{"id":230746,"date":"2025-06-30T08:58:10","date_gmt":"2025-06-30T08:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/230746\/"},"modified":"2025-06-30T08:58:10","modified_gmt":"2025-06-30T08:58:10","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1043-kreml-medien-russen-ruecken-im-osten-weiter-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/230746\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 10:43 Kreml-Medien: Russen r\u00fccken im Osten weiter vor +++"},"content":{"rendered":"<p>Russische Streitkr\u00e4fte r\u00fccken Staatsmedien und Kriegsbloggern zufolge im Osten der Ukraine immer weiter vor. Demnach nehmen sie eine erste Ortschaft in der zentral-\u00f6stlichen Region Dnipropetrowsk ein. Die Truppen \u00fcbern\u00e4hmen die Kontrolle \u00fcber das Dorf Dachnoje, hei\u00dft es. Eine Best\u00e4tigung von ukrainischer Seite oder vom Verteidigungsministerium in Moskau liegt nicht vor. In den vergangenen zwei Monaten haben russische Truppen insgesamt rund 950 Quadratkilometer Gel\u00e4nde gewonnen. Der ukrainischen Beobachtergruppe Deep State zufolge kontrolliert Russland derzeit 113.588 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums. Zu den besetzten Gebieten geh\u00f6ren die Halbinsel Krim, mehr als 99 Prozent der Region Luhansk, \u00fcber 70 Prozent der Regionen Donezk, Saporischschja und Cherson sowie Teile der Regionen Charkiw, Sumy und Dnipropetrowsk.<\/p>\n<p><b>+++ 10:11 WSJ: 50.000 russische Soldaten nach Sumy verlegt +++<\/b><br \/>Der Druck auf die Ukraine w\u00e4chst in Sumy: Wie das <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/world\/europe\/russia-ukraine-war-kursk-fba1185f\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Wall Street Journal<\/a> unter Berufung auf vor Ort k\u00e4mpfende Soldaten berichtet, hat Russland 50.000 Soldaten in das Gebiet um die Stadt Sumy verlegt. Dort seien sie den ukrainischen Verteidigern zahlenm\u00e4\u00dfig etwa drei zu eins \u00fcberlegen. Dem Bericht zufolge befinden sich die russischen Truppen jetzt nur noch 19 Kilometer von Sumy entfernt, das zum neuen Ziel Moskaus geworden ist. &#8222;Ihre Hauptstrategie ist es, uns durch schiere Zahlen zu zerm\u00fcrben&#8220;, sagt der ukrainische Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyi \u00fcber die Russen.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 09:40 ISW: Russland hat immer mehr zivile Gebiete im Visier +++<\/b><br \/>Russland scheint bei seinen gro\u00df angelegten Angriffen zunehmend auf zivile Gebiete zu zielen, wie das <a href=\"https:\/\/www.understandingwar.org\/backgrounder\/russian-offensive-campaign-assessment-june-29-2025\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Institute of the Study of War<\/a> schreibt. Es bezieht sich dabei auf Aussagen des Chefs der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung, Timur Tkachenko, wonach Russland seine Angriffstaktik ge\u00e4ndert habe, um zivilen Gebieten so viel Schaden wie m\u00f6glich zuzuf\u00fcgen. Tkachenko weist darauf hin, dass russische Raketen- und Drohnenangriffe im Juni 2025 dreimal die Stadt Kiew schwer getroffen h\u00e4tten, wobei im Juni 2025 insgesamt 285 Drohnen und 65 Raketen auf die Hauptstadt abgefeuert worden seien &#8211; ein deutlicher Anstieg gegen\u00fcber den 35 Drohnen und einer ballistischen Rakete, die russische Streitkr\u00e4fte im Januar 2025 auf die Stadt Kiew abgefeuert h\u00e4tten. Tkachenko stellte fest, dass seit Anfang Juni 2025 42 Zivilisten, darunter ein Kind, durch russische Angriffe auf die Hauptstadt ums Leben gekommen sind und dass 234 Menschen, darunter 11 Kinder, verletzt wurden. Dabei setzten die russischen Streitkr\u00e4fte auf die Taktik der &#8222;double tap&#8220;: Beim Eintreffen der Rettungskr\u00e4fte schlagen sie erneut zu und setzen auch und Streumunition ein, die mit einer Verz\u00f6gerung detoniert. Laut dem ISW fordern russische Offizielle und Milit\u00e4rblogger die F\u00fchurng auf, die Angriffe zu intensivieren.<\/p>\n<p><b>+++ 09:06 Kein Frieden in Sicht: Kreml bezichtigt &#8222;Kiewer Regime&#8220; +++<\/b><br \/>Nach monatelangem diplomatischem Stillstand macht der Kreml Kiew und Washington f\u00fcr den mangelnden Fortschritt bei den Friedensgespr\u00e4chen verantwortlich. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagt, das Tempo der Verhandlungen h\u00e4nge von der Position der Ukraine, der Wirksamkeit der US-Vermittlung und den Entwicklungen auf dem Schlachtfeld ab. &#8222;Vieles h\u00e4ngt nat\u00fcrlich von der Position des Kiewer Regimes ab&#8220;, sagt Peskow dem Fernsehsender Belarus 1, wie die Agentur <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/pace-ukraine-talks-hinges-efforts-kyiv-washington-kremlin-says-2025-06-30\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Reuters<\/a> berichtet: &#8222;Es h\u00e4ngt davon ab, wie effektiv die Vermittlungsbem\u00fchungen Washingtons weitergehen.&#8220; Russland verweigert sich wiederholt einem von den USA vorgeschlagenen Waffenstillstandsabkommen und eskaliert die Angriffe auf die ukrainische Zivilbev\u00f6lkerung. Anfang des Monats erkl\u00e4rte Kremlchef Wladimir Putin, dass &#8222;die gesamte Ukraine uns geh\u00f6rt&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 08:33 &#8222;Wir a\u00dfen M\u00e4use, Toilettenpapier, Waschmittel&#8220; &#8211; Ukrainer berichtet von russischer Kriegsgefangenschaft +++<\/b><br \/>St\u00e4ndige Folter und Hunger &#8211; ukrainische Kriegsgefangene sind in Russland unertr\u00e4glich Bedingungen ausgesetzt, wie ein ehemaliger H\u00e4ftling berichtet. Laut dem 26-j\u00e4hrigen ehemaligen Marineinfanteristen Wladislaw Zorin, der auf der Schlangeninsel stationiert war und kurz nach Kriegsbeginn in Gefangenschaft geriet, wurden die Ukrainer st\u00e4ndig misshandelt. &#8222;Wir waren dort grenzenloser Gewalt ausgesetzt, sowohl k\u00f6rperlich als auch geistig&#8220;, zitiert ihn <a href=\"https:\/\/www.svoboda.org\/a\/eli-myshey-tualetnuyu-bumagu-slizney-morpeh-s-ostrova-zmeinyy-o-plene\/33458436.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Radio Swoboda&#8220;<\/a>. &#8222;Es gab viele Vergewaltigungen und Kastrationen. Wenn sie uns mit einem Gummistock schlugen, kamen sie zu uns und stellten Fragen: &#8222;Magst du Foie gras? Hast du schon mal Foie gras gegessen?&#8216; Und wenn man das bejahte, schlugen sie einem in die Leber.&#8220; Das Schlimmste f\u00fcr ihn sei der Hunger gewesen. Bei seiner Gefangennahme wog er 120 Kilogramm, bei der Freilassung im Januar 2024 nur noch die H\u00e4lfte. &#8222;Wir a\u00dfen M\u00e4use, Toilettenpapier, Waschmittel, Schnecken, W\u00fcrmer \u2013 alles, was wir essen konnten&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 07:55 Verkehr auf Krimbr\u00fccke soll gesperrt sein +++<\/b><br \/>Die von Russland besetzte Krim soll in der Nacht von Drohnen angegriffen worden sein. Der Verkehr auf der Krimbr\u00fccke kommt vollst\u00e4ndig zum Erliegen, wie es bei <a href=\"https:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2025\/06\/30\/7519377\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">&#8222;Ukrainska Prawda&#8220;<\/a> unter Berufung auf soziale Medien hei\u00dft. Die russische Luftabwehr soll im Raum Kertsch im Einsatz gewesen sein, auch russische Truppen Milit\u00e4rhubschrauber starteten demnach vom Flugplatz Katscha. &#8222;In Kertsch sind Explosionen zu h\u00f6ren, die russische Luftabwehr feuert, und die Beleuchtung der Krim-Br\u00fccke wurde ausgeschaltet&#8220;, berichtet der Telegramkanal <a href=\"https:\/\/t.me\/Crimeanwind\/82123\" rel=\"Follow\" target=\"_self\">&#8222;Krimwind&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p><b>+++ 07:20 Gesteuert vom Kreml? Immer mehr Fake News \u00fcber Merz +++<\/b><br \/>Desinformations-Experten sehen Bundeskanzler Merz zunehmend im Visier von Fake News, gestreut von vermutlich kremlnahen Akteuren. Laut dem Analysten Maristany de las Casas vom Institute for Strategic Dialogue, einer unabh\u00e4ngigen Organisation, die sich auch mit der Bek\u00e4mpfung von Desinformation besch\u00e4ftigt, k\u00f6nnte der Kreml Merz\u2018 vehementes Eintreten f\u00fcr mehr finanzielle und milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Ukraine als direkte Bedrohung empfinden. Die Urheber der Fake News h\u00e4tten das Ziel, bestehende und neu entstehende innerstaatliche Spaltungen bewusst zu verst\u00e4rken und auszunutzen, um dadurch &#8222;das Vertrauen in demokratische Institutionen und Prozesse zu untergraben&#8220;. Auch die Bundesregierung beobachtet gezielte Desinformationskampagnen aus dem Ausland. Breits wenige Tage nach Merz&#8216; Ernennung zum Bundeskanzler war mit einem Video im Netz das Ger\u00fccht verbreitet worden, der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron habe bei seiner Reise mit Merz nach Kiew in seinem Zugabteil &#8211; als Journalisten f\u00fcr einen Bildtermin dazustie\u00dfen &#8211; eine T\u00fcte mit Koks vom Tisch genommen, um sie zu verstecken. Merz soll demnach seinerseits angeblich einen L\u00f6ffel zum Konsum von Kokain versteckt haben. Doch bei der angeblichen Droge im Clip handelte es sich lediglich um ein Taschentuch. <\/p>\n<p><b>+++ 06:49 Wadephul zu Antrittsbesuch in Kiew eingetroffen +++<\/b><br \/>Au\u00dfenminister Johann Wadephul reist zum Antrittsbesuch in die Ukraine und trifft mit einem Sonderzug in der Hauptstadt Kiew ein. &#8222;Die Freiheit und Zukunft der Ukraine ist die wichtigste Aufgabe unserer Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik&#8220;, teilt der CDU-Politiker mit. Man werde &#8222;felsenfest an der Seite der Ukraine stehen, damit sie sich weiter mit Erfolg verteidigen kann &#8211; mit moderner Luftverteidigung und anderen Waffen, mit humanit\u00e4rer und wirtschaftlicher Hilfe&#8220;. Wadephul wird von Vertretern der deutschen R\u00fcstungsindustrie begleitet. Am Rande des Besuches sollen hochrangige Gespr\u00e4che zwischen Wirtschaftsvertretern und mit ukrainischen Entscheidungstr\u00e4gern stattfinden.<\/p>\n<p><b>+++ 06:45 Slowakischer Au\u00dfenminister: Vielleicht sollten wir &#8222;alles verzeihen, was geschehen ist&#8220; +++<br \/><\/b>Der slowakische Au\u00dfenminister Juraj Blanar deutet an, dass die internationale Gemeinschaft Russlands Handlungen eventuell verzeihen und den Dialog mit Moskau wieder aufnehmen m\u00fcsse, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Dies berichtet <a href=\"https:\/\/tvpworld.com\/87547078\/perhaps-west-should-forgive-russia-says-slovakias-minister\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">TVP World<\/a> unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsvertreter. Blanar sagte demnach vor heimischen Medien, dass der laufende Krieg nicht auf dem Schlachtfeld gel\u00f6st werden k\u00f6nne und betonte die Bedeutung der Diplomatie und des internationalen Rechts. &#8222;Lassen Sie uns zur Achtung des V\u00f6lkerrechts zur\u00fcckkehren und nach Wegen suchen, um mit der Russischen F\u00f6deration zu kommunizieren&#8220;, so Blanar. &#8222;Und vielleicht sogar alles verzeihen, was geschehen ist&#8220;. Die Annahme des 18. Sanktionspaket der EU war am Freitag am Widerstand der Slowakei gescheitert, eine neues Votum wurde auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben.<\/p>\n<p><b>+++ 06:16 Sicherheitsexperte: Europa w\u00e4re ohne die USA &#8222;vollkommen schutz- und hilflos&#8220; +++<\/b><br \/>Der Sicherheitsexperte und ehemalige Pr\u00e4sident der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, begr\u00fc\u00dft die Einigung der Nato-Mitgliedsstaaten auf das F\u00fcnf-Prozent-Ziel bei Verteidigungsausgaben angesichts m\u00f6glicher Bedrohungsszenarien f\u00fcr Europa. &#8222;Jeder muss verstehen, dass es dabei nicht darum geht, Donald Trump happy zu machen&#8220;, sagt Ischinger der Mediengruppe Bayern. &#8222;Es ist schlicht f\u00fcr unsere eigene Sicherheit notwendig.&#8220; Der Nato-Gipfel habe gezeigt, wie dramatisch abh\u00e4ngig Europa nach wie vor von den USA sei und welche katastrophalen Folgen es h\u00e4tte, wenn die USA sich von Europa abwenden w\u00fcrden. &#8222;Wir w\u00e4ren vollkommen schutz- und hilflos. Wir haben keine eigene Satellitenaufkl\u00e4rung. Wir haben keine Luftabwehr. Wir w\u00e4ren jedem Angreifer ausgeliefert&#8220;, f\u00fchrt Ischinger aus. &#8222;Das ist die nackte Wahrheit nach \u00fcber 30 Jahren Vernachl\u00e4ssigung der eigenen Verteidigungsf\u00e4higkeit.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 05:41 \u00dcberwachung des Ostseeraums: Pistorius reist nach D\u00e4nemark +++<\/b><br \/>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius reist zu einem eint\u00e4gigen Besuch nach D\u00e4nemark. Pistorius trifft dabei am Vormittag in Kopenhagen seinen d\u00e4nischen Amtskollegen Troels Lund Poulsen. Die d\u00e4nische Armee arbeitet mit der Bundeswehr unter anderem eng bei der \u00dcberwachung des Ostseeraums unter dem Dach der Nato zusammen. D\u00e4nemark z\u00e4hlt zu den entschlossensten milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzern der Ukraine im Verteidigungskampf gegen die russische Invasion, das Land stimmte im Juni 2022 f\u00fcr den Beitritt zur gemeinsamen EU-Verteidigungspolitik &#8211; und das Ende einer drei Jahrzehnte lang g\u00fcltigen Sonderregel.<\/p>\n<p><b>+++ 05:00 Bundeswehrverband: SPD beim Wehrdienst &#8222;fahrl\u00e4ssig&#8220; +++<\/b><br \/>Der Bundeswehrverband h\u00e4lt die Entscheidungen des SPD-Parteitags zur neuen Wehrpflicht f\u00fcr fahrl\u00e4ssig. &#8222;Vielen in der SPD ist offenbar immer noch nicht klargeworden, vor welchen enormen Herausforderungen wir aufgrund unserer fragilen europ\u00e4ischen Sicherheitsarchitektur, der Bedrohungslage und den daraus abgeleiteten milit\u00e4rischen und personellen F\u00e4higkeitszielen stehen&#8220;, sagt der Verbandschef Andr\u00e9 W\u00fcstner dem &#8222;Spiegel&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 03:51 Russischer Geheimdienstchef will mit CIA-Chef in Kontakt stehen +++<\/b><br \/>Der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes (SVR), Sergej Naryschkin, erkl\u00e4rt den russischen Staatsmedien, er habe sich nach einem k\u00fcrzlichen Telefonat zwischen den beiden bereit erkl\u00e4rt, in offenem Kontakt mit dem Direktor der Central Intelligence Agency (CIA), John Ratcliffe, zu bleiben. &#8222;Ich habe mit meinem amerikanischen Amtskollegen telefoniert, und wir haben uns gegenseitig die M\u00f6glichkeit vorbehalten, uns jederzeit anzurufen und Themen zu besprechen, die uns interessieren&#8220;, sagt Naryshkin lauf Kyiv Independent. Er verr\u00e4t nicht, wann das Gespr\u00e4ch stattfand, und Ratcliffe best\u00e4tigt das Telefonat nicht \u00f6ffentlich. Russische Staatsmedien behaupten, der letzte bekannte Austausch zwischen den beiden Geheimdienstchefs habe im M\u00e4rz stattgefunden.<\/p>\n<p><b>+++ 01:53 Ukrainischer Generalstab z\u00e4hlt 104 Kampfhandlungen +++<\/b><br \/>Der Generalstab der ukrainischen Streitkr\u00e4fte registriert entlang der Frontlinien binnen 24 Stunden 104 Kampfhandlungen. Russland startete demnach einen Raketenangriff und 34 Luftangriffe auf Stellungen der ukrainischen Streitkr\u00e4fte und auf ukrainische Siedlungen. Dabei kamen 57 Raketen und 56 gelenkte Fliegerbomben sowie 1269 Kamikaze-Drohnen und 4176 Artilleriegeschosse zum Einsatz. Nach Angaben des Generalstabs zerst\u00f6rten die ukrainischen Streitkr\u00e4fte bei ihrem Angriff auf einen Flugplatz auf der Krim am Samstag ein russisches Flugabwehrraketensystem vom Typ Pantsir S1 und drei Hubschrauber Mi-8, Mi-26 und Mi-28. &#8222;Die Schadensbewertung bedarf einer weiteren Best\u00e4tigung&#8220;, schreibt der Generalstab.<\/p>\n<p><b>+++ 00:32 Bericht: Russland plant Logistikzentren in den besetzten Gebieten +++<\/b><br \/>Auf Anweisung des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin soll die russische Regierung Vorschl\u00e4ge vorlegen, wie die besetzten Gebiete in der Ukraine angeblich besser genutzt werden k\u00f6nnten. Dazu geh\u00f6rten etwa die Einrichtung von Logistikzentren und der Ausbau des Schieneng\u00fcterverkehrs. Laut Ukrinform spiegeln diese Pl\u00e4ne die zunehmenden Bem\u00fchungen Russlands wider, besetzte Gebiete f\u00fcr seine milit\u00e4rischen Ziele auszunutzen.<\/p>\n<p><b>+++ 22:32 Zwei Aserbaidschaner sterben in H\u00e4nden russischer Polizei, Baku reagiert rigoros +++<\/b><br \/>Aserbaidschans Regierung sagt alle Kulturveranstaltungen ab, die gemeinsam mit russischen staatlichen und privaten Organisationen stattfinden sollten. Grund daf\u00fcr ist der Tod zweier aserbaidschanischer Staatsb\u00fcrger bei Polizeirazzien in der russischen Stadt Jekaterinburg. Aserbaidschan bezeichnet die T\u00f6tungen von Ziyaddin und Huseyn Safarov als &#8222;ethnisch motivierte \u00f6ffentliche und vors\u00e4tzliche rechtswidrige Handlungen&#8220; und erkl\u00e4rt, dass Russlands Vorgehen &#8222;in letzter Zeit einen systematischen Charakter angenommen&#8220; habe. Die Razzia wurde Berichten zufolge im Rahmen einer Untersuchung eines ungel\u00f6sten Mordfalls aus dem Jahr 2001 durchgef\u00fchrt. Der Bruder der Verstorbenen behauptet, dass die beiden M\u00e4nner &#8222;ohne Gerichtsverfahren oder Ermittlungen trotz ihrer Unschuld&#8220; zu Tode gefoltert worden seien. Die Regierung hat Medienberichten zufolge einen geplanten Besuch des russischen Vizepremierministers Alexej Overchuk abgesagt. Die Spannungen zwischen Baku und Moskau haben sich in den vergangenen Monaten versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Drohne-des-Typs-Molniya-2.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Drohne des Typs Molnija-2\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Drohne-des-Typs-Molniya-2.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Drohne des Typs Molnija-2<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Russisches Verteidigungsministerium \/ www.mil.ru \/ Creative Commons Attribution License version 4.0)<\/p>\n<p><b>+++ 21:51 Ukrainer findet russische Kamikaze-Kampfdrohne im Gem\u00fcsegarten +++<br \/><\/b>Inmitten von Tomaten und Gurken entdeckt ein Bewohner der ostukrainischen Stadt Charkiw eine unversehrte russische Kampfdrohne in seinem Gem\u00fcsegarten. Die Drohne vom Typ &#8222;Molnija-2&#8220; war nicht explodiert, sondern unbemerkt gelandet. Das gef\u00e4hrliche Objekt sei schlie\u00dflich von Spezialisten entsch\u00e4rft worden, teilt Milit\u00e4rverwalter Oleh Synjehubow mit. Bei n\u00e4chtlichen Angriffen gr\u00f6\u00dferer russischer Drohnenschw\u00e4rme setzt die ukrainische Flugabwehr auch elektronische Abwehrma\u00dfnahmen ein, mit denen die Elektronik von Drohnen ausgeschaltet wird. Diese Drohnen st\u00fcrzen dann nach kurzem Flug meist auf offenem Feld oder in W\u00e4ldern ab, ohne Schaden anzurichten. <\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-50-Russische-Kulturministerin-lobt-Zusammenarbeit-mit-Nordkorea--article25866505.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-51-Ukrainer-findet-russische-Kamikaze-Kampfdrohne-im-Gemuesegarten--article25867561.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russische Streitkr\u00e4fte r\u00fccken Staatsmedien und Kriegsbloggern zufolge im Osten der Ukraine immer weiter vor. 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