{"id":230998,"date":"2025-06-30T11:18:10","date_gmt":"2025-06-30T11:18:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/230998\/"},"modified":"2025-06-30T11:18:10","modified_gmt":"2025-06-30T11:18:10","slug":"spd-reagiert-genervt-auf-kritik-aus-der-union-an-stromsteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/230998\/","title":{"rendered":"SPD reagiert genervt auf Kritik aus der Union an Stromsteuer"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 30.06.2025 12:55 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Einige in der SPD reagieren irritiert auf die Kritik der Union, dass die Stromsteuer nicht f\u00fcr alle gesenkt wird. Die Unionsfraktionschefs legen nun mit einem neuen Papier nach. Kl\u00e4rt sich der Streit am Mittwoch?<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der SPD w\u00e4chst in der Diskussion \u00fcber Strompreise der Unmut \u00fcber die CDU. Aus deren Reihen wurden zuletzt jene Stimmen lauter, die sich nicht damit abfinden wollen, dass die Stromsteuer zun\u00e4chst nicht f\u00fcr private Verbraucher gesenkt wird.<\/p>\n<p>    &#8222;\u00dcberrascht und irritiert&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAlexander Schweitzer, Ministerpr\u00e4sident von Rheinland-Pfalz, hat der CDU jetzt vorgeworfen, Beschl\u00fcsse der Koalitionsspitze zu unterlaufen. &#8222;Der Beschluss zur Stromsteuer ist ein gemeinsamer Beschluss der Koalition, abgestimmt zwischen Kanzleramt, Bundeswirtschaftsministerin und Bundesfinanzminister&#8220;, sagte der Sozialdemokrat dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEr sei &#8222;sehr \u00fcberrascht und irritiert, dass die CDU diese Einigung hinterfragt&#8220;. Mit Blick auf CDU-Generalsekret\u00e4r Carsten Linnemann sagte Schweitzer, er verstehe nicht, warum dieser &#8222;einen Beschluss \u00f6ffentlich kritisiert, den der CDU-Kanzler mittr\u00e4gt&#8220;. Die Union m\u00fcsse &#8222;sich da offenbar noch sortieren&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die SPD-Vorsitzende Bas zeigte sich \u00fcber Aussagen einiger CDU-Spitzenpolitiker irritiert. Sie sagte im Interview mit dem Deutschlandfunk, man habe gemeinsam entschieden, dass zuerst die Wirtschaft entlastet und Arbeitspl\u00e4tze gesichert w\u00fcrden. Die Bundesarbeitsministerin verwies darauf, dass es dar\u00fcber hinaus noch in dieser Legislaturperiode zu Entlastungen der B\u00fcrger kommen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>    Unionsfraktionschefs fordern weitere Stromsteuer-Entlastung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Entlastungen bei der Stromsteuer waren auch Thema bei einem Treffen der Unionsfraktionschefs im rheinland-pf\u00e4lzischen Bad D\u00fcrkheim. In einem dort beschlossenen Papier hei\u00dft es, es brauche &#8222;die z\u00fcgige Absenkung der Stromsteuer auf das europ\u00e4ische Mindestma\u00df f\u00fcr alle Unternehmen sowie alle Verbraucherinnen und Verbraucher. Die derzeit\u00a0geplante Verstetigung der Stromsteuersenkung f\u00fcr das produzierende Gewerbe kann nur ein erster Schritt sein.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Fraktionschefs stellen sich in dem Papier hinter die geplanten Entlastungen durch die Senkung der Netzentgelte und der Gasspeicherumlage von in Summe knapp zehn Milliarden Euro. &#8222;Perspektivisch wollen wir aber noch weitergehen&#8220;, hei\u00dft es darin aber auch.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZeitnah und &#8222;auf alle F\u00e4lle noch in dieser Legislaturperiode&#8220; m\u00fcssten daher weitere Schritte folgen, sobald die finanziellen Spielr\u00e4ume best\u00fcnden. Die Senkung der Stromsteuer auf das europ\u00e4ische Mindestma\u00df w\u00fcrde \u00f6konomisch entlasten, klimafreundliches Verhalten f\u00f6rdern und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken.<\/p>\n<p>    Steuersenkung beschleunige Transformation<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die Absenkung der Stromsteuer f\u00fcr alle ist eine direkte Erleichterung f\u00fcr\u00a0 Handwerk und Mittelstand sowie private Haushalte. Sie ist auch notwendig, um\u00a0 die Einnahmen aus dem CO2-Preis unb\u00fcrokratisch an alle zur\u00fcckzugeben&#8220;, hei\u00dft es zur Begr\u00fcndung im Papier.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nStrom werde zunehmend aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Hohe Steuern auf Strom schw\u00e4chten daher den Anreiz, fossile Energietr\u00e4ger durch sauberen Strom zu ersetzen. &#8222;Eine niedrigere Stromsteuer w\u00fcrde diese Transformation beschleunigen und Deutschland bei der Erreichung seiner Klimaziele unterst\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n<p>    Zun\u00e4chst keine Entlastungen f\u00fcr Verbraucher<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer von Bundesfinanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil vor wenigen Tagen vorgelegte Entwurf des Bundeshaushalts sieht eine Senkung der Stromsteuer f\u00fcr die Industrie, die Land- und Forstwirtschaft, nicht aber f\u00fcr die Verbraucher vor. Die Regierung begr\u00fcndete diesen Schritt mit Haushaltszw\u00e4ngen. <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/fileadmin\/Dokumente\/Koalitionsvertrag2025_bf.pdf\" title=\"Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Im Koalitionsvertrag war noch eine Stromsteuersenkung auf das europ\u00e4ische Mindestma\u00df &#8222;f\u00fcr alle&#8220; vereinbart worden.<\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDaf\u00fcr gab es viel Kritik von Wirtschaftsverb\u00e4nden und der Opposition &#8211; und eben auch aus der Union. CDU-Generalsekret\u00e4r Linnemann hatte \u00f6ffentlich die Senkung f\u00fcr alle gefordert, Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst warf Klingbeil Wortbruch vor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Sozialdemokraten hingegen verwiesen darauf, dass die Ma\u00dfnahmen mit dem Koalitionspartner und vor allem Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche abgesprochen seien. Der Bundeskanzler sagte aber am Freitag, eine Senkung der Stromsteuer f\u00fcr alle derzeit sei nicht bezahlbar.<\/p>\n<p>    Kl\u00e4rt sich der Streit am Mittwoch?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Spitzen von Union und SPD wollen sich am Mittwoch zum Koalitionsausschuss treffen. Dabei d\u00fcrfte es auch um die Stromsteuer gehen. Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll es dabei auch um eine weitere Senkung der Energiepreise gehen. Es solle besprochen werden, welche Ausgaben verzichtbar seien, um Spielr\u00e4ume f\u00fcr weitere Entlastungen zu schaffen, hie\u00df es demnach aus Regierungskreisen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.06.2025 12:55 Uhr Einige in der SPD reagieren irritiert auf die Kritik der Union, dass die Stromsteuer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":230999,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,14,15,12,184,47004,10,8,9,11,856],"class_list":{"0":"post-230998","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-spd","13":"tag-stromsteuer","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-union"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114772043670151997","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230998","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=230998"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230998\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/230999"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=230998"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=230998"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=230998"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}