{"id":230611,"date":"2025-06-30T07:43:10","date_gmt":"2025-06-30T07:43:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/230611\/"},"modified":"2025-06-30T07:43:10","modified_gmt":"2025-06-30T07:43:10","slug":"wiederannaeherung-von-schweiz-und-eu-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/230611\/","title":{"rendered":"Wiederann\u00e4herung von Schweiz und EU geht weiter"},"content":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Union (EU) und die Schweiz n\u00e4hern sich weiter an. Am 24. Juni haben Maro\u0161 \u0160ef\u010dovi\u010d, EU-Kommissar f\u00fcr Handel und Wirtschaftliche Sicherheit, und der Vorsteher des Eidgen\u00f6ssischen Departements f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten, Ignazio Cassis, in Br\u00fcssel eine gemeinsame Kooperationserkl\u00e4rung unterzeichnet, wie verschiedene Medien berichten.<\/p>\n<p>Im Dezember 2024 hatten sich beide Seiten auf ein breit angelegtes Paket an Abkommen geeinigt. Die f\u00fcr das Inkrafttreten n\u00f6tige Volksabstimmung in der Schweiz wird vermutlich erst 2027 oder 2028 stattfinden, berichtet die Neue Z\u00fcrcher Zeitung (NZZ). In der \u00dcbergangsphase, die seitdem l\u00e4uft und die mit dem vollen Inkrafttreten des B\u00fcndels an Abkommen enden soll, versprechen sich EU und Schweiz, dazu beizutragen, die Partnerschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Gemeinsame Erkl\u00e4rung zum Thema Forschung<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/commission.europa.eu\/document\/download\/0d4c336f-7df4-4301-afa8-eeaf257ca3ce_en?filename=joint_declaration_on_the_level_of_partnership_and_cooperation_en.pdf\" target=\"_blank\" class=\"link-external\" title=\"Link zur Erkl\u00e4rung\" rel=\"noreferrer noopener\">Erkl\u00e4rung <\/a>ist laut NZZ wichtig, um f\u00fcr den \u00dcbergang Klarheit in der Zusammenarbeit zu schaffen \u2013 etwa bei Fragen des Strommarkts, wo sich EU und Schweiz verpflichten, alles f\u00fcr eine sichere Stromversorgung zu tun. Auch f\u00fcr den Bereich Forschung h\u00e4lt die Erkl\u00e4rung fest, dass beide Seiten darauf hinarbeiten, das Abkommen \u00fcber die Beteiligung der Schweiz am europ\u00e4ischen Forschungsf\u00f6rderungsprogramm Horizon Europe und den Programmen der Europ\u00e4ischen Atomgemeinschaft Euratom vorl\u00e4ufig anzuwenden.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung sei ein wichtiger Fortschritt bei den Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz in Hinblick auf das Paket an Abkommen, kommentierte der EU-Kommissar \u0160ef\u010dovi\u010d im Rahmen einer Pressekonferenz im Anschluss an die Unterzeichnung am 24. Juni. Die Erkl\u00e4rung hat laut Bericht der NZZ kein Ablaufdatum. Was in ihr festgehalten wurde, gelte, solange der Ratifizierungsprozess auf beiden Seiten laufe.<\/p>\n<p>Forschende in der Schweiz bei Horizon Europe<\/p>\n<p>Die Schweiz war seit 2021 von F\u00f6rderung \u00fcber Horizon Europe ausgenommen, nachdem die Verhandlungen \u00fcber ein Rahmenprogramm zwischen der Schweiz und der EU gescheitert waren. Seit Anfang 2025 k\u00f6nnen Schweizer Forschende sich wieder um Grants bewerben, die im Rahmen von Horizon Europe gef\u00f6rdert werden. Noch in diesem Jahr soll die Wiederassoziierung der Schweiz zum EU-Forschungsf\u00f6rderungsprogramm unterzeichnet werden, sodass Schweizer Forschende auch tats\u00e4chlich von den gewonnenen Grants profitieren k\u00f6nnen. Das trifft auch auf die 20 k\u00fcrzlich vergebenen ERC-Advanced Grants zu, die Forschende an Schweizer Institutionen gewonnen haben.<\/p>\n<p>Sollte die Volksabstimmung das B\u00fcndel der Abkommen ablehnen, werde dies allerdings keinen Einfluss mehr auf Horizon Europe haben, sondern eher die Chancen der Schweiz behindern, am Folgeprogramm teilzuhaben, berichtet das Onlinemagazin Science Business.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Europ\u00e4ische Union (EU) und die Schweiz n\u00e4hern sich weiter an. Am 24. Juni haben Maro\u0161 \u0160ef\u010dovi\u010d, EU-Kommissar&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":230612,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,6739,548,663,158,3934,3935,51989,13,11176,14,15,12,293],"class_list":{"0":"post-230611","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-annaeherung","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-gemeinsame-erklaerung","17":"tag-headlines","18":"tag-horizon-europe","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-schweiz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114771198276455561","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230611","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=230611"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230611\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/230612"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=230611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=230611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=230611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}