{"id":229752,"date":"2025-06-29T23:24:12","date_gmt":"2025-06-29T23:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/229752\/"},"modified":"2025-06-29T23:24:12","modified_gmt":"2025-06-29T23:24:12","slug":"fw-en-technische-einsatzleitung-des-ennepe-ruhr-kreises-uebt-drei-tage-in-muenster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/229752\/","title":{"rendered":"FW-EN: Technische Einsatzleitung des Ennepe-Ruhr-Kreises \u00fcbt drei Tage in M\u00fcnster"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">29.06.2025 \u2013 23:15<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/69247\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/78fa3d3b-3d38-405e-ad32-8bed1ed8f218\/IMG_0235.jpeg.jpg\" data-description=\"Bild: KFV-EN\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"6861ad34270000fd2cd40450\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/fw-en-technische-einsatzleitung-des-ennepe-ruhr-kreises-bt-drei-tage-in-m-nster.jpeg\"   alt=\"FW-EN: Technische Einsatzleitung des Ennepe-Ruhr-Kreises \u00fcbt drei Tage in M\u00fcnster\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Schwelm\" title=\"News aus Schwelm \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schwelm<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Am Montagmorgen meldet der Stromtrassenbetreiber Probleme bei den Umspannstationen in Witten und Hattingen. Diese gehen vom Netz. Das hat Stromausf\u00e4lle in Witten, Hattingen, Wetter und Sprockh\u00f6vel zur Folge.<\/p>\n<p>In allen Stadtgebieten kommt es zu einer Vielzahl von Einsatzlagen unterschiedlichster Auspr\u00e4gung. Automatische Brandmeldeanlagen laufen bei der Kreisleitstelle ein, Personen stecken in Aufz\u00fcgen fest, bei Verkehrsunf\u00e4llen kommt es zu Verletzten, die Notstromversorgung in Krankenh\u00e4usern kann nicht \u00fcberall sichergestellt werden.<\/p>\n<p>Als Konsequenz stellt der Landrat die Gro\u00dfeinsatzlage fest und l\u00e4sst die technische Einsatzleitung des Kreises alarmieren. Diese nimmt mit 27 Personen um 8 Uhr den Einsatzbetrieb auf.<\/p>\n<p>Damit starten die F\u00fchrungskr\u00e4fte aus Feuerwehren, Katastrophenschutz, Kreisverwaltung, Hilfsorganisationen und Bundeswehr in eine gut ausgearbeitete Einsatz\u00fcbung am Institut der Feuerwehr In M\u00fcnster.<\/p>\n<p>Kreisbrandmeister Martin Weber der bei diesem Szenario die Einsatzleitung inne hat, erl\u00e4utert was es mit dieser \u00dcbung auf sich hat:<\/p>\n<p>Ab einer gewissen Gr\u00f6\u00dfe eines Schadensereignisses sind die F\u00fchrungsstrukturen der \u00f6rtlichen Feuerwehren nicht mehr ausreichend. Dies jedoch nicht wegen nicht ausreichender Ausbildung und F\u00e4higkeiten der F\u00fchrungskr\u00e4fte, sondern vielmehr weil dann eine Vielzahl weiterer Beteiligter zur Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigt werden. Hierzu werden andere Organisationsstrukturen inkl. der technischen Ausstattung der Einsatzleitung ben\u00f6tigt um die \u00f6rtlichen Einsatzleitungen bei der Bew\u00e4ltigung der Einsatzlagen zu f\u00fchren und die verf\u00fcgbaren Ressourcen \u00fcbergeordnet zu koordinieren. Gerade in der Anfangsphase ist es h\u00e4ufig so, dass noch nicht ausreichend Einsatzkr\u00e4fte aufgrund der Vielzahl von Lagen in den verschiedenen Kommunen zur Verf\u00fcgung stehen. Daher teilt die technische Einsatzleitung die verf\u00fcgbaren Kr\u00e4fte bedarfsgerecht auf die offenen Einsatzabschnitte ein und f\u00fchrt sp\u00e4ter weitere Kr\u00e4fte nach.<\/p>\n<p>Die \u00dcbungsteilnehmer haben den Stabsraum zuvor ausgestattet und einsatzbereit gemacht. Dabei war es wichtig, vollst\u00e4ndig auf das zur Verf\u00fcgung stehende Material des Kreises zur\u00fcckzugreifen. Daher wurde auch der Einsatzleitwagen (ELW 2) als Kommunikationsmittel inkl. Personal mitgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Hunderte Meter Datenkabel wurden verlegt, Laptops aufgebaut, Netzwerke in Betrieb genommen, Lagekarten erstellt und alle Arbeitspl\u00e4tze eingerichtet. So konnte nach der ersten Einweisung in die angenommene Lage mit der Abarbeitung begonnen werden.<\/p>\n<p>&#8222;Dazu teilt sich die technische Einsatzleitung in sechs Sachgebiete. Unterst\u00fctzt werden diese durch Fachberater verschiedenster Organisationen und Einrichtungen&#8220;, erkl\u00e4rt Thomas Neumann der als stellvertretender Leiter des Bev\u00f6lkerungsschutzes bei dieser \u00dcbung die Leitung des Stabs inne hatte.<\/p>\n<p>Damit sich die \u00dcbungslage immer weiter entwickelt, werden durch die f\u00fcnfk\u00f6pfige \u00dcbungsleitung des Institutes der Feuerwehr immer mehr Einsatzlagen eingespielt. Der Brand einer Photovoltaikanlage ist mittlerweile auf den angrenzenden Wald \u00fcbergegriffen und f\u00fchrt zu einem Waldbrand. Das defekte Stromaggregat in einem Krankenhaus ist in Brand geraten und hat mehrere Stationen verraucht. Eine Evakuierung von 250 Patienten muss vorbereitet werden. In einem Gro\u00dfhandel f\u00fcr Feuerwerksk\u00f6rper kommt es zu einem Brand in Folge zu unkontrollierten Explosionen der Feuerwerksk\u00f6rper. Viele vermeintlich kleine Eins\u00e4tze kommen hinzu.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend an der Lagekarte eine \u00dcbersicht der Einsatzabschnitte der betroffenen St\u00e4dte erstellt und st\u00e4ndig aktualisiert wird, k\u00fcmmert sich das Sachgebiet 1 um die Bereitstellung von ausreichend Einsatzkr\u00e4ften und Fahrzeugen. In der Spitze sind es \u00fcber 1.500 Kr\u00e4fte. Diese werden aus ganz NRW im Kreisgebiet zusammengef\u00fchrt. Geeignete Bereitstellungsr\u00e4ume m\u00fcssen daf\u00fcr gefunden werden. Das Sachgebiet 3 bringt diese Kr\u00e4fte dann in den Einsatz und weist sie den unterschiedlichen Abschnitten zu. Hier muss auch priorisiert werden da nicht alle Einsatzstellen gleichzeitig bedient werden k\u00f6nnen. W\u00e4hrend dessen k\u00fcmmert sich das Sachgebiet 4 um die Versorgung. Die Einsatzfahrzeuge m\u00fcssen betankt werden. Gleiches gilt f\u00fcr die Stromaggregate der Einheiten aber auch der station\u00e4ren Einrichtungen wie Krankenh\u00e4user und Altenheime. Dazu werden kurzerhand mehrere Tanklastz\u00fcge aus einer Raffinerie in Gelsenkirchen angefordert. Diese erfolgt real, nur dass am anderen Ende des Telefons kein Mitarbeiter des Mineral\u00f6lkonzerns sondern die \u00dcbungsleitung sitzt.<\/p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung und die Medien haben einen gro\u00dfen Informationsbedarf. Das Sachgebiet 5 koordiniert die Medianfragen, bereitet eine Pressekonferenz vor und verfasst, in Abstimmung mit dem Krisenstab des EN-Kreises, Mitteilungen an die Bev\u00f6lkerung damit diese Anlaufstellen f\u00fcr Notf\u00e4lle haben. Denn zwischenzeitlich ist auch der Notruf in einigen Teilen ausgefallen. Ebenso muss aber auch der angek\u00fcndigte Besuch des Innenministers vorberietet werden.<\/p>\n<p>Damit die Kommunikation in die Einsatzabschnitte geordnet funktioniert stellt das Sachgebiet 6 die erforderliche Technik \u00fcber die Fernmeldebetriebsstelle zur Verf\u00fcgung. Funkskizzen werden ausgearbeitet. Der Nachrichtenaustausch zwischen allen Beteiligten muss st\u00f6rungsfrei laufen.<\/p>\n<p>Die Fachberater des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr aber auch der Notfallseelsorge unterst\u00fctzen mit Fachlichkeit und eigenen Einsatzkr\u00e4ften.<\/p>\n<p>Das gesamte Einsatzgeschehen wird laufend dokumentiert. Und immer wieder gibt es Lagebesprechungen um alle Teilnehmer auf den aktuellen Stand zu bringen und weitere Ma\u00dfnahmen zu planen.<\/p>\n<p>Drei intensive Tage liegen hinter den Teilnehmern. Die \u00dcbungsleitung hat die Einsatzlage derart realistisch ausgearbeitet und immer wieder ver\u00e4ndert, dass die Einsatzkr\u00e4fte ganz schnell aus dem \u00dcbungsmodus in einen strukturierten und konzentrierten Einsatzmodus gekommen sind. Zum Nachmittag wurde die Lage &#8222;eingefroren&#8220; und am n\u00e4chsten \u00dcbungstag fortgesetzt bis dann die fiktive Abl\u00f6sung \u00fcbernommen hat und die \u00dcbung beendet wurde.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben innerhalb kurzer Zeit hier eine Einsatzlage \u00fcbernommen die f\u00fcr alle Teilnehmer eine gro\u00dfe Herausforderung darstellt. In der Zusammensetzung hat unsere Technische Einsatzleitung noch nicht zusammen gearbeitet. Umso bemerkenswerter finde ich die Ergebnisse der letzten drei Tage. Jeder einzelne hat sein Bestes gegeben und zum Gelingen beigetragen. Das effektive und konzentrierte Arbeit an allen drei \u00dcbungstagen hat gezeigt, dass wir auch Gro\u00dfeinsatzlagen erfolgreich abarbeiten k\u00f6nnen&#8220;, res\u00fcmiert Kreisbrandmeister und Einsatzleiter Martin Weber nach drei sehr ereignisreichen Tagen.<\/p>\n<p>Der Leiter des Stabs Thomas Neumann lobt die Motivation des gesamten Teams. Haupt- und ehrenamtliche Einsatzkr\u00e4fte haben organisations\u00fcbergreifend hervorragend zusammengearbeitet. Trotz manch kritischer Situation die bewusst so eingespielt wurde, haben alle ruhig und konstruktiv gearbeitet. Die Stimmung war zu keiner Zeit angespannt. Hierf\u00fcr sprach er allen seinen besonderen Dank aus.<\/p>\n<p>&#8222;Nat\u00fcrlich hoffen wir, dass wir vor solchen Lagen verschont bleiben. Die \u00dcbung hat aber gezeigt, dass wir im Ernstfall vorbereitet sind. Das gibt mir ein gutes Gef\u00fchl&#8220;, sagt Kreisbrandmeister Weber zum Abschluss.<\/p>\n<p>Und um die Wichtigkeit dieser Arbeit zu unterstreichen ist zur Verabschiedung der \u00dcbungsteilnehmer Kreisdirektor Sebastian Arlt angereist. Er dankte der gesamten technischen Einsatzleitung f\u00fcr das gezeigte Engagement und h\u00e4ndigte abschlie\u00dfend jedem pers\u00f6nlich die Seminarbescheinigung aus.<\/p>\n<p>Bilder: KFV-EN<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr e.V.<br \/>Jens Herkstr\u00f6ter<br \/>Mobil: 0171-2636035<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/69247\/mailto: herkstroeter@kfv-en.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> herkstroeter@kfv-en.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"29.06.2025 \u2013 23:15 Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr e.V. 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