u00fcsse von Ventrikelseptumdefekten, Behandlungen von Aorten- und Pulmonalstenosen sowie Interventionen bei angeborenen Gef\u00e4\u00dfanomalien.<\/p>\n<p>Besondere Schwerpunkte stellen die ausschlie\u00dfliche katheterinterventionelle Versorgung von Neugeborenen mit Hypoplastischem Linksherzsyndrom (HLHS) nach dem \u201eDIDI\u201c-Verfahren dar sowie Verfahren zur Wachstumsf\u00f6rderung einer kleinen linken Herzkammer im Sinne eines \u201eLV-Recruitments\u201c. Aktuell werden \u00fcber 300 Katheter-Eingriffe j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrt, mit steigender Tendenz. Durch die Teilnahme an der Nationalen Qualit\u00e4tssicherung angeborener Herzfehler sowie kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen stellt das Team sicher, dass die Behandlungen stets auf dem neuesten Stand der Medizin erfolgen.<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong> Weitere Informationen zum Zentrum f\u00fcr Angeborene Herzfehler Stuttgart sind auf der Webseite des <a href=\"https:\/\/www.klinikum-stuttgart.de\/medizin-pflege\/angeborene-herzfehler\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Klinikums Stuttgart<\/a> nachzulesen.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im \u201eZentrum f\u00fcr Angeborene Herzfehler Stuttgart\u201c (ZAHF) des Klinikums Stuttgart werden seit Jahrzehnten mit h\u00f6chstem Qualit\u00e4tsanspruch Neugeborene, S\u00e4uglinge,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":229680,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[3386,1634,3364,29,30,141,72640,12817,3382,837,1441,3385,3384],"class_list":{"0":"post-229679","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-advertorial","9":"tag-baden-wuerttemberg","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-gesundheit","14":"tag-herzfehler","15":"tag-herzinfarkt","16":"tag-klinikum-stuttgart","17":"tag-medizin","18":"tag-stuttgart","19":"tag-themenwelt_gesund_in_stuttgart","20":"tag-themenwelt_gesund_in_stuttgart_moderne-medizin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114769070965706655","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/229679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=229679"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/229679\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/229680"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=229679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=229679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=229679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}