{"id":229966,"date":"2025-06-30T01:35:10","date_gmt":"2025-06-30T01:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/229966\/"},"modified":"2025-06-30T01:35:10","modified_gmt":"2025-06-30T01:35:10","slug":"berlin-dobrindt-spd-beschluss-zu-afd-verbotsantrag-kein-auftrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/229966\/","title":{"rendered":"Berlin | Dobrindt: SPD-Beschluss zu AfD-Verbotsantrag \u00abkein Auftrag\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht keinen Grund, nach dem SPD-Parteitagsbeschluss zur Vorbereitung eines AfD-Verbotsantrags aktiv zu werden. \u00abEntscheidungen des Parteitags der SPD sind f\u00fcr den Innenminister noch kein Auftrag\u00bb, sagte er im Podcast \u00abTable.Today\u00bb. Es bleibe bei der Entscheidung der Innenminister, dass es eine Bund-L\u00e4nder-Arbeitsgruppe zum Umgang mit der AfD geben werde, falls die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem gerichtlich best\u00e4tigt werden sollte.\u00a0<\/p>\n<p>Die SPD hatte auf ihrem Bundesparteitag sofortige ernsthafte Vorbereitungen f\u00fcr ein AfD-Verbotsverfahren gefordert. Die Delegierten beschlossen einen Antrag, in dem es hei\u00dft: \u00abJetzt ist die Zeit, dass die antragsberechtigten Verfassungsorgane die Voraussetzungen schaffen, um unverz\u00fcglich einen Antrag auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit der AfD stellen zu k\u00f6nnen.\u00bb Eine Bund-L\u00e4nder-Arbeitsgruppe solle Material daf\u00fcr zusammentragen.<\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz hat die AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft, wegen des juristischen Vorgehens der AfD dagegen liegt die Einstufung aber vorerst auf Eis. \u00dcber ein Parteiverbot m\u00fcsste auf Antrag von Bundesregierung, Bundestag oder Bundesrat das Bundesverfassungsgericht entscheiden.\u00a0<\/p>\n<p>Innenminister wollen nach Gerichtsentscheid Folgen pr\u00fcfen\u00a0<\/p>\n<p>Die Innenminister von Bund und L\u00e4ndern beschlossen Mitte Juni, eine Arbeitsgruppe f\u00fcr den Fall einzurichten, dass das Verwaltungsgericht K\u00f6ln die Entscheidung des Verfassungsschutzes best\u00e4tigen sollte. Diese soll dann bewerten, wie sich die Einstufung auf den \u00f6ffentlichen Dienst auswirken k\u00f6nnte, auf den Waffenbesitz und die Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfungen. Um ein Verbotsverfahren geht es nicht.<\/p>\n<p>Dobrindt hat schon wiederholt deutlich gemacht, dass er von einem Verbotsverfahren nichts h\u00e4lt. Er bef\u00fcrchtet, dass ein solches Verfahren Wasser auf die M\u00fchlen der Partei lenken k\u00f6nnte. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht einen solchen Schritt skeptisch.\u00a0<\/p>\n<p>Gr\u00fcne fordern Sonder-Innenministerkonferenz zur AfD<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen fordern hingegen rasche konkrete Schritte wie die Einberufung der Sonder-Innenministerkonferenz. \u00abHier wurde bereits viel Zeit verschwendet und der Vizekanzler (Lars Klingbeil) war bei dem Thema bislang keine treibende Kraft\u00bb, kritisieren die Parlamentsgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Irene Mihalic und der Vize-Fraktionsvorsitzende Konstantin von Notz. \u00abDie SPD-Innenminister m\u00fcssen jetzt handeln und gemeinsam mit der Union im Rahmen einer Bund-L\u00e4nder-Arbeitsgruppe alles Notwendige zusammentragen, um ein Verbotsverfahren auf den Weg zu bringen.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht keinen Grund, nach dem SPD-Parteitagsbeschluss zur Vorbereitung eines AfD-Verbotsantrags aktiv&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":229967,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[186,1941,1939,296,1937,1173,774,29,30,1940,1938,2403,184],"class_list":{"0":"post-229966","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-afd","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","11":"tag-berlin","12":"tag-berlin-news","13":"tag-bundesregierung","14":"tag-csu","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-nachrichten-aus-berlin","18":"tag-news-aus-berlin","19":"tag-partei","20":"tag-spd"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114769751114101759","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/229966","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=229966"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/229966\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/229967"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=229966"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=229966"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=229966"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}